George Grosz montiert. Collagen 1917-1958
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Zu der am 24. Januar erfolgreich gestarteten Ausstellung "George Grosz. Korrekt und anarchisch" ist eine reich bebilderte Publikation erschienen, die sich auf einen Aspekt des Gesamtwerkes von George Grosz konzentriert: sein besonderes Verfahren der Montage, Collage und der Versatzstücke. Nicht nur in der Zeit der Weimarer Republik, auch in den USA und nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Grosz der Montage treu. In den gesellschaftskritischen Montagen der 50er Jahre findet der Monteur Grosz einen neuen Gegenstand der Satire: die Konsumgesellschaft, und zerlegt mit analytisch sezierendem Blick und nicht ohne grotesken Humor die in den Medien allgegenwärtigen, von Perfektion, Schönheit und Konsum geprägten Idealvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft. |
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Theodor W. Adorno (1903–1969) ist vielen durch seine Schriften bekannt. Meist wird vergessen, dass er zu Lebzeiten vor allem mündlich gewirkt hat. Adorno hatte mehr Hörer als Leser. In den 1950er und 60er Jahren war er fast wöchentlich zu hören. Adorno hat (auf Veranstaltungen oder im Rundfunk) zu vielen öffentlichen Gesprächen und Diskussionen beigetragen und hunderte von Vorträgen gehalten, mehrfach auch in der Akademie der Künste. Ohne seine mündlichen Aktivitäten ist die außerordentliche Wirkung, die Adorno in der Bundesrepublik entfaltete, nicht zu denken. Daran erinnern Klaus Reichert und Michael Schwarz. |
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Forum Expanded, das Berlinale-Programm für den Grenzbereich von Kunst und Kino, zeigt am Hanseatenweg eine Ausstellung, die sich der zeitgenössischen Wiederkehr des "Strukturellen Kinos" widmet (Eröffnung 10., Laufzeit 11.-21. Februar). Mehr Das 32. Akademie-Gespräch am 23. Februar fragt: "Macht Not erfinderisch?". Thema ist die Kultur in Zeiten der Krise. Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise prägen mehr und mehr unser Leben. Auch als Folge der Steuerreform fehlen den Kommunen in diesem Jahr zur Erfüllung ihrer Aufgaben 1,6 Milliarden Euro. Claudia Henne im Gespräch mit Martin Roth, Jochen Sandig, Norbert Walter-Borjans, Katja Wolle und Klaus Staeck über Strategien und Ideen von Kultureinrichtungen, mit dieser Situation umzugehen. Mehr Die Alfred-Döblin-Stipendiaten stellen am 27. Februar in Lesung und Gespräch ihre Texte vor, die in dem von Günter Grass gestifteten "Döblin-Haus" entstanden sind. Mehr |
Akademie der Künste, 10117 Berlin, Pariser Platz 4
www.adk.de
Verantwortlich für den Inhalt: Brigitte Heilmann
Leiter der Abteilung Kommunikation: Dr. Hans Gerhard Hannesen
Redaktionsschluss: 01.02.2010
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