John Heartfield – Fotografie plus Dynamit „Montage der Attraktionen“ – und Zeitverschiebungen

Filme und Gespräche

Gleich bei seinem ersten Film Streik (1925) erhebt Sergej Eisenstein die „Montage der Attraktionen“ zum ästhetischen Paradigma. Inspiriert vom Theater Grand Guignol, Zirkus und Kubismus experimentiert er „voller Wirbel und Rauflust“ mit Überlagerungen, Blenden und Tieranalogien, um politisch maximal zuzuspitzen. Der Fotomonteur John Heartfield bezog sich in vielen seiner Arbeiten explizit auf Eisensteins Montagetheorie. Ganz anders: Chris Marker, der in dem Fotofilmklassiker La Jetée (1962) eine Zeitreise erzählt, in der Vergangenheit und Gegenwart ineinander verschmelzen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“ statt.

Dienstag, 21.4.2020

18.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

18.30 Uhr: La Jetée, Film von Chris Marker, F 1962, 26 Min.

20 Uhr: Streik, Film von Sergej Eisenstein, UdSSR 1925, 82 Min.

Flügel: Jürgen Kurz

Vortrag: Gusztáv Hámos, Naum Kleeman, Ulrich Gregor

In deutscher Sprache

€ 6/4 / € 12/7

Aufgrund des Coronavirus muss die Veranstaltung leider entfallen.

Weitere Informationen

www.adk.de/heartfield

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