Publikationen

Ihre Ausstellungen und Veranstaltungen begleitet die Akademie der Künste mit Katalogen und Dokumentationen. Außerdem erscheinen Publikationen zu kulturpolitischen Themen, zu ausgewählten Archivbeständen und eine Edition von Musik-CDs.

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Aktuelle Publikationen

Die Briefe zwischen dem Maler Hans Grundig (1901–1958) und der Grafikerin Lea Grundig (1906–1977) erzählen von einem jüdischen Schicksal, Kunst und Liebe, aber auch von Gefangenschaft und Flucht während der Zeit des Nationalsozialismus, schließlich von der Rückkehr in das zerstörte Dresden. Der vorliegende Aufsatzband eröffnet die enorme Dimension der Korrespondenz und bildet den Auftakt für die in Arbeit befindliche Edition der privaten Korrespondenz.


1955 in einem Armenviertel in São Paulo geboren, wurde Ismael Ivo zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Tänzer weltweit. Künstlerisch ging er enge Verbindungen mit Johann Kresnik, Marcia Haydée, Ushio Amagatsu, George Tabori, Koffi Kôkô und vielen anderen ein. Der Band Ismael Ivo. Ich glaube an den Körper versammelt Interviews aus verschiedenen Epochen seines Schaffens, Erinnerungen von Wegbegleiter*innen in Brasilien und Europa, Bildessays von Anno Wilms und Dieter Blum sowie ein umfassendes Werkverzeichnis. So zeichnet die Publikation erstmals das Leben und Wirken eines Ausnahmekünstlers und -menschen nach.


1977 brachte der Solotänzer und Choreograph Gerhard Bohner (1936–1992) sämtliche Kostüme des legendären Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer detailgetreu rekonstruiert auf die Bühne. Der Bildkatalog reiht die historischen Bilder mit der Neufassung zur triadischen Kostümgeschichte.


soлomiya wurde im April 2022 als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine von Künstler*innen aus Kiew und Berlin gegründet. Mit langen Fotostrecken und Berichten aus dem Kriegsalltag zielt das Magazin darauf ab, die Sichtbarkeit gemeinsam geteilter demokratischer Werte zu fördern. Als Plattform für eine junge Generation von Kreativen aus der Ukraine ist soлomiya sowohl eine wandernde Gruppenausstellung als auch ein Kunstobjekt an sich.


„Die Klänge sind nicht die Klänge! Sie sind da, um den Intellekt abzulenken und die Sinne zu besänftigen.“ Der 1959 in Österreich geborene Peter Ablinger, der seit 1982 in Berlin lebt und Mitglied der Sektion Musik ist, gilt nicht nur als ein innovativer Komponist, sondern auch als brillanter Essayist. Seine Schriften wurden 2016 auf Deutsch veröffentlicht und liegen nun in englischer Übersetzung vor.