Bildmotiv nach Filmstill aus der Bayreuther Lohengrin Inszenierung von Hans Neuenfels © Björn Verloh

Einführung

"Wo einst die Kunst schwieg, begann die Staatsweisheit und
Philosophie: wo jetzt der Staatsweise und Philosoph zu Ende ist, da fängt wieder der Künstler an", schrieb Richard Wagner in "Die Kunst und die Revolution" (1849).
Die Frage, wo der Künstler "anfängt", wonach er strebt und wovon er sich abgrenzt, ist der Motor der Beschäftigung der Akademie der Künste mit ihrem ehemaligen Mitglied Richard Wagner.
Auch im Jahr seines 200. Geburtstags vermag er noch zu polarisieren wie kaum einer. Die Rezeption der Person Wagner, seiner Schriften und musikdramatischen Werke ist ein Spiegel zeitgenössischer Ästhetiken und Positionen. Die Frage: Wie hältst du’s mit Wagner? entlockt vielen Künstlern eine Antwort, die ins Herz ihrer jeweiligen Leidenschaften führt – im doppelten Sinne zumeist.
Neben den zahlreichen Mitgliedern der Akademie, die sich als Komponisten, Schriftsteller, Filmemacher, Regisseure oder Bühnenbildner mit Wagner und seiner Wirkungsstätte Bayreuth auseinandersetzen, hat die Sektion Darstellende Kunst eine Reihe weiterer international renommierter oder auch ganz junger Künstler eingeladen, sich im Rahmen einer Ausstellung und Veranstaltungsreihe zum Thema zu positionieren.

(English Translation)


VON DER AUSLIEFERUNG AN DAS EIGENE SCHAFFEN
Norbert Miller über die Idee der Ausstellung und Veranstaltungsreihe


Die Ausstellung in den Hallen am Hanseatenweg


Dokumentation der Eröffnung (Fotos und Audioaufzeichnung)


Nele Hertling bei der Eröffnung, Foto Amélie Losier
Hans Neuenfels las "Das Wagner-Festival in Altaussee", Foto Amélie Losier

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