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Laudatio auf Avi Mograbi anlässlich der Verleihung des Konrad-Wolf-Preises 2009 am 1. November 2009
von Jutta Brückner
 

Der israelische Filmemacher und Videokünstler Avi Mograbi (geb. 1956 in Tel Aviv) gilt nicht nur als der bedeutendste Dokumentarist Israels. Als engagierter Zeitzeuge der Nahostkonflikte, als Experimentator und Erneuerer der Filmsprache steht bei ihm das Dokument neben der Fiktion. Er stellt schmerzliche und ungelöste Fragen nach Verantwortung, Vergebung und der Natur der filmischen Wahrheit. Die Tonlage seiner Filme ist oft bitter und pessimistisch, aber auch von sarkastischem Humor. Aus den szenischen oder bildnerischen Entscheidungen spricht ein fundamentales Misstrauen gegenüber einfachen Lösungen. Auf Festivals weltweit vertreten, wurde er bislang v. a. durch die Filme »How I learned to overcome my fear and love Arik Sharon« (1997), »Happy Birthday Mr. Mograbi« (1999) und »August« (2002) bekannt.

Zur Verleihung des Konrad-Wolf-Preises 2009 an Avi Mograbi zeigte die Akademie der Künste Mograbis jüngsten Film "Z 32", den Jutta Brückner (Direktorin der Sektion Film- und Medienkunst) in ihrer Laudatio ausführlich würdigt.

Text der Laudatio von Jutta Brückner
(pdf-Dokument, 56 KB)

(Stand 02.11.2009)



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