Koloniales Erbe

Françoise Vergès

Françoise Vergès

Françoise Vergès ist Professorin und Fachbereichsleiterin am Lehrstuhl „Global South(s)” des Collège d’études mondiales, Paris. 1995 promovierte sie in Politikwissenschaften an der University of California Berkeley und unterrichtete anschließend an der Sussex University und am Goldsmiths College in London. Françoise Vergès hat mit Filmemachern und Künstlern wie Isaac Julien, Yinka Shonibare, Arnaud Ngatcha, William Wilson und Kader Attia zusammengearbeitet und war Projektberaterin der Documenta 11. Für die Paris Triennale 2012 organisierte sie das Programm „The Slave in Le Louvre. Veröffentlicht hat Vergès vor allem zu Erinnerungen an die Sklaverei als gegenhegemoniale Erzählung, Frantz Fanon, Psychoanalyse, Aimé Césaire, zur Kolonialität der Macht und des Feminismus und zum postkolonialen Museum. Im März 2017 erschien ihr letztes Buch Le ventre des femmes:Capitalisme,racialisation, féminisme. Darin analysiert sie die rassische Kontrolle des Schwarzen Mutterleibs im globalen Süden durch Staaten und internationale Organisationen und liefert eine Kritik des weißen französischen Feminismus.

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