Literatur – Mitglieder

Bernhard Seeger

Schriftsteller

Am 6. Oktober 1927 in Roßlau/Elbe geboren,
gestorben am 14. März 1999.
Von 1969 bis 1991 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (Ost), Sektion Literatur und Sprachpflege.

Biographie

Kindheit in Roßlau an der Elbe
Ausbildung an einer Lehrerbildungsanstalt.
Soldat im Zweiten Weltkrieg, in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.
1946 Neulehrerkursus, Arbeit als Lehrer in der Mark Brandenburg.
1952-1953 Lektor im Verlag Neues Leben.
Ab 1953 freischaffender Schriftsteller in der Nähe von Potsdam.
1954-1955 Reporter in Vietnam.
Abteilungsleiter im Sekretariat des Deutschen Schriftstellerverbandes.
Ab 1957 freier Schriftsteller, Arbeit an Skizzen, Gedichten, Reportagen, Erzählungen, Themen seiner Arbeit sind der Lebensalltag von Menschen im Sozialismus und das ländliche Milieu; Arbeiten fürs Fernsehen und den Hörfunk.

Werk

Eisenhüttenkombinat Ost, Berlin 1952
Millionenreich und Hellerstück, Berlin 1956
Sturm aus Bambushütten, Berlin 1956
Wo der Habicht schießt, Halle (Saale) 1957
Wie Jasgulla zu seinem Recht kam, Leipzig 1960
Herbstrauch, Halle (Saale) 1961
Hannes Trostberg. Die Erben des Manifests, Halle (Saale) 1968
Vater Batti singt wieder, Halle (Saale) 1972
Menschenwege, Bd. 1 und 2, Halle (Saale) 1974.87
Der Harmonikaspieler, Halle u. a. 1981
Frühe Wege, Leipzig 1987

Auszeichnungen

1956 Theodor-Fontane-Preis, Potsdam
1960 Erich-Weinert-Medaille
1962 Heinrich-Mann-Preis, Literaturpreis des FDGB
1963 und 1967 Nationalpreis der DDR
1968 Johannes-R.-Becher-Medaille
1981 und 1983 Kunstpreis des FDGB
1983 Vaterländischer Verdienstorden der DDR
1987 Karl-Marx-Orden

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