Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Martin Riches

© Martin Riches

Martin Riches wurde 1942 auf der Isle of Wight geboren. Nach einem Architekturstudium in London zog er 1969 nach West-Berlin, wo er bald von der aufblühenden Kunstszene und der Neuen Musik beeinflusst wurde und 1973 seine erste Einzelausstellung präsentierte. Seit 1978 ist er ausschließlich als Künstler tätig und arbeitet auf den Gebieten der Klangkunst, der Kinetik, der experimentellen Phonetik und an einer Reihe anderer Projekte. 1979 baute er seinen ersten Musikautomaten, The Flute Playing Machine. Es folgte eine Anzahl von automatischen Saiten-, Holzblas- und Schlaginstrumenten sowie Sprech- und Singmaschinen. Seine Arbeiten werden national und international gezeigt: bei Konzerten und Festivals Neuer Musik, auf wissenschaftlichen Konferenzen, im Theater und in zahlreichen Kunstausstellungen.