Förderprojekte


Nachwuchsförderung

2014

Junge Akademie für Schwindel der Wirklichkeit
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2014 ermöglichte der Freundeskreis die Beteiligung der Stipendiaten der Jungen Akademie an dem Schwerpunkt-Projekt der Akademie der Künste mit dem Titel „Schwindel der Wirklichkeit“, in dem allen Kunstsektionen der Akademie der Künste die Auswirkungen der rasant voranschreitenden technologischen Veränderungen auf die künstlerische Produktion untersuchten. Die internationalen Stipendiaten des Jahres 2013 entwarfen das gemeinsame performative Gruppenprojekt “Double Projection. The folder is empty – we are present”, das am 10. Oktober 2014 in der Akademie der Künste am Hanseatenweg aufgeführt wurde.

2013

Arbeiten der Jungen Akademie für Kultur:Stadt
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Berlin Unseen Werk und Foto: Julian Busch

Wie bereits für die Ausstellung „Wiederkehr der Landschaft“ hat der Freundeskreis auch für „Kultur:Stadt“ einen Betrag zur Verfügung gestellt, mit dem die Stipendiaten der Jungen Akademie eigene Arbeiten zum Projekt realisieren konnten. Dank der kontinuierlichen Zuwendung konnte die Einbeziehung der Jungen Akademie in Schwerpunktprojekte der Akademie der Künste und damit in die interne Arbeit des Hauses intensiviert werden. Für „Kultur:Stadt“ realisierten vier internationale Stipendiaten eigene Projekte. Julian Busch (Stipendiat Sektion Baukunst) kommentierte mit seinem topografischen Instrument „Berlin Unseen“ vergessene Orte der Berliner Kulturgeschichte. Nadine Fecht (Stipendiatin Sektion Bildende Kunst) entwickelte die Videoarbeit „close reading". Der in Barcelona geborene, in Brasilien lebende Daniel Steegmann Mangrané (Stipendiat Sektion Bildende Kunst) schuf mit „Teque-teque, Surucuá, Arara" hinter dem Gebäude der Akademie der Künste einen Soundkorridor. Die in Tunis geborene Künstlerin Meriam Bousselmi (Stipendiatin Sektion Darstellende Kunst) zeigte an verschiedenen Orten Berlins die Theater-Installation „Truth Box“, einen öffentlichen Beichtstuhl.

2011

Kunstwelten

Im Projekt Kunstwelten gehen Mitglieder und Stipendiaten der Akademie der Künste für Workshops und Kunstprojekte in Städte und Regionen der neuen Bundesländer. Sie bieten Kunstwerkstätten für Kinder und Jugendliche an. Die Schülerinnen und Schüler aus Grund-, Sekundar- und Förderschulen, aus Gymnasien, Berufs- und Sonderschulen sind eingeladen, das Schreiben, Fotografieren, Zeichnen, Filmen, Komponieren, Improvisieren, die Herstellung von Klanginstallationen, Collagen, Postkarten, Plakaten, das Produzieren von Hörspielen, Dokumentar- und Animationsfilmen selber auszuprobieren, dabei neue individuelle Ausdrucksformen zu finden. Ziel des Projektes ist es, „über die Lust auf Kunst Lust auf Demokratie zu machen“, so Akademie-Präsident Klaus Staeck. Dank der Zuwendung des Freundeskreises konnten 2011 das Engagement wurde auf acht Städte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ausgeweitet werden. Kunstwelten fand 2011 in folgenden Städten statt: Berlin (Marienfelde), Bitterfeld-Wolfen, Raguhn, Anklam, Wolgast, Ahlbeck, Usedom, Stadt Lassan und in der polnischen Stadt: Swinoujscie.

2008-2010

100 Schüler – 10 Mitglieder

Foto: Christiane Lötsch

Mit dem Projekt "100 Schüler-10 Mitglieder" erprobt die Akademie der Künste eine neue Form der Auseinandersetzung junger Menschen mit Kunst: im persönlichen Austausch mit einem renommierten Künstler, in dessen kreativem Arbeitsumfeld, in konzentrierten Gruppen und in nachhaltiger Vertiefung durch Vorbereitung und Nachbereitung in den Klassen. Im Schüler besuchen im Rahmen von ein- bis zweitägigen Workshops ein Mitglied der Akademie im Atelier, im Theater, im Studio oder im Architekturbüro. An dem Projekt beteiligten sich zahlreiche Akademiemitglieder (Michael Verhoeven, Arila Siegert, Andreas Dresen, Peter Konwitschny, Thomas Heise, Jörg Schlaich, Hanns Schimansky, Ingo Schulze, Susanne Linke, Werner Stötzer, Barbara Klemm, Friederike Mayröcker, Karla Kowalski, Hans Helmut Prinzler, Michael Althen, Ulrike Ottinger, Thomas Florschuetz, Peter Lilienthal, Eberhard Blum, Matthias Flügge, Marwan, Vinko Globokar, Matthias Sauerbruch, Ivan Kafka, Adam Zagajeswki und Donata Valentien). Das ursprünglich bundesweit geplante Projekt wurde inzwischen erfolgreich in den europäischen Raum erweitert. Nach Stationen 2009 in Wien und Graz konnten 2010 Begegnungen in Krakau und Prag stattfinden.

2002-2010

Junge Akademie

Foto: Manfred Mayer

Die Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste unterstützt die Akademie in ihrer zentralen Aufgabe der Förderung der Entwicklung von jungen Künstlern, indem sie der Akademie der Künste seit 2002 jährlich eine Fördersumme für das Projekt "Junge Akademie" zur Verfügung stellt. Die "Junge Akademie" ist eines der wichtigsten Projekte der Akademie zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses aller sechs in der Akademie vertretenen Kunstsektionen. Junge Künstler, die eigene künstlerische Ansätze, handwerkliche Sicherheit und die Auseinandersetzung mit aktuellen Strömungen der zeitgenössischen Kunst in herausragender Weise erkennen lassen, werden als Stipendiaten und Förderpreisträger nach Berlin eingeladen, um eigene Arbeiten vorstellen zu können. Das Veranstaltungsprogramm ist entsprechend interdisziplinär, international und intermedial. Durch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kunstsparten im Programm der "Jungen Akademie" entstehen Anregungen und Kooperationen, die in ihrer Form einzigartig sind.

2008

Challenging Walls

Foto: Miriam Papastefanou

Dieser vom Freundeskreis ermöglichte Workshop bildete im Jahr 2008 den Schwerpunkt des "Monats der Stipendiaten" der Jungen Akademie. „Challenging Walls“ ist ein internationales Kunst- und Friedensprojekt, das die ehemaligen Stipendiaten der Jungen Akademie Ruthe Zuntz und Michael Reitz initiierten. Es behandelt die sozialen, politischen und kulturellen Erfahrungen von Mauern als Grenzen. Vom 2.- 6. Juni 2008 setzten sich in einer offenen Werkstatt Künstler aus Palästina, Israel, Zypern, Marokko, Spanien, Nordirland und Deutschland in der Akademie der Künste mit dem Thema auseinander. Sie arbeiteten zusammen mit Stipendiaten der Jungen Akademie und Mitgliedern der Akademie der Künste.

Kulturelle Vermittlung

2013

KUNSTWELTEN - Vermittlungsprogramm

Vermittlungsprogramme gehören seit langem zum Selbstverständnis der Akademie. Die Akademien West und Ost initiierten und gestalteten gleichermaßen umfangreiche Programme für Kinder, Jugendliche, Studenten und Erwachsene. Nach der Vereinigung der Akademien wurde diese Tradition fortgesetzt. 2012 hat die Akademie der Künste für diese Arbeit einen eigenen Bereich "KUNSTWELTEN - kulturelle Vermittlung" eingerichtet. Der Freundeskreis unterstützte diese intensivierte Vermittlungsarbeit. Mit der Förderung der Freunde wurden neue Programme in der Vermittlungsarbeit entwickelt, die Programme in den neuen Bundesländern ausgeweitet und Familiensonntage, Werkstätten und Führungen zu den Ausstellungen in beiden Häusern der Akademie der Künste angeboten (z.B. „STADTSPIELE“ zur Ausstellung Kultur:Stadt und „Stille Post“ zur Ausstellung „Arte Postale“). Die Projekte der KUNSTWELTEN erhielten große Anerkennung und wurden in die „Shortlist“ der bundesweit sechs besten Beiträge für „Kinder zum Olymp 2013“ aufgenommen (bei 800 eingereichten Beiträgen) und zudem für den „BKM-Preis Kulturelle Bildung 2013“ nominiert.

 

Ausstellungen

2014

Gisèle Freund. Fotografische Szenen und Porträts
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Die Gesellschaft der Freunde fördert die Ausstellung „Gisèle Freund. Fotografische Szenen und Porträts“ (23.05.-10.08.2014, Akademie der Künste am Hanseatenweg). Die Ausstellung bietet Gelegenheit zur Wiederbegegnung mit einer der berühmtesten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Porträts von James Joyce, Simone de Beauvoir, Virginia Woolf oder Frida Kahlo, einzigartige Aufnahmen in Farbe, die sie seit 1938 als eine der ersten konsequent einsetzte, sind längst zu Ikonen geworden. Durch digitale Bildbearbeitung sind die frühen Farbfotografien erstmals in ihrer ursprünglichen Farbigkeit neu zu sehen. Neue Sichtweisen auf das Werk eröffnet die Ausstellung, indem sie die Porträtfotografin so zeigt, wie sie sich selbst immer verstand: als Foto-Reporterin. Präsentiert werden 280 Schwarzweiß- und Farb-Fotografien, darunter sämtliche Porträts, die Gisèle Freund von Walter Benjamin aufgenommen hat.

2014

„lens-based sculpture. Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie“
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Foto: Corinna Hadeler

Der Freundeskreis engagierte sich 2014 erneut für die Auftakt-Ausstellung des
Jahresprogramms der Akademie der Künste. Die von den Akademie-Mitgliedern und Bildhauern Bogomir Ecker und Raimund Kummer gemeinsam mit den Kunstwissenschaftlern Herbert Molderings und Friedemann Malsch erarbeitete und grandios eingerichtete Ausstellung „lens-based sculpture. Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie“ (24.01.-13.04.2014)  geht der Frage nach, wie sich die moderne Skulptur durch die Fotografie von dem jahrtausendealten Prinzip der Statue löste und in eine neue künstlerische Praxis verwandelte. Die Ausstellung versammelte 200 Werke internationaler Künstler, wie u.a. Gilbert & George, Valie Export, Rebecca Horn, Giuseppe Penone, Gordon Matta-Clark, Tony Cragg, George Segal, Joseph Beuys, Kiki Smith, Bruce Nauman. Mit Hilfe des Freundeskreises konnte ein umfangreiches deutsch-englisches Katalogbuch zur Ausstellung erscheinen.

2013

ARTE POSTALE. Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art
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Foto: gezett.de

In der Ausstellung „ARTE POSTALE – Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art“ (30.08.-08.12.2013) präsentierte das Archiv der Akademie der Künste, das als eines der bedeutendsten Künstlerarchive im deutschsprachigen Raum gelten kann, einmal mehr seine Schätze. Zu sehen waren seltene Bilderbriefe aus den Archiven und der Kunstsammlung, wie z. B. von George Grosz, Else Lasker-Schüler, Hans Scharoun, Sarah Kirsch, Robert Wilson und György Ligeti. Gezeigt wurden auch herausragende Werke der Mail Art-Szene aus den Archiven der Akademie. In einem dritten Schwerpunkt illustrierte u.a. Künstlerpost von A. R. Penck, Keith Haring, Wolf Vostell, Joseph Beuys die Bedeutung der Postkarte für die Fluxus-Bewegung.

2013

Kultur:Stadt (15.03.-26.05.2013)

Besucher in der Ausstellung Kultur:Stadt Foto: Katharina Kneisel

2013 fördert die „Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste“ die Ausstellung „Kultur:Stadt“. In der Präsentation thematisiert die Akademie die Rolle von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung des 21. Jahrhunderts. Kuratoren waren Matthias Sauerbruch und Wilfried Wang, beide Mitglieder der Sektion Baukunst der Akademie der Künste. Anhand von 37 internationalen Architekturprojekten verdeutlichte die Präsentation, wie kulturelle Interventionen die Stadtgesellschaft beeinflussen. In 15 Autorenfilmen näherten sich Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB), die von Akademie-Mitglied Jan Schütte geleitet wird, den präsentierten Kulturbauten. Das Programm „Musik in der Wolke“ der Sektion Musik bot speziell für acht Berliner Kulturorte entworfene Kompositionen, Klanginstallationen, Konzertabende und Vorträge. Die Besucher konnten auf Tablet Computern Informationen zum Gebäude, den Architekten und auch die Filme aufrufen. Mit 11.000 Besuchern konnte die Ausstellung einen großen Erfolg verzeichnen.

Wagner 2013. Künstlerpositionen
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Foto: Stefanie Eck

Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner setzte sich die Akademie der Künste in der Ausstellung  "Wagner 2013. Künstlerpositionen" (07.12.2012-17.02.2013) mit dem Werk ihres ehemaligen Mitglieds auseinander. Komponisten, Regisseure, Bühnenbildner, Filmemacher, Bildende Künstler und Schriftsteller, darunter viele Akademie-Mitglieder wurden eingeladen, zu ihrem Verhältnis zu Wagner Position zu beziehen. Mit Beiträgen von mehr als 50 Künstlern zu einer Ausstellung und Veranstaltungen entfaltete die Ausstellung ein Panorama zeitgenössischer Arbeitsweisen und persönlicher Lesarten des Werks von Richard Wagner.

2012

Mario Adorf ... böse kann ich auch

Klaus Staeck, Mario Adorf und Staatsminister Bernd Neumann Foto: Kerstin Brümmer

Ein weiteres großes Förderprojekt der „Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste“ 2012 ist die Ausstellung „Mario Adorf … böse kann ich auch“ (02.02.-15.04.2012) . Sie gibt einen Einblick in das Akademiearchiv, das bedeutendste interdisziplinäre Archiv zu Kunst und Kultur im deutschen Sprachraum, in dem nun auch das Mario Adorf verwahrt wird. Die Ausstellung zeigt, wie facettenreich Mario Adorf spielte, in internationalen Produktionen, im Neuen Deutschen Film und in seinen großen Fernseh-Mehrteilern. Neben Filmausschnitten sind erstmals zahlreiche Fotos, Plakate, Briefe und Manuskripte aus seinem umfangreichen persönlichen Archiv zu sehen. Mehr als ein Drittel des Ausstellungsetats wurde von der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste übernommen.

100 Jahre Max Frisch. Eine Ausstellung

Foto: gezett.de

Vom 13. Januar bis 11. März 2012 präsentierte die Akademie der Künste die Ausstellung „100 Jahre Max Frisch“. Nur Dank der Zusage des Freundeskreises konnte die Ausstellung realisiert werden. Neben Typoskripten, Fotos und Briefen wurden zahlreiche Interviews über den Schriftsteller gezeigt, der Mitglied der Akademie der Künste war. Erstmals waren Auszüge aus dem „Berliner Journal“ zu sehen.

2010

„Wiederkehr der Landschaft“
13.03.-30.05.2010

Foto: Carolin Schönemann

Die Ausstellung am Hanseatenweg stellte sich mit den Mitteln der Künste den Fragen von nachhaltiger Stadt- und Landschaftsgestaltung, Ökologie und Lebensqualität in den Städten von morgen. Der Freundeskreis finanzierte ausgewählte Arbeiten von Stipendiaten der Jungen Akademie zum Thema, welche im Jahr 2009 entwickelt und parallel zur Ausstellung realisiert wurden. Die vorgestellten Positionen zeigten einmal mehr die Kreativität und Internationalität der Stipendiaten der Jungen Akademie, weshalb der Verein sich beständig für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses engagiert. Zudem förderte ein Freundeskreismitglied persönlich die Arbeit „Pull the Plug. Eine visuelle Klanginstallation“ von Annesley Black, Stipendiatin der Sektion Musik 2009, und Sophie Narr, Stipendiatin der Sektion Film- und Medienkunst 2009.

„George Grosz – Korrekt und anarchisch“
24.01.-05.04.2010

Die 10-wöchige Ausstellung stellte sowohl einen fulminanten Auftakt des Programms der Akademie der Künste als auch der Fördertätigkeit des Freundeskreises im Jahr 2010 dar. Sie gab einen faszinierenden Einblick in Leben und Werk des genialen Zeichners und politischen Künstlers George Grosz, dessen Nachlass die Akademie der Künste verwaltet. So stammten alle Ausstellungsstücke, darunter Zeichnungen, Collagen, Skizzenbücher, Fotografien und Korrespondenzen, aus der hauseigenen Sammlung. Gerade die Skizzenbücher dokumentierten als Kern der Ausstellung das Vokabular des Künstlers. Um diesen Schatz zu sichern, initiierte der Freundeskreis ein Patenschaftsprojekt zur Restaurierung beschädigter oder gefährdeter Skizzenbücher des Künstlers.

2009

„aus/gezeichnet/zeichnen“
25.04.-14.06.2009

Als eines der großen Förderprojekte 2009 unterstützte der Freundeskreis die Frühjahrsausstellung der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Es war die erste gemeinsame Ausstellung von Mitgliedern der Sektion Bildende Kunst seit dem Jahr 1993. Es wurden rund 400 Werke von 65 Künstlern präsentiert, darunter Bridget Riley, Arnulf Rainer, Antoni Tàpies, Rebecca Horn, Jochen Gerz Gotthard Graupner, Richard Serra und Klaus Staeck. Das breite Spektrum ihrer Mitglieder ermöglichte es der Akademie, den gewandelten Begriff vom Zeichnen in der bildenden Kunst auf internationalem Niveau exemplarisch zur Diskussion zu stellen.

2007

"Kempowskis Lebensläufe"
20.05. - 15.07.2007

Kempowski-Archiv, AdK. Foto: privat

Das Walter-Kempowski-Archiv wurde 2005 in der Akademie der Künste eingerichtet. Mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste wurde es im Mai 2007 einer breiten Öffentlichkeit in der Akademie am Pariser Platz präsentiert, einem Ort, der seinerseits von der deutschen Geschichte geprägt ist. Die Mehrdeutigkeit des Titels "Kempowskis Lebensläufe" bezieht Kempowskis eigenen Lebensweg, dessen Dokumentation und literarische Gestaltung ebenso ein wie die in seinem Archiv enthaltenen Lebensläufe Dritter und ihre literarische Montage im Jahrhundertwerk Echolot. Die Ausstellung wurde durch Bundespräsident Horst Köhler eröffnet.

2006

"Erich Hauser. Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen"
27.09.-17.12.2006

Foto: Manfred Mayer

Lange geplant konnte eine erste Einzelausstellung der Werke des Bildhauers Erich Hauser in Berlin im Jahr 2006 mit Hilfe der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste realisiert werden. Erich Hauser, seit 1970 bis zu seinem Tod im Jahre 2004 Mitglied der Akademie, entwickelte mit dem Werkstoff Edelstahl in den 60er Jahren eine eigene Formensprache, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Seine raumgreifenden Skulpturen, Säulen und Wandreliefs, die allein drei Mal auf der Documenta in Kassel präsentiert wurden, sind in vielen Städten der Welt präsent.

2004

Jochen Gerz "Anthologie der Kunst"
18.11.2004 - 09.01.2005

Foto: Manfred Mayer

Die "Anthologie der Kunst" begann als work in progress im September 2001 zur Frage "Was könnte, angesichts Ihres Bildes der Kunst heute, eine noch unbekannte Kunst sein?". Die Frage nach einer zukünftigen Kunst erwies sich nach dem "Tod der Avantgarde" als überraschend und zugleich extrem zeitbezogen, da die Ereignisse des 11. September 2001, die die Welt veränderten, das Denken ebenso unvorbereitet trafen wie die Türme des World Trade Center. Künstler und Theoretiker aus 37 Ländern und 6 Kontinenten forderten dazu auf, Praxis und Theorie in einer globalen Gesellschaft neu zu überdenken. Die Akademie der Künste nahm das Projekt von Jochen Gerz, der seit 1994 Mitglied der Abteilung Bildende Kunst ist, zum Anlass, ihre eigene öffentliche Mission als Ort der Fragen und der Forschung zu diskutieren.

2004

Ausstellung "E.U. POSITIVE"
19.09.2004 bis 7.11.2004

Foto: Manfred Mayer

Als Beitrag zum Kulturjahr der EU-Beitrittsländer ermöglichte der Freundeskreis die Ausstellung "E.U. POSITIVE" in der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Der Ausstellungstitel ist einem Werk des estnischen Künstlers Marko Laimre aus dem Jahr 2001 entlehnt. Es sollte ausdrücklich nicht um eine repräsentative Darstellung der jüngeren Kunstgeschichte in den Ländern gehen. Die Ausstellungshallen der Akademie der Künste wurden vielmehr als ein Erfahrungsraum verstanden und inszeniert, in welchem in den Sprachen der Künste über das neue Europa nachgedacht wurde.

2001

Daniel Chodowieckis Reise von Berlin nach Danzig im Jahre 1773

Foto: Roman März

Am 18. September 2001 eröffnete im Historischen Museum der Stadt Danzig die von den Freunden der Akademie ermöglichte Ausstellung "Daniel Chodowieckis Reise von Berlin nach Danzig im Jahre 1773". Chodowiecki wurde im Jahr 1764 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1797 bis 1801 leitete er die Akademie. Die Ausstellung wurde 2001 sowohl in Danzig als auch in Berlin gezeigt. Die Initiative des Freundeskreises zum Kulturaustausch zwischen Polen und Deutschland wurde von den polnischen Partnern begeistert aufgenommen.

Im Jahre 1992 gründete Günter Grass die Daniel-Chodowiecki-Stiftung, deren Zweck es ist, durch die Auszeichnung polnischer bildender Künstler die deutsch-polnischen Kulturbeziehungen zu fördern.

Lesungen, Podiumsdiskussionen und Festivals

2012

Robert Wilson inszeniert und spricht John Cages „Lecture on Nothing“ (3. September 2012)

Die „Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste“ hat 2011 und 2012 das einjährige Akademieprojekt zu John Cage „A Year From Monday. 365 Tage John Cage“ intensiv begleitet. Auch den glanzvollen Abschluss des Cage-Programms, die Inszenierung des amerikanischen Regisseurs und Akademiemitglieds Robert Wilson am 3. September 2012, förderten die Freunde maßgeblich. Die Performance von Robert Wilson war ein exklusives Gastspiel seiner neuen Produktion für die RuhrTriennale 2012, deren Intendant Heiner Goebbels ebenfalls Mitglied in der Akademie der Künste ist.

2011

A Year From Monday. 365 Tage Cage

Der Freundeskreis unterstützt 2011 ein umfangreiches Projekt zu John Cage, mit dem die Akademie der Künste ihr Haus am Hanseatenweg nach einjähriger Sanierung wiedereröffenet. Vom 99. bis zum 100. Geburtstag von John Cage setzen sich Akademiemitglieder mit dem "Kosmos Cage" auseinander. Unter dem Titel "A Year from Monday. 365 Tage Cage" untersuchen interdisziplinäre Künstlerprojekte die Auswirkungen von Cages Schaffen für die Gegenwart. Das einjährige Programm umfasste mehrere Ausstellungen, Konzerte, Tanzaufführungen und Diskussionen. Bereits zum Auftakt am 6. September 2011 - mit  einem Merce Cunningham Abend, der Xenakis-Ausstellung und der Installation von Tacita Dean – hat der Freundeskreis beigetragen. (Infos zum Programm: www.adk.de/cage/)

2007

Woche des Hörspiels. Internationales Festival für Hörkunst
20.04.- 29.04.2007

In der Akademie der Künste fand vom 20. bis 29. April 2007 die "Woche des Hörspiels" statt, die sich über Jahre als eines der größten Radiofestivals im deutschsprachigen Raum etabliert hat. Das Programm bot einen faszinierenden Einblick in die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Hörspiel und anderen Künsten und öffnete sich mit dem Gastland Portugal der internationalen Szene. Die "Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste hat den Kinderhörspieltag finanziell ermöglicht. Dank der Förderung konnte auch dieser international aufgestellt werden und einen Workshop mit dem portugiesischen Künstler Joao Ricardo de Barros Oliveira anbieten. Der Kinderhörspieltag am Sonntag, 29. April 2007 bot Kindern mit einem spannenden Programm einen Einstieg in das Medium.

2007

DOKU.ARTS
19.09.2007-23.09.2007

Mit dem Dokumentarfilmfestival DOKU.ARTS förderte der Freundeskreis der Akademie der Künste ein weiteres Kunst-Genre aus dem Spektrum der Akademie der Künste. Das Festival zeigt die Breite, Vielfalt, Phantasie und Experimentierfreudigkeit dieses Genres auf: von der Langzeitbeobachtung über den essayistischen Film, vom Kompilations-Film zur Hommage – bei DOKU.ARTS sind alle traditionellen und lebendigen Formen dokumentarischen Schaffens vertreten.

2006

Lange Brecht Nacht

Gleichsam als Auftakt zum Brecht-Jahr aus Anlass seines hundertsten Todestages fand am 29. April 2006 in der Akademie der Künste am Pariser Platz eine "Lange Brecht Nacht" statt. Ausgangspunkt war die Sammlung Victor N. Cohen, ein spektakulärer neuer Brecht-Nachlass, den das Archiv der Akademie kurz zuvor erworben hatte. Der Jahrhundertdichter wurde mit Texten, Liedern, Bildern, Filmaufnahmen und Ausstellungsobjekten im ganzen Haus gegenwärtig. Allein 29 Akademiemitglieder waren an dem Programm beteiligt. Die Freunde der Akademie unterstützten dieses Projekt, durch das der faszinierende Neubau der Akademie mit einem hochrangigen Programm in allen Räumen zu einem Ort der Kunst und Begegnung wurde.

2005

Eröffnung des Neubaus der Akademie der Künste am Pariser Platz

Foto: Manfred Mayer

Mit erheblichen Mitteln haben die Freunde der Akademie dazu beigetragen, dass die Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Hauses am "Pariser Platz 4" am 21. Mai 2005 realisiert werden konnten. Die traditionsreiche Akademie ist durch die feierliche Inbesitznahme des Akademie-Neubaus am "Pariser Platz 4" an ihren historischen Standort in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor zurückgekehrt. Der feierlich begangene Einzug mit Festreden des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten hat die Akademie auf positive Weise ins öffentliche Interesse gerückt.

2004

"Die Kunst der Aneignung"

Foto: Manfred Mayer

Am 14. Januar 2004 fand die zweite Veranstaltung der deutsch-russischen Dialogreihe "Kunst der Aneignung" mit der Veranstaltung "II. Angreifen, Verwunden, Präparieren: Aktionen zwischen Mensch und Tier" statt. Der russische Aktionskünstler Oleg Kulik und der Künstler und Medientheore-tiker Peter Weibel diskutierten über Aktionskunst, die den Betrachter zum Teilnehmer macht, indem sie ihn angreift.

2003

Goethe-Diskussion

Am 7. Dezember 2003 ermöglichte der Freundeskreis die Podiumsdiskussion "Wider die Beschleunigung. Goethes Faust, ein modernes Lehrstück?" im Studio der Akademie. Die Beschleunigung wird von Goethe als das "Velofizerische" beschrieben, in dem er das Scheitern westlicher Zivilisation befürchtet. Professor Dr. Adolf Muschg, Professor Dr. Detlev Ganten, Durs Grünbein und Dr. Manfred Osten diskutierten über die rasche Aufeinanderfolge von immer neuen Werten und den erschreckend schnellen Wechsel von Moden und Trends. Was bedeuten Goethes Homunkulus-Szenen und der Schlussakt von Faust II für uns heute? Können sie noch helfen, die Gegenwart besser zu verstehen und wissender zu handeln?

2003

"Die Kunst der Aneignung"

Foto: Manfred Mayer

Die von den Freunden der Akademie ermöglichte deutsch-russische Dialogreihe "Die Kunst der Aneignung" wurde Ende 2003/Anfang 2004 in Kooperation mit dem Institut für Slawistik an der Humboldt-Universität durchgeführt. Alexander Sokurov, der wichtigste Vertreter des gegenwärtigen Autorenkinos widmete sich der Frage, wie der zeitgenössische Film Bilder für den Totalitarismus finden kann.

2002

"Islam, Türkei und Europa"

Die Freunde der Akademie engagieren sich auch für den politischen Dialog. Im April 2002 finanzierte die Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste eine Podiumsdiskussion zum Thema "Islam, Türkei und Europa" in der Akademie, die ein großer Erfolg wurde. Es diskutierten Mine Deniz Ermis-Tak, Barbara John, Claudia Roth, Prof. Jürgen Kocka, Wulf Schönbohm, Zülfü Livaneli und Christoph von Marshall.

Konzerte

2010

Gedenkkonzert zum 100. Geburtstag von Josef Tal

Anlässlich des 100. Geburtstags von Josef Tal, dem bedeutendsten Komponisten Israels, fand 19. September 2010 eine Gedenk-Matinee in Kamieniec statt. Nadav Tal spielte Stücke von Josef Tal und der aus Israel angereiste Regisseur Ethan Tal, Sohn von Tal, stellte einen Film über seinen Vater vor. Josef Tal war seit 1969 Mitglied der Akademie der Künste und beteiligte sich bis kurz vor seinem Tod am 25. August 2008 in Jerusalem mit großem Interesse an ihrer Entwicklung. Er gilt als der bedeutendste Komponist Israels und als international hoch anerkannter Musikpädagoge. Seine Werke haben insbesondere die Entwicklung der elektroakustischen Musik nachhaltig beeinflusst.

2005

Konzert mit Liedern von Reimann-Rihm

Am 17. Dezember 2005 fand im Plenarsaal der Akademie am Pariser Platz 4 das Konzert "Liebst Du das Dunkel" mit Liedern der Komponisten und Akademiemitglieder Aribert Reimann und Wolfgang Rihm statt. Das Konzert bildet den Abschluss einer Workshop-Reihe der Akademie der Künste zum Thema "Die gesellschaftliche Bedeutung des Todes in der heutigen Gesellschaft". Die Werke wurden in Anwesenheit des Komponisten Aribert Reimann von Mojca Erdmann (Sopran), Tim Severloh (Countertenor) und Axel Bauni (Klavier) vorgetragen.

2003

"Nachtstudio multimedial" und "Ein musikalisches Opfer"

Foto: Manfred Mayer

Am 28. Februar und am 2. März 2003 veranstalteten die Akademie, der Freundeskreis, die Kammerakademie Potsdam und die Hochschule für Film- und Fernsehen "Konrad Wolf" im Nikolaisaal Potsdam zwei interessante Abende. Frank Michael Beyer, Mitglied der Sektion Musik, stellte seine Fassung der kontrapunktischen Sätze von Johann Sebastian Bachs "Ein musikalisches Opfer" vor und konfrontierte sie mit Anton von Weberns Instrumentation. Mit weiteren Werken von György Kurtág, Aribert Reimann und Luciano Berio bot die Kammerakademie Potsdam, geleitet von Marcus Creed, ein außergewöhnliches Konzertereignis.

Ankäufe

2005

Thomas Huber "Artparade"

Foto: Manfred Mayer

Aus den Mitteln einer 2002 von der DaimlerChrysler Services AG (heute Daimler Financial Services AG) an den Freundeskreis überwiesenen Sonderspende wurde für den Neubau der Akademie der Künste am Pariser Platz die Reihe "Artparade" von Thomas Huber erworben. Thomas Huber, 1955 in Zürich geboren, gehört einer Generation von Künstlern an, die – von ihrer Ausbildung her eher konzeptuell geprägt – den Weg zurück zu den traditionellen Ausdrucksformen Bild und Skulptur gefunden haben. Thomas Huber vertritt mit seinen Bildern, die zum ersten Mal zu Beginn der 80er Jahre Aufmerksamkeit erregten, eine Gegenposition zum damals aufkeimenden Neo-Expressionismus.

2001

Liebermann-Selbstporträt

György Konrád vor dem Bild von Max Liebermann
Foto: Manfred Mayer

Im Jahre 2001 gelang es mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste e.V. ein Liebermann-Selbstportrait für die Akademie zu erwerben. Den weitaus größten Beitrag hierzu leistete die BHF-BANK mit einer Sonderspende. Bei dieser Gelegenheit trat die BHF-BANK dem Freundeskreis der Akademie bei.

Erwerbungen für das Archiv

2009

Rettung der Architekturpläne von Hans Scharoun
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Hans Scharoun Architekturzeichnung zur Philharmonie (1957-1978) Baukunstarchiv der Akademie der Künste

Zur Feier seines zehnjährigen Bestehens konnte der Freundeskreis der Akademie der Künste eine zusätzliche Jubiläumsspende überreichen. Für die Restaurierung der Architekturpläne von Hans Scharoun, die sich imArchiv der Akademie der Künste befinden, spendeten die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste über ihren jährlichen Beitrag hinaus fast 35.000 Euro. Mit diesem Engagement zur Rettung eines der wichtigsten Architekturarchive des 20. Jahrhunderts hat der Freundeskreis zum zehnjährigen Jubiläum noch einmal ein besonderes Zeichen seiner mäzenatischen Verbundenheit gesetzt.

2006

Peter Weiss-Collagen

Peter Weiss "Brief an die Eltern"
Copyright: Gunilla Palmstierna-Weiss, Stockholm

Im Frühjahr 2006 finanzierten die Freunde der Akademie den Ankauf von neun frühen, unpublizierten Prosawerken von Peter Weiss mit Zeichnungen aus den Jahren 1934-1939, einem illustrierten Brief, den Weiss Weihnachten 1938 von seinem Aufenthalt bei Hermann Hesse an seine Eltern schickte, sowie zwei Collagefolgen. Die Werke dokumentieren das lange Schwanken des Künstlers zwischen einer literarischen und künstlerischen Laufbahn und stellen eine wichtige Ergänzung des von der Akademie der Künste betreuten literarischen Nachlasses von Peter Weiss dar.

2005

Liebermann-Archivalien

Die Akademie der Künste ist dem Andenken ihres langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Max Liebermann, der 1933 nach beschämender Behandlung aus der Akademie austrat, besonders verpflichtet. In ihrem Institutionenarchiv besitzt sie einen umfangreichen Bestand an Liebermann-Schriften, in der Kunstsammlung jedoch nur wenige Arbeiten. Am 22. September 2005 konnten für das Archiv der Akademie der Künste mit Mitteln des Freundeskreises interessante Stücke aus der Sammlung Liebermann - unter anderem ein Skizzenbuch, illustrierte Bücher sowie Briefe Liebermanns - erworben werden.

2005

Liebermann-Zeichnung

Ebenfalls am 22. September 2005 ersteigerte der Freundeskreis mit Restmitteln einer großzügigen Sonderspende der DaimlerChrysler Services AG (heute Daimler Financial Services AG) Max Liebermanns "Selbstbildnis mit Brille und Skizzenbuch" von 1913. Die Skizze wurde als Schenkung der Kunstsammlung überreicht. Auf der filigranen Bleistiftzeichnung porträtiert Liebermann sich selbst. Der Freundeskreis freut sich, dass die Akademie nun neben dem erworbenen Skizzenbuch Liebermanns auch diese außergewöhnliche Bleistiftzeichnung ihr eigen nennen kann.

2002

Gropius-Zeichnungen

Im November 2002 konnte aufgrund des persönlichen Engagements des Freundeskreis-Mitglieds Andrea Gräfin Bernstorff und ihrer Familie ein Konvolut von bisher unveröffentlichten Zeichnungen des Architekten Martin Gropius für die Akademie erworben werden.

Publikationen

2005

Katalog "Künstler.Archiv"

Auch bei der ersten Ausstellung im neu eröffneten Haus der Akademie der Künste am Pariser Platz, die unter dem Titel "Künstler.Archiv" vom 19. Juni bis zum 28. August 2005 gezeigt wurde, war der Freundskreis der Akademie engagiert. Durch eine großzügige Sonderspende des Fürstentums Liechtenstein konnte ein umfassender Katalog zu der Ausstellung verwirklicht werden. Die Ausstellung zeigte Arbeiten konzeptionell arbeitender Künstler, die von den einzigartigen Archivbeständen der Akademie inspiriert, das Thema "Gedächtnis" behandelten. Über 15.000 Besucher sahen die großzügig präsentierten Installationen.

2005

DVD "Sehen und Denken"

Im Jahr 2005 ermöglichte die Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste eine Dokumentation der Ausstellungsreihe "Sehen und Denken". Die Dokumentation umfasst 23 Videoporträts der in den Jahren 1997-2004 an der Ausstellungsreihe beteiligten Künstler - überwiegend Mitglieder der Sektion Bildende Kunst. In der seit 1997 kontinuierlich stattfindenden Reihe "Sehen und Denken" wurden Künstler eingeladen, eines ihrer Werke zu zeigen und um das Werk alles zu versammeln, was zu diesem geführt hatte.

2005

Publikation "Akademie der Künste in Berlin"

Zur Eröffnung des neuen Hauses der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 konnte mit Hilfe der Freunde der Akademie die Publikation "Akademie der Künste in Berlin" erscheinen. Neben Kurzbiographien und Fotos aller Akademiemitglieder und Artikeln zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Akademie beschreibt die Publikation auch die Geschichte der Freunde der Akademie.

2003

Katalog "Schadow in Rom"

Foto: Roman März

Mit einem Druckkostenzuschuss unterstützten die Freunde der Akademie die Publikation "Schadow in Rom. Zeichnungen von Johann Gottfried Schadow aus den Jahren 1785 bis 1787" zur gleichnamigen Ausstellung der Akademie der Künste.

Das Archiv der Akademie der Künste besitzt mit über 1200 Arbeiten den mit Abstand größten Bestand an Zeichnungen des Schöpfers der Quadriga auf dem Brandenburger Tor. Schadow war von 1816 bis zu seinem Tod im Jahr 1850 Direktor (d.h. im heutigen Sinne Präsident) der Preußischen Akademie der Künste und bestimmte die Geschicke des Hauses wesentlich mit.


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Hanns Schimansky beim Projekt "100 Schüler- 10 Mitglieder"

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