Publikationen des Musikarchivs

Das Buch geht den vielfältigen Verflechtungen von Zimmermanns musikalischer Gedankenwelt nach, in detaillierter Analyse wie in der Darstellung übergreifender Zusammenhänge.
Mit einem Inventar der Musikalien im Walter-Zimmermann-Archiv

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis
"Best Edition 2015" in der Kategorie Wissenschaft

Mit dem Werkverzeichnis des Komponisten Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) von Heribert Henrich veröffentlichen Schott Music und die Akademie der Künste das erste umfassende, nach historisch-kritischen Methoden erarbeitete Werkverzeichnis eines Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Rund 350 erhaltene, verschollene, unvollendete und fragmentarische Werke sind in dem umfangreichen Band verzeichnet. Neben der Darlegung musikalischer Quellen umfassen die Werkeinträge auch Erstveröffentlichungen von Zimmermanns Briefen, Notizen und Kalendereinträgen mit allen für das jeweilige Werk relevanten Stellen. Das Werkverzeichnis enthält 24 farbige Abbildungen von Autographen. Es ist Teil der wissenschaftlichen Erschließung des Bernd-Alois-Zimmermann-Archivs der Akademie der Künste und basiert auf Vorarbeiten des verstorbenen Zimmermann-Forschers Klaus Ebbeke.

In 25 Fallbeispielen – zu Benjamin, Brecht, Kempowski, Kollwitz, Heiner Müller, der Akademie-Geschichte, neuen Formen in Theater, Kabarett, Tanz, Fernsehspiel oder Videokunst u. a. – geht die Publikation künstlerischen Aufbrüchen nach, die weiterreichende Folgen für die Entwicklung der Künste des 20. und 21. Jahrhunderts hatten. Der Einleitungsbeitrag zeigt Strukturen und Arbeitsweisen des gesamtdeutschen, multidisziplinären Künstlerarchivs auf, bilanziert die Entwicklung seit 1993, ein Anhang informiert über die Profile der Archivabteilungen.

With contributions by Paul Griffiths and Werner Grünzweig and a autobiographical essay by Alexander Goehr
Catalogue of the music manuscripts in the Alexander Goehr Archive

Texte und Briefe aus den Jahren 1919 bis 1949, Briefwechsel mit Arnold Schönberg von 1947 bis 1951 und mit Theodor W. Adorno von 1967 bis 1969, Vorwort von Rudolf Stephan, Verzeichnis der Schriften und Kompositionen. Neben Artikeln Stuckenschmidts umfasst der vorliegende Band Korrespondenzen mit Arnold Schönberg und Theodor W. Adorno, Briefe Stuckenschmidts von seiner Amerikareise 1949, auf der er viele Emigranten wie Arnold Schönberg, Thomas Mann und Artur Schnabel traf, sowie biografische Dokumente. Ein Verzeichnis seiner Schriften, das auch sämtliche deutschsprachige Feuilletons umfasst, ermöglicht ein Verständnis für die Lebensleistung des Autors.

Ende des Jahres 1945 hielt Artur Schnabel an der University of Chicago 12 Vorlesungen über sein Leben, seine Karriere und seine Sicht auf die Musik. Als Autobiographie wurden die Vorlesungen 1961, zehn Jahre nach seinem Tod, erstmals veröffentlicht. Die neue, revidierte und vervollständigte Ausgabe wurde auf Grundlage der im Nachlaß Schnables überlieferten Mitschriften der Vorlesungen erstellt.

The twelve lectures held by Artur Schnabel at the University of Chicago in 1945 are generally thought of as his autobiography. This new edition of the book “My Life and Music” is a complete revision of the previously published text, with considerable additions to some sections. The text was revised using the lecture manuscripts stored in the music archives of the Akademie der Künste, Berlin.

Doté d’un humour décapant, l’illustre pianiste américain d’origine autrichienne fut un témoin attentif de son temps ainsi qu’un exceptionnel pédagogue. Toutes ces particularités se retrouvent dans le présent texte, rassemblant les douze conférences données par Schnabel à l’université de Chicago en 1945. Cette espèce d’autobiographie constitue un régal pour les mélomanes et les musiciens autant que pour les lecteurs fascinés par l’histoire contemporaine. Elle est aussi un document de premier ordre sur la vie culturelle en Europe centrale et aux États-Unis avant, pendant et après la Seconde Guerre mondiale.
Notes de Philippe Olivier et Werner Grünzweig, Postface de Werner Grünzweig

Katalog zur Ausstellung
Schriften von und über Wilhelm Kempff, Briefe an Ernst Wiechert, Gespräche über Wilhelm Kempff, Verzeichnis der Ausstellungsobjekte, Biografie, Inventar der Musikalien im Wilhelm-Kempff-Archiv, Chronik der Schallplattenaufnahmen und Auswahlbibliografie

Dokumentation des Hans-Zender-Symposiums
Beiträge von Ingrid Allwardt, Werner Grünzweig, Jörn Peter Hiekel, Richard Klein, Ulrich Mosch, Isabel Mundry und Dörte Schmidt
Inventar der Musikalien im Hans-Zender-Archiv
Zenders kompositorisches Schaffen ist insgesamt schwerer auf einen gemeinsamen ästhetisch-konzeptionellen Nenner zu bringen als das fast aller anderen namhaften Komponisten der Gegenwart. Eher kann man von einem Nebeneinander unterschiedlicher kompositorischer Ansätze sprechen. „Heute glaube ich zu erkennen, daß der tiefste Impuls der Moderne eine Hinwendung zur (nicht homogenen, nicht reduzierbaren) Vielheit ist“, äußerte Zender selbst. Neben einem Inventar der Musikalien des Hans-Zender-Archivs enthält der vorliegende Band Studien zu unterschiedlichen Aspekten von Zenders Werk, die mit Blick auf die Vielstimmigkeit seines Komponierens eine differenzierte Standortbestimmung versuchen. Zugleich werden in den Beiträgen wesentliche Teilbereiche des Gesamtschaffens in Einzelbetrachtungen fokussiert.

With musical masterpieces, you never come to an end because every interpretation is merely an approximation of an unattainable ideal. To this day, Schnabel’s main argument in the lectures held in Chicago in 1940 represents a valid polemic position for every serious musician.

Interviews von Bálint András Varga, unter anderem mit Luciano Berio, Harrison Birtwistle, Pierre Boulez, George Crumb, Sofia Gubaidulina, György Kurtág, Helmut Lachenmann, György Ligeti, Luigi Nono, Pierre Schaeffer und Christian Wolff, sowie 25 Komponistengrafiken zur Frage "Können Sie Ihre Musik zeichnen?"
Inventar der Musikautographe im Bálint-András-Varga-Archiv

Beiträge von Günther Bauer, Thomas Bernhard, Richard Bletschacher, Herbert Feuerstein, Nikolaus Harnoncourt, Carla Henius, Matthias Koeppel, Frederik Mirdita, Aribert Reimann, Otto Tomek und Edith Urbanczyk; Inventar der Musikalien im Peter-Ronnefeld-Archiv; Abbildungen, Faksimile, Notenbeispiele

Mit Beiträgen von David Drew, Thomas Eickhoff, Christopher Grafschmidt, Jürgen Hunkemöller, Stephan Mösch, Nicolas Nabokov, Hans-Jürgen Radecke, Aribert Reimann, Gerd Rienäcker und Dietmar Schenk sowie einem Gespräch mit Gerty Blacher-Herzog
Inventar der Musikalien im Boris-Blacher-Archiv

Mit Beiträgen von Mary Lou Chayes, Martin Elste, Claude Frank, David Goldberger, Werner Grünzweig, Matthias Henke, Martin Kapeller, Heinz von Loesch, Heinz-Klaus Metzger, Claude Mottier, Joan Rowland, Dietmar Schenk, Volker Scherliess, Matthias Schmidt, Felix Wörner und Walter Zimmermann

Das Werkverzeichnis führt neben den Quellen aus dem Nachlass auch die in der Library of Congress in Washington befindlichen Werkautographe auf und stellt zu jedem Werk einen ausführlichen Dokumententeil bereit. Durch die Gesamtsicht des kompositorischen Oeuvres von Artur Schnabel wird deutlich, wie eigenständig und zukunftsgerichtet sein musikalisches Denken nicht nur als Pianist war.

Aus dem vielgestaltigen Nachlaß des Komponisten, Librettisten und Schriftstellers Ralph Benatzky, der sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin befindet, ragen die nahezu lückenlosen biographischen und zeitgeschichtlichen Eintragungen in seinen Tagebüchern besonders heraus. Sie sind, literarisch ambitioniert, die bewegende Chronik eines Künstlerlebens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich fast gleichrangig neben dem musikalischen Oeuvre des Komponisten und Schöpfers des "Weißen Röss'l" behaupten kann. Benatzkys hellsichtige Beobachtungen und Eindrücke umfassen die glanzvollen Jahre des Kabaretts in Wien und Berlin, aber auch die bitteren Jahre der Emigration in die USA und die letzten Lebensabschnitte in Wien und der Schweiz.

Mit Briefen und Notizbüchern aus den Jahren 1948 bis 1978; Inventar der Musikautografe im Paul-Dessau-Archiv

Katalog zur Ausstellung, 14.3.–2.4.2000
Mit Beiträgen von Volker Kühn und Wolfgang Trautwein, Texten von Werner Richard Heymann sowie Biografie und Werkverzeichnis

Mit Aufnahmen von Hans Albers, Willy Fritsch, Lilian Harvey, Trude Hesterberg, Paul Hörbiger, Oskar Karlweis, Greta Keller, Hildegard Knef, Kate Kühl, den Comedian Harmonists u.a.

Mit Dokumenten aus den Materialien zu Johann Faustus sowie  Beiträgen von Joy Calico, Kersten Glandien, Heiner Goebbels, Eckhard John, Georg Knepler, Maren Köster, Lynn Matheson, Gerd Rienäcker, Peter Schweinhardt, Wolfgang Thiel und Klaus Völker
Inventar der Musikalien im Hanns-Eisler-Archiv

Mit Beiträgen von Peter Becker, Elmar Budde, Orm Finnendahl, Georg Katzer, Heinrich Poos, Frank Schneider, Peter Schwarz, Claudia Stahl, Habakuk Traber, André Werner und Gerd Witte
Inventar der Musikalien im Frank-Michael-Beyer-Archiv

Mit Aufnahmen von Ralph Benatzky, Max Hansen, Oskar Karlweis, Greta Keller, Lotte Lehmann, Grete Mosheim u.a.

Katalog zur Ausstellung, 18.3.-10.5.1995
Mit einem Geleitwort von Hans Werner Henze sowie einer Synopse zur Entstehung der Oper Die Verurteilung des Lukullus, Werk- und Schriftenverzeichnis, Filmografie

Mit einem Geleitwort von Frank Michael Beyer sowie Beiträgen von Claude Ballif, Max Bill, Francis Burt, Heinz von Cramer, Gottfried von Einem, Hans Ulrich Engelmann, Heimo Erbse, Christopher Grafschmidt, Jürgen Hunkemöller, Maki Ishii, Giselher Klebe, Jan Meyerowitz, Aribert Reimann, Christiane Theobald und Martin Willenbrink; Inventar der Werkmanuskripte im Boris-Blacher-Archiv
Katalog zur Ausstellung, 14.4.–6.6.1993

Katalog zur Ausstellung, 17.9.-10.12.1989
Mit einem Geleitwort von Frank Michael Beyer sowie einer Textsynopse des Requiem für einen jungen Dichter und einem Werkverzeichnis.