Falls der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte: http://adk.de/de/newsletter/html-Newsletter/2011/1111_Newsletter2.html

ADK | Newsletter

Programm     Akademie     Archiv

ADK | Newsletter

Newsletter November 2011 - 2

Polnisch-deutsches Symposium zur Gebäuderekonstruktion

Donnerstag und Freitag, 17. und 18. November

Fassadenimitation der Bauakademie, Berlin. Foto © Akademie der Künste

Fassadenimitation der Bauakademie, Berlin. Foto © Akademie der Künste

Der Begriff Gebäuderekonstruktion umspannt ein weites Feld, von der Bewahrung der historisch überkommenen Erscheinungsform bis hin zur Wiederherstellung zerstörter Bauten - Beispiel Berliner Stadtschloss, bis heute Thema leidenschaftlicher Kontroversen. Polnische und deutsche Denkmalpfleger, Architekten und Kunsthistoriker präsentieren bei dem zweitägigen Symposium aktuelle Beispiele und diskutieren darüber, welche Stadt-Bilder unser kulturelles Gedächtnis prägen. Zum Auftakt stellt die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann ihren Ansatz zum Thema Erinnerungsräume vor.

Dreileben

Filme und Gespräch am Sonnabend, den 19. November

Christian Petzold
Foto © Hans Fromm

Christian Petzold
Foto © Hans Fromm

Ein entlaufener Sexualstraftäter, eine ambitionierte Polizeipsychologin und ein überforderter Kommissar: In drei 90-minütigen Episoden entwerfen die Regisseure Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler das multiperspektivische Krimi-Panorama "Dreileben". Das ARD-TV-Ereignis vom Sommer ist nun in der Akademie noch einmal zu sehen, dazu geben Christoph Hochhäusler und Christian Petzold im Gespräch Auskunft über die ästhetischen Ideen des Projektes.

Finissage Xenakis-Ausstellung und "Ein Raum für John Cage"

Ausstellungen bis Sonntag, 27. November. Performative Führung, Freitag, 25. November. Vorträge, Performance Lectures, Konzert am 27. November

Iannis Xenakis: Philips-Pavillon, ca. 1958 (Detail). Postkarte, 10 x 15 cm.
Iannis Xenakis Archives, Bibliothèque nationale de France, Paris

Iannis Xenakis: Philips-Pavillon, ca. 1958 (Detail). Postkarte, 10 x 15 cm. Iannis Xenakis Archives, Bibliothèque nationale de France, Paris

Der erste Block des einjährigen Akademie-Programms zu Ehren von John Cage, der im nächsten Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, geht zu Ende. Bis Sonntag können Installationen, Zeichnungen, Filme von Akademie-Mitgliedern wie Reinhard Jirgl oder Hanns Schimansky noch besichtigt werden. Am Sonntag endet auch die Laufzeit der Ausstellung zu dem Cage-Zeitgenossen, Komponisten und Architekten Iannis Xenakis "Kontrolle und Zufall". Die Komponistin Isabel Mundry, die Künstlerin Karin Sander und der Kunst- und Architekturhistoriker Philip Ursprung bieten am Freitag eine performative Führung, und am letzten Tag folgen ab Nachmittags Vorträge, eine "Limitinage" von Ketan Bhatti und die Aufführung von Xenakis' elektroakustischer Komposition "La Légende d'Eer".

Busoni-Kompositionspreis an Michael Pelzel

Preisverleihung und Konzert am Sonnabend, den 26. November

Michael Pelzel
Foto © Thomas Halter

Michael Pelzel
Foto © Thomas Halter

Mit dem Busoni-Kompositionspreis fördert die Akademie der Künste junge Komponisten. Preisträger dieses Jahres ist der Schweizer Michael Pelzel, der Förderpreis geht an den Briten Tristan Brookes. Ihre Musik kann man bei dem Konzert mit dem Ensemble mosaik kennenlernen. Enno Poppe und Rebecca Saunders, die zusammen mit Erhard Grosskopf die Jury bildeten, halten die Preisreden.

Luft-Brücke. Friedrich Luft

Archivfenster bis zum 8. Januar

Friedrich Luft im Oktober 1958 im RIAS-Studio während seiner Sendung

Friedrich Luft im Oktober 1958 im RIAS-Studio während seiner Sendung "Stimme der Kritik". Foto: RIAS-Schnell, Akademie der Künste, Friedrich-Luft-Archiv

Friedrich Luft, Theaterkritiker und Radiolegende, wäre in diesem Sommer 100 Jahre alt geworden. 1946 hatte der Sender RIAS Berlin zum ersten Mal seine sonntägliche Sendung "Stimme der Kritik" ausgestrahlt. 44 Jahre lang, bis Oktober 1990, berichtete Luft nicht nur über Neues aus Theater, Film und Buchwelt, sondern äußerte sich oft auch dezidiert politisch. Seine Abschiedsformel "gleiche Stelle, gleiche Welle" wurde zum geflügelten Wort in beiden Teilen Deutschlands. Aus ihrem Friedrich-Luft-Archiv zeigt die Akademie am Pariser Platz eine kleine Werkschau mit Typoskripten, Briefen, Prospekten, Fotos, Zeichnungen sowie Tondokumenten: die Wiederaufnahme der Erstsendung vom 9.2.1946, in der Friedrich Luft sich und sein Programm vorstellt, und die Sendung vom Dezember 1989, in der er den Fall der Berliner Mauer kommentiert. Desweiteren wird ein TV-Gespräch gezeigt, das Michael Strauven 1989 mit Friedrich Luft über die Theater-Ikone Elisabeth Bergner geführt hat.

Alle Veranstaltungen und Ausstellungen

Impressum

Akademie der Künste, 10117 Berlin, Pariser Platz 4
www.adk.de

Verantwortlich für den Inhalt: Brigitte Heilmann
Leiter der Abteilung Kommunikation: Dr. Hans Gerhard Hannesen
Redaktionsschluss: 16.11.2011

Der Newsletter der Akademie der Künste erscheint ein- bis zweimal im Monat. Sie erhalten ihn per E-Mail. Mit der Anmeldung für den Newsletter willigen Sie in die Speicherung der von Ihnen eingetragenen Daten ein. Diese werden von der Akademie der Künste ausschließlich dazu verwandt, Ihnen Informationen zur Akademie bereitzustellen. Die Daten werden nicht weitergegeben. Sie haben jederzeit die Möglichkeit diesen Service abzubestellen. Mit der Abmeldung werden Ihre Daten gelöscht.