
Schlubach-Hirschmeier-Stipendiat 2008
Lothar Holler, Adolf Muschg, Thomas Breuninger
Geboren: 1976 in Stuttgart
J. Michael Birn lebt in Berlin.
1996-2003 Architekturstudium (Universität der Künste, Berlin), Diplom
1998-1999 Malereistudium (Accademia di Belle Arti, Rom)
2003-2007 Szenografiestudium (Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam-Babelsberg),
Diplom
Preise/Stipendien/Ausstellungen:
2002 Baumgarten-Stipendium, UdK
2004 Max-Taut-Preis, UdK
2007 „A Question of Lust“, Galerie Atrans, Berlin
2007 4. Berliner Kunstsalon
Filme (Regie/Drehbuch):
2001 „hotel.jwd“, miniDV, 16min.
2002 „So wat wie ’ne Familie“, miniDV, 18min.
2003 „Zerbombt“, miniDV, 40min.
2006 „Ein Berg wo ein Tal ist“, Trailer, 16mm, 3min.
2007 „Fünf Wege zu Gott“, HDV, 15min.
Szenenbild:
2004 “Hog Heaven”, HFF (Regie: Monika Wojtyllo)
2005 „Neun Szenen“, HFF (Regie: Dietrich Brüggemann)
Aktuelle Arbeit:
Seit etwa zwei Jahren arbeite ich an einer Filmadaption des „Parzival“ von Wolfram von
Eschenbach, worin der (Anti-)Held Fyn auf der Suche nach seinem Heiligen Gral durch das
Berlin des Jahres 2057 irrt. Er macht dabei die nicht selten leidvolle Erfahrung, dass
Schwarz und Weiß die beiden Teile eines geheimnisumwitterten, unergründlichen Ganzen sind.
Eine erste Drehbuchfassung sowie zahlreiche Illustrationen sind bereits entstanden.
Gleichzeitig nähere ich mich über die Malerei der Thematik.
Meine Bilder können als Landkarten betrachtet werden. Sie bilden ein Beziehungsgeflecht,
in dem jeder der einzelnen Bestandteile seinen Widerhall findet, mal mythisch aufgeladen
wird, mal sich als graphische Wegmarke oder Verweis behauptet. Die aufgelösten
Konstruktionen erzählen von dem Bestreben, einen universalen Zusammenhang im Chaos
herzustellen.
J. Michael Birn
