Europäische Allianz der Akademien

Anlässlich des Europatages der Europäischen Union am 9. Mai 2021 startete die Europäische Allianz der Akademien eine Online-Petition beim Europäischen Parlament und reichte Beschwerde bei der UN-Sonderberichterstatterin Karima Bennoune ein.

Das Bündnis fordert, in Zusammenarbeit mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), den Verstößen gegen die Freiheit der Kunst in Ungarn mit dem zur Verfügung stehenden juristischen Instrumentarium zu begegnen und für den gesetzlichen Rahmen zum Schutz der Unabhängigkeit von Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden einzutreten, wo immer diese bedroht ist.

In einer begleitenden Online-Veranstaltung diskutieren Verantwortliche aus Kultur und Politik in Europa die Vorgehensweise. Bundesaußenminister Heiko Maas eröffnet die Diskussion mit einem Grußwort. Sabine Verheyen, Vorsitzende des Kulturausschusses im Europäischen Parlament, kommentiert die Situation. Mitglieder der Allianz aus Ungarn, Polen, den Niederlanden, Großbritannien, Slowenien und Deutschland stellen ihre Aktionsmöglichkeiten vor.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Auswärtige Amt und die Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste.

Zur Entstehung der Allianz: Für die Freiheit der Kunst in Europa

Auf Einladung der Akademie der Künste versammeln sich im Oktober 2020 rund 70 Vertreter*innen europäischer Kunstakademien und Kulturinstitutionen zu einer hybriden Konferenz, um eine „Europäische Allianz der Akademien“ zu initiieren. Die beteiligten Institutionen kommen aus fast allen Ländern der Europäischen Union sowie Norwegen und Großbritannien und setzen sich für die Freiheit der Kunst in Europa ein.

Jeanine Meerapfel, Akademie der Künste, 8.10.2020

Robert Menasse, Akademie der Künste, 8.10.2020

Basil Kerski, Akademie der Künste, 8.10.2020

A. L. Kennedy, Akademie der Künste, 8.10.2020

AoA Impro Group mit Floros Floridis u. a.

Akademie der Künste, 9.10.2020

Akademie der Künste, 9.10.2020

Robert Menasse und Staatsministerin Prof. Monika Grütters

Akademie der Künste, 9.10.2020

Das gemeinsam verabschiedete Manifest formuliert die Aufgabe, die Europäische Union als kulturelles Projekt für die Zukunft zu sichern. Neue Formen der Zusammenarbeit werden etabliert und gegenseitige Unterstützung demonstriert, wann immer politische Einschränkungen die Freiheit der Kunst bedrohen.

Eröffnungsveranstaltung, 8.10.2020

Mit Beiträgen von Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel, den Schriftsteller*innen Robert Menasse und A. L. Kennedy sowie des Publizisten Basil Kerski sowie einem Grußwort von Staatsministerin Prof. Monika Grütters und perspektivischen Blicken auf Europa von Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und des Zeithistorikers Philipp Ther.

Die Konferenz wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020.

Mehr Informationen, Videos und Dokumente unter: www.allianceofacademies.eu