Darstellende Kunst – Schwerpunkte

Deutsch-israelischer Dramatikerdialog in der Akademie der Künste von 12.–17. Oktober 2015

Maya Arad

Maya Arad

Inna Eizenberg

Inna Eizenberg

Anja Hilling

Anja Hilling

Jason Danino Holt

Jason Danino Holt

Dirk Laucke

Dirk Laucke

Yonatan Levy

Yonatan Levy

Kevin Rittberger

Kevin Rittberger

Kathrin Röggla

Kathrin Röggla

Im 50. Jahr der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland lädt die Akademie der Künste im Herbst dieses Jahres vier israelische und vier deutsche Dramatiker zu einem Dialog über ihre jeweilige Welterfahrung und Theater als ein gesellschaftliches Forum ein. Akademie-Mitglied Kathrin Röggla sowie Anja Hilling, Dirk Laucke und Kevin Rittberger werden sich vom 12. bis zum 17. Oktober 2015 mit den israelischen Theaterkünstlern Maya Arad, Inna Eizenberg, Jason Danino Holt und Yonatan Levy austauschen. Bei den Begegnungen geht es auch um künstlerisch-praktische Fragen: Wie schreiben in Zeiten von Facebook und künstlerischem Serienfernsehen? Wie zu einem Publikum sprechen, das sich im Alltag zunehmend in Nischen organisiert? Wie Arbeitsformen finden, die der Sache dienen, nicht den Strukturen des Theaterbetriebs?

Am Ende der Dialogwoche stehen am 16. und 17. Oktober 2015 zwei öffentliche Veranstaltungen, in denen je ein Stück der israelischen Autoren in szenischer Lesung präsentiert wird, umrahmt von Autorenvorstellungen, einem Eröffnungsvortrag und einer abschließenden Diskussion.

Die von einer Akademie-Jury unter der Leitung von Ulrich Matthes ausgewählten Stücke sind: Gott wartet an der Haltestelle von Maya Arad, Mein Gesichterbuch von Inna Eizenberg, Gehäutet von Jason Danino Holt und General Raful und das Meer von Yonatan Levy. Gott wartet an der Haltestelle von Maya Arad entstand im Rahmen des „Terrorisms“-Projekts der Union des Théâtres de l‘Europe (U.T.E.) und wird am 10. Oktober 2015 am Volkstheater Wien seine deutschsprachige Erstaufführung erleben. Die anderen Stücke wurden im Auftrag der Akademie der Künste von Matthias Naumann und Gundula Schiffer sowie in Kooperation mit dem LITAG Theaterverlag ins Deutsche übersetzt.