Publikationen

Ihre Ausstellungen und Veranstaltungen begleitet die Akademie der Künste mit Katalogen und Dokumentationen. Außerdem erscheinen Publikationen zu kulturpolitischen Themen, zu ausgewählten Archivbeständen und eine Edition von Musik-CDs.

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Aktuelle Publikationen

John Heartfields (1891–1968) politische Fotomontagen und collagierte Buchumschläge, die ihre Herkunft in der Berliner Dada-Szene haben und sich bildgewaltig und mit pointiertem Humor gegen Krieg und Faschismus einsetzen, sind noch heute von großer Brisanz. Sie werden – ebenso wie seine Trickfilme und seine Theaterarbeit – im Kontext von Kunstwerken, Archivalien und Arbeitsmaterialien besprochen, ergänzt um Statements zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.

Das im Archiv der Akademie der Künste überlieferte Adressbuch des Fotomonteurs, Grafikers und Bühnenbildners John Heartfield benutzte dieser seit seiner Rückkehr aus dem Londoner Exil in die DDR. Zu vielen Einträgen finden sich noch unveröffentlichte Korrespondenzen und Fotografien, die eine profunde Kommentierung ermöglichen. Auszüge aus dem Adressbuch werden um biografische Anmerkungen, Anekdoten und Briefzitate von etwa 120 Adressaten erweitert.

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Das Journal der Künste 12 mit folgenden Beiträgen: Aleida Assmann zur Bedeutung des Körpergedächtnisses, Enis Maci mit Fackelmarsch mit Blob, oder: Wir und andere Phantome; Volker Braun, Klaus Wolfram und Katharina Warda über eine Gesellschaft dreißig Jahre nach dem Mauerfall. Tim Rieniets, Matthias Sauerbruch und Jörn Walter zur Ausstellung „Urbainable–stadthaltig“ über die Rolle der Stadt und ihrer Architektur in Zeiten neuer Herausforderungen. Neues aus dem Archiv bringen Beiträge über den Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief, die Exilschriftstellerin Hedda Zinner, die Akademie-Ausstellungen 1786–1943 u. v. m.

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Leseproben

Die Konzeptkunst von Timm Ulrichs, die vor dem Hintergrund des „Linguistic Turn“ die Strategien der visuellen Repräsentation kritisch reflektiert, steht im Mittelpunkt des Essays von Peter Weibel. Der Medienkünstler und -theoretiker zeigt, wie Ulrichs – indem er die Verzauberung des Verstandes durch Worte und Bilder demonstriert – den Bogen zwischen Innovation und Kreativität so geschickt spannt, dass er künstlerisch stets ins Schwarze trifft.

Ausgehend von den Faschingsmalereien der Meisterschüler 1957/58 im Kohlenkeller der Akademie der Künste am Pariser Platz, die einmalige Zeugnisse einer jungen Opposition in der Ostberliner Malerei darstellen, wendet sich das Buch über den Bilderkeller mit Texten über die damaligen Akteure, zeitgenössischen Fotografien und Neuaufnahmen der Wandbilder an ein breites Publikum. Zugleich bietet es Fachleuten neue Archivfunde und problemorientierte Essays.

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