Peter Vogel


© Marc Doradzillo 

1937 als Sohn des Kunstmalers Alfred Vogel und der Bildhauerin Erna Vogel in Freiburg geboren, malt Peter Vogel ab 1953 Ölbilder.  Nach einem Physikstudium wendet er sich von 1965 bis 1975 der Entwicklung medizinischer Geräte und der Hirnforschung bei Hoffmann-La Roche Basel zu. Ab 1960 geht er verschiedenen künstlerischen Tätigkeiten wie Malerei, Tanz und Choreographie nach. Er experimentiert mit elektronischer Musik und mit musique concrète und entwickelt Bühnenmusik für das Wallgraben-Theater Freiburg und das Theater-Labor München.

Ab 1971 Ausstellungen von Kybernetischen Objekten (interaktive elektronische Skulpturen).

Ab 1975 freischaffender Künstler in Freiburg, Ausstellungen in Galerien und Museen in Europa, Amerika, Asien

1975 Musikalisch-Kybernetisches Environment (Auftragswerk für die Donaueschinger Musiktage)

1977 Musikbiennale Zagreb (mit Tanzperformance)

1979 -1984 längere Arbeitsaufenthalte in New York

ab 1980 Minimal music – Experimente mit Band-Delay und Synthesizer, Live-Konzerte u.a. im Kunsthaus Zürich, Kaufhaussaal Freiburg, Minimal-Music-Festival Zürich

1989 Schattenorchester I – Klanginstallation in der Akademie der Künste Berlin

1996 Lehrauftrag HBK Saarbrücken

2004 Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg

2006 Ehrenpreisträger des deutschen Klangkunstpreises des Skulpturenmuseums im Glaskasten Marl und des WDR 3

Ab 2007 Improvisationskonzerte mit Guillaume Chastel (Schlagzeug), Felix Borel (Violine), Rei Nakamura (Klavier), Peter Vogel (Live Elektronik/Laptop) u.a  bei der „ars nova“ Rottenburg, den Opernfestspielen Heidenheim und dem E-Werk Freiburg

2007 Retrospektive im Museum für Neue Kunst Freiburg

 



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