Koloniales Erbe

Angela Davis

Angela Davis

Angela Davis beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten als Aktivistin und Akademikerin intensiv mit Bewegungen für soziale Gerechtigkeit auf der ganzen Welt. In ihrer pädagogischen Arbeit auf universitärer wie auf breiter öffentlicher Ebene betont sie stets die Bedeutung der Bildung von Gemeinschaften im Kampf für wirtschaftliche, ethnische und Gender-Gerechtigkeit. Professor Davis hat u.a. an folgenden Einrichtungen gelehrt: San Francisco State University, UC Berkeley, UCLA, Vassar, und Stanford University. Die letzten 15 Jahre war sie an der University of California Santa Cruz, wo sie heute Distinguished Professor Emerita für History of Consciousness und Feminist Studies ist. Angela Davis hat zehn Bücher geschrieben und mehrfach Vorträge in den Vereinigten Staaten sowie im Ausland gehalten. In den vergangenen Jahren galt der Schwerpunkt ihrer Arbeit vor allem dem Spektrum sozialer Probleme im Hinblick auf die Inhaftierung und allgemeine Kriminalisierung der am stärksten von Armut und ethischer Diskriminierung betroffenen Gemeinschaften. Dabei schöpft sie aus ihren eigenen Erfahrungen der frühen siebziger Jahre, als sie 18 Monate im Gefängnis verbrachte und vor Gericht stand, weil sie auf der „Ten-Most-Wanted-Liste“ des FBI stand. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Forschung sind Themen wie ethnische Zugehörigkeit, Gender und Gefängnishaft. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören Abolition Democracy und Are Prisons Obsolete? über die Abschaffung des industriellen Gefängniskomplexes, eine Neuauflage von Narrative of the Life of Frederick Douglass und eine Aufsatzsammlung mit dem Titel The Meaning of Freedom. Ihr jüngstes Essaybuch mit dem Titel Freedom Is a Constant Struggle: Ferguson, Palestine, and the Foundations of a Movement ist im Februar 2016 erschienen.

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