Koloniales Erbe

Samstag, 27. Mai 2018
18.45 – 21.30 Uhr, Clubraum

SALON
Performing No-thingness

Kritische Reflexion mit Jonathan González, Teilnehmer*innen und Publikum
Moderation: Nana Adusei-Poku

„Differenz, verkörpert und spektakulär, ist eine schlechte Voraussetzung für die Konstruktion von Subjektschaft, kann aber eine effektive Ausgangsposition für eine Performance sein (Gaines, 2017)“. Schwarze Performer*innen verkörpern einen der stärksten Gegensätze, die der radikale Diskurs hervorgebracht hat. Sie ringen ständig mit dem Spannungsfeld zwischen subjektiver Handlungsmacht und Objektivation. Afropessimismus und Schwarzer Nihilismus, die derzeit mächtigsten intellektuellen Diskurse, adressieren diesen Gegensatz und beeinflussen die Schwarzen ästhetischen Strategien unserer Zeit, welche in den Arbeiten, mit denen sich „Performing No-thingness” auseinandersetzt, widerhallen. In dieser Podiumsdiskussion soll es daher um die Frage von Subjektivität und Objektivierung aus historischer wie aus gegenwärtiger Sicht gehen. Diskutiert werden unterschiedliche performative Ansätze in Bezug auf Fürsorge/Sorgfalt, Hoffnungslosigkeit und Materie. Die Performer*innen werden während „Performing No-thingness”über die von ihnen präsentierten Arbeiten sprechen, und das Publikum ist dazu angehalten, Fragen zu stellen.

 

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