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Bertolt-Brecht-Archiv / Handschriften

Bertolt-Brecht-Archiv / Handschriften

Schriftsteller, Regisseur, 1898-1956

Archiv, Sammlung und Bibliothek, 65 lfm, 4.218 Bde.

Umfangreich überlieferter Nachlass und ergänzende, fortlaufend weitergeführte Sammlung mit Zeugnissen aus der gesamten Lebenszeit Brechts – von den Augsburger Jugendjahren über die frühe Schaffensperiode in München und später Berlin, dem fünfzehn Jahre andauernden Exil in Dänemark, Schweden, Finnland, den USA und der Schweiz sowie den Berliner Jahren von 1949-1956: Werkmanuskripte aller Gattungen, in der Regel mit Entwürfen, Bruchstücken und verschiedenen Fassungen, einschließlich korrigierter Druckfahnen und Drucke; Tagebücher, Notizhefte und persönliche Unterlagen; Korrespondenz mit zahlreichen namhaften Partnern, in der Regel gut und beidseitig dokumentiert, u. a. mit Paula Banholzer, Johannes R. Becher, Walter Benjamin, Ruth Berlau, Bernard von Brentano, Alfred Döblin, Hanns Eisler, Lion Feuchtwanger, George Grosz, Elisabeth Hauptmann, Karl Korsch, Karl Kraus, Caspar Neher, Erwin Piscator, Ferdinand Reyher, Margarete Steffin, Peter Suhrkamp, Berthold Viertel, Helene Weigel, Marianne Zoff und Arnold Zweig; Korrespondenz mit Institutionen; geschäftlicher Schriftwechsel und Vertragsunterlagen; Quellen- und Materialsammlungen; Gesprächsaufzeichnungen; Notate zu Inszenierungen des Berliner Ensembles; Sammlung fremder Arbeiten, u. a. von Walter Benjamin, Ruth Berlau, Paul Dessau, Hanns Eisler, Elisabeth Hauptmann, Caspar Neher und Margarete Steffin; Werke bildender Künstler (Standort: Kunstsammlung).

Sammlung Mertens-Bertozzi, Zugang 2004; Sammlung Victor N. Cohen, Zugang 2006 / Nachlassbibliothek Bertolt Brecht.