Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Hannes Hoelzl

Hannes Hoelzl studierte in Graz und Utrecht Sound & Music Technology. Er lebt in Berlin und arbeitet in den verschiedensten Disziplinen rund um das zentrale Thema Klang: Live-Computermusik, Installation, Komposition, Raumklang, Entwicklung und Hacking von musikalischer Soft- und Hardware sind seine Arbeitsfelder. Er arbeitet regelmäßig in Teams mit anderen KünstlerInnen aus den Bereichen der Jazz- und Neuen Musik sowie der Klang- und Medienkunst. Dabei tritt er teils in festen Besetzungen (TrioBrachiale, PowerBooks_UnPlugged, earweego, Institut für Sonoaviatik), teils in freien Formationen auf, u. a. mit Frank Köllges, Andres Bosshard, hans w. koch, Yan Jun oder Mario de Vega. Neben intensiver internationaler Konzerttätigkeit wurden seine installativen Arbeiten u. a. auf der Architektur-Biennale von Venedig, auf der manifesta7, im ZKM | Karlsruhe und im Milennium Dome Peking ausgestellt. Seine Lehrtätigkeit führte ihn an zahlreiche akademische Institutionen, von der Wesleyan Academy (CT/USA) über die Musikhochschule von Oslo bis zur Geidai Universität in Tokio. Hannes Hoelzl ist künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin.