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Newsletter März 2010 - II

Dagmar Manzel
Filme, Gespräch, Lieder am 20. März

Dagmar Manzel spielt in Film, Fernsehen, Theater - und sie singt, wie die Titelrolle in den umjubelten Aufführungen von Cole Porters "Kiss me, Kate" an der Komischen Oper Berlin. "Singend spielen zu können ist für mich Erfüllung. Mein Körper und meine Seele sind dann eins", sagt sie. Dagmar Manzel arbeitete mit Regisseuren wie Matti Geschonneck, Heiner Müller, Luc Perceval, Luc Bondy, Andreas Dresen. Mit drei von ihren Regisseuren spricht sie an dem langen Sonnabend, den die Akademie ihrem Mitglied widmet: Andreas Kleinert, Barrie Kosky, Thomas Langhoff. Nachmittags ist Manzel in ihren Fernsehfilmen "Leben wäre schön" und "Als der Fremde kam" zu sehen. Und nach dem Podiumsgespräch singt Dagmar Manzel Lieder aus ihrem Repertoire.
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Grenzenlos Kunst? - Art Unlimited?
Start der neuen Vortragsreihe mit Hans Belting am 26. März

"Grenzenlos Kunst? – Art Unlimited?" bietet eine kritische Diagnose des Umbruchs, in dem sich die europäisch-neuzeitliche Konzeption von Kunst befindet. International ausgewiesene Experten nehmen Stellung. Die Vortragsreihe beginnt am 26. März mit dem Kunsthistoriker und Medientheoretiker Hans Belting, gefolgt von dem belgischen Kunsthistoriker Thierry de Duve im April und der türkischen Soziologin Nilüfer Göle im Mai.
Hans Belting stellt in seinem Vortrag "Zeitgenössische Kunst heute" die Veränderung der Kunstwelt durch die Globalisierung der zeitgenössischen Kunst in den Mittelpunkt und geht auf die Frage ein, ob sich "unser" Kunstbegriff überhaupt globalisieren lässt.
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Heinrich-Mann-Preis 2010 an Michael Maar
Preisverleihung in der Sonntagsmatinee am 28. März

Michael Maar erhält den diesjährigen Heinrich-Mann-Preis. Der in Berlin lebende Autor schreibt Essays und Literaturkritiken für die deutschsprachigen Feuilletons. "Michael Maar ist der Detektiv unter den Essayisten. Der Verdacht ist sein Leitmotiv: Die von ihm geliebten und immer wieder neu gelesenen Autoren – Proust, Thomas Mann, Powell, Nabokov – haben etwas zu verbergen. (...) Aus dem Puzzle der Indizien entsteht durch die unbestechliche Sorgfalt und das produktive Misstrauen von Michael Maar ein neues Bild von Autoren, die wir genau zu kennen glaubten", heißt es in der Begründung der Jury.
Die Laudatio hält Sibylle Lewitscharoff, anschließend folgt die Dankesrede des Preisträgers. Ulrich Matthes liest aus dem Briefwechsel von Heinrich und Thomas Mann.
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Die Leere zwischen den Sternen
Lesung von Texten Adolf Dresens am 31. März

Dass der international renommierte Schauspiel- und Opernregisseur Adolf Dresen (1935–2001) auch literarische Werke verfasst hat, ist weitgehend unbekannt. In seinem vom Archiv der Akademie der Künste übernommenen umfangreichen Nachlass fanden sich autobiografische Aufzeichnungen, rund 420 Gedichte und 65 Prosatexte.
Zum 75. Geburtstag von Dresen präsentiert das Archiv in der Reihe "Archiv-Blätter" eine Auswahl dieser Schriften Adolf Dresens. Aus der Publikation mit dem Titel "Die Leere zwischen den Sternen. Geschichten, Gedichte & Träume" lesen Margit Bendokat, Gudrun Ritter, Horst Hiemer und Horst Lebinsky.
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Impressum

Akademie der Künste, 10117 Berlin, Pariser Platz 4
www.adk.de

Verantwortlich für den Inhalt: Brigitte Heilmann
Leiter der Abteilung Kommunikation: Dr. Hans Gerhard Hannesen
Redaktionsschluss: 18.03.2010

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