Publikationen

Ihre Ausstellungen und Veranstaltungen begleitet die Akademie der Künste mit Katalogen und Dokumentationen. Außerdem erscheinen Publikationen zu kulturpolitischen Themen, zu ausgewählten Archivbeständen und eine Edition von Musik-CDs.

Aktuelle Publikationen

Das reich illustrierte Buch zur Ausstellung präsentiert erstmals die wichtigsten Skizzen, Entwürfe, Modelle und Projekte aus dem Lebenswerk des Architekten, der vor allem als protestantischer Kirchenbaumeister weltweit Anerkennung gefunden hat. Es dokumentiert die Phasen und die Vielfalt seiner Entwicklung von den ersten Bauten in der Kaiserzeit über die Visionen und Projekte im Umbruch vom Expressionismus in die Neue Sachlichkeit der Weimarer Republik bis hin zu seinem Engagement für eine Nachkriegsmoderne, die durch Phantasie und Selbstbescheidung die Baukultur der Bundesrepublik maßgeblich geprägt hat.
Ausstellung 31.3.–18.6.2017

Der Preis wird an bildende Künstlerinnen über 40 Jahre vergeben. Neben den gesellschaftskritischen Werken der Preisträgerin Beate Passow dokumentiert der Katalog Arbeiten der 19 ausgewählten Künstlerinnen: Franca Bartholomäi, Tremezza von Brentano, Nezaket Ekici, Mane Hellenthal, Margareta Hesse, Verena Kyselka, Ute Lindner, Anja Luithle, Alice Musiol, Eva von PlatenHallermund, Sibylle Prange, Vera Röhm, Christine Rusche, Heike Ruschmeyer, Corinna Schnitt, Uta Schotten, Rose Stach, Melanie Wiora, Uta Zaumseil.

Das Journal der Künste wirft einen Blick auf das, was in der Akademie der Künste gerade entsteht. Es zeigt, wie vielfältig die ästhetischen Sichtweisen, Zugänge, Produktionsformen sind, aus dem Archiv der Akademie wie aus den Sektionen, auf der Ebene der Akademie-Mitglieder wie im Austausch mit unseren Gästen und Besuchern. In einem umfangreichen redaktionellen Teil finden Essays und Vorträge ihren Raum neben künstlerischen Interventionen, Kommentaren und kulturpolitischen Debatten. In festen Rubriken wie "Neues aus dem Archiv", "Fundstücke" oder "Carte blanche" für Mitglieder der Akademie öffnen wir den Blick auf unsere Arbeit auch jenseits der öffentlichen Programmarbeit.

Leseproben aus der ersten Ausgabe:
A. L. Kennedy über Europa nach dem Brexit – und vor Trump (PDF)
Wolfgang Kaleck über die Notwendigkeit, bei Menschenrechtsprozessen die Öffentlichkeit zu suchen (PDF)
Ein großer Unbekannter – Werner Durth über Otto Bartning, Architekt einer sozialen Moderne (PDF)

Der erweiterte Werkbegriff und die Zunahme inszenatorischer Darstellungsformen gebietet es, den seit dem 18. Jahrhundert stark westeuropäisch geprägten Begriff von Kunst zu überprüfen. Insbesondere die Erschütterung der Dominanz der Malerei im Zuge der globalen Erweiterung der zeitgenössischen Kunstpraxis lässt vermuten, dass die maßgebliche Rolle des Bildes im ästhetischen Diskurs sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht eine Besonderheit der europäischen Kunstgeschichte ist. Mit Beiträgen von Kader Attia, Hans Belting, Thierry de Duve, Peter Galison, Helmut Lachenmann, Jean-Luc Nancy u. a.

Klappentext: Grenzüberschreitung ist seit über einem Jahrhundert ein entscheidender Faktor in der Entwicklung der Künste. Die Berliner Akademie der Künste hat mit der Vortragsreihe „Art Unlimited? – Grenzenlos Kunst?“ den Versuch unternommen, die drei wichtigsten Tendenzen herauszustellen und in ihrer Tragweite zu diskutieren: die Aufhebung der ästhetischen Differenz zwischen Kunst und Realität (Duchamp), die „Verfransung der Künste“ (Adorno) untereinander und die Sprengung des europäischen Kunstbegriffs durch die globale Erweiterung der zeitgenössischen Kunstpraxis. Die Beiträge in diesem Band reflektieren die vielfältigen Aspekte dieser akuten Veränderung sowohl unter dem Gesichtspunkt der Verschiedenheit der Künste als auch aus der Perspektive kulturell divergierender Standpunkte. Ein Resümee der in Frankreich neu aufgeflammten Kontroverse zur Rolle der „Partizipation“ in den Künsten ergänzt die Sammlung.

Die These vom „Film als Skulptur“ war in ihrer Formulierung als Paradoxon für die Kunst des 20. Jahrhunderts ausgesprochen produktiv. Das Buch dokumentiert eine Tagung zur Ausstellung „Elemental Gestures – Terry Fox“ und befragt die Debatten der 1970er Jahre angesichts des medienübergreifenden Charakters der Gegenwartskunst neu. Mit Blick auf Künstler wie Rosa Barba, Joseph Beuys, Chris Burden, Richard Buckminster Fuller, Cyprien Gaillard, Suzanne Harris, Gordon Matta-Clark, Anthony McCall, Cedric Kiefer, László Moholy-Nagy, Nam June Paik, Carolee Schneemann, Richard Serra, Roman Signer u. a. wird die Schnittmenge von Film, Bild und Raum diskutiert.

Klappentext: Die in diesem Band diskutierte Frage, ob und in welcher Hinsicht Film zu Skulptur zu werden vermag, greift eine Debatte der 1970er Jahre auf, die heute unter anderen Vorzeichen neu diskutiert wird – und dies, obwohl sie angesichts des medienübergreifenden Charakters der Gegenwartskunst obsolet geworden zu sein scheint. Zugleich handelt es sich um ein Paradox, das sich jedoch gerade für die Künste des letzten Jahrhunderts als ausgesprochen produktiv erwiesen hat. Führt die Formulierung „Film als Skulptur“ zur Überbrückung oder doch eher zur Verschärfung der Unterscheidung der technischen Verfahren von Film, Livebild und Video? Fällt die Dokumentation künstlerischer Aktionen und Installationen in den Bereich filmischer Skulptur? Und, wenn ja, welche Bedeutung hätte dies für ihre Bewahrung und Interpretation? Während plastischen Formen eine raumzeitliche Produktions- und Erfahrungsdimension zugeschrieben wird, die sie in die Nähe des Filmischen rückt, ist es nicht ausgemacht, inwieweit umgekehrt das Bewegtbild als Skulptur aufzufassen wäre – ein offener Prozess, dessen Momentaufnahme hier zur Diskussion gestellt wird.