Baukunst – Mitglieder

Erich Schneider-Wessling

eigtl. Erich Schneider

Architekt

Am 22. Juni 1931 in Wessling geboren, lebt in Köln.
Seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

Biographie

Architekturstudium an der Technischen Universität München und in den USA bei Frank L. Wright.
Mitarbeit bei Richard J. Neutra, anschließend Projektleiter für R. J. Neutra in Caracas/Venezuela.
Seit 1960 Architekturbüro in Köln.
1968 Gründung des "BAUTURM" Köln, einer Gemeinschaft von Architekten und Ingenieuren.
1969 Gründung der Arbeitsgruppe "Urbanes Wohnen" zur Durchsetzung von Forderungen von Betroffenen an das Wohnen in der Stadt.
1972 Lehrstuhl "Stadterneuerung und Wohnen", Akademie der Bildenden Künste, München, dort 1980/81 Gründung des Aufbaustudiums "Reale Architektur".
1978 Gründung des Reichenauer-Architekturkreises ("Reale Architektur").
1988 Gastprofessor am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge/USA.

Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA), Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste, München.

Werk

Bauten (Auswahl):
1963 Wohnhaus Stockhausen, Kürten
1967 Gästenhaus der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
1971 Galerie und Wohnhaus Zwirner, Köln
1972 Stadthaus Josephstraße, Köln
1973 Wohnhaus von Dohnanyi, Bonn
1974 Nikolaizentrum, Osnabrück
1979 Neubau der Landeszentralbank Hessen, Wiesbaden
1986 Kommunikationszentrum der Bayer AG, Leverkusen
1987 Bürogebäude der Caritas-Selbsthilfe, Köln
1988 Rathaus und Bürgerhaus, Kaarst
1989 Geschäftszentrum, Kaarst
1990 Produktions- und Bürogebäude, Firma Geyssel, Köln
1991 Wohnbebauung Spargelacker, Hannover
Mehrfamilienhaus, Köln
Neubau Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Erweiterung des BAUTURM Köln
1992 Kaiser-Karl-Klinik in Bonn
1994 Erweiterung der Georg-Lenz-Klinik, Masserberg, Thüringen
1996 Verwaltungsgebäude IHK, Karlsruhe
(Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Claus Steffan, München)
1997 Umnutzung Wohnen und Gewerbe, ehemalige Glockengießerei, Heidelberg
1997 Oberstufenzentrum I, Potsdam
1998 Bürogebäude Fay, Heidelberg
1999 Bürogebäude der Bayerischen Versorgungskammer, Hannover

Zahlreiche Wettbewerbe und Gutachten
Diverse Publikationen in Fachzeitschriften und in überregionalen Zeitungen
Zahlreiche Ausstellungen von Wettbewerbsentwürfen und Preise sowie
1970 Ausstellung "Urbanes Wohnen", DEUBAU, Essen
1996 Ausstellung "und das nenne ich REALE ARCHITEKTUR", München, Architekturgalerie
Graz, Haus der Architektur
Nürnberg, Norishalle
Heidelberg, Palais Gremberg
Frankfurt am Main, Deutsches Architekturmuseum (bis Februar 1997)

Auszeichnungen

1984 Deutscher Städtebaupreis (Hesselbachpreis) für Wohnüberbauung Nikolaizentrum in Osnabrück
1985 Richard Neutra Award for Professional Excellence
1987 Fritz-Schumacher-Preis
1992 Architekturpreis der Westhyp-Stiftung für Kommunikationszentrum in Leverkusen
1993 Auszeichnung Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette für Landeszentralbank in Wiesbaden
1993 Architekturpreis Beton für Kommunikationszentrum Bayer AG in Leverkusen
1995 Anerkennung Deutscher Architekturpreis für Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück
1996 Anerkennung Westhyp-Architekturpreis für vorbildliche Gewerbebauten für Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück
1996 Besondere Anerkennung Deutscher Städtebaupreis für Neue Stadtmitte Kaarst
1997 Nominierung Niedersächsischer Staatspreis Architektur für Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück
1997 Agenda 21 - Nachhaltige Siedlungspolitik in Niedersachsen, Auszeichnung für Wohnbebauung "Spargelacker" in Hannover
1998 Auszeichnung guter Bauten des BDA (Bund Deutscher Architekten) Bonn Rhein/Sieg für Kaiser-Karl-Klinik in Bonn
2003 Brandenburgischer Architekturpreis für Oberstufenzentrum in Potsdam
2007 Gottfried-Semper-Architekturpreis als "Pionier des umweltbewussten Bauens"