Literatur – Mitglieder

Thomas Rosenlöcher

Schriftsteller (Lyrik, Hörspiel, Prosa, Essay)

Am 29. Juli 1947 in Dresden geboren, lebt in Dresden und im Erzgebirge.
Seit 2004 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Literatur.

Archivbestand

Biographie

Lehre als Handelskaufmann.
Grundwehrdienst bei der NVA.
1970-1974 Studium der Betriebswirtschaft an der TU Dresden.
Betriebswirt.
1976-1979 Studium am Literaturinstitut in Leipzig.
Mitarbeit am Kinder- und Jugendtheater Dresden.
Übersetzung von Lyrik.
Seit 1983 freier Schriftsteller.
2000 Liliencron-Dozentur für Lyrik an der Universität Kiel.

Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden.

Werk

Ich lag im Garten bei Kleinzschachwitz. Gedichte & zwei Notate. Halle, Leipzig 1982
Schneebier. Gedichte. Halle, Leipzig 1988
Die verkauften Pflastersteine. Dresdener Tagebuch. Frankfurt am Main 1990
Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern. Harzreise. Frankfurt am Main 1991
Die Dresdner Kunstausübung. Gedichte. Frankfurt am Main 1996
Ostgezeter. Beiträge zur Schimpfkultur. Frankfurt am Main 1997
Ich sitze in Sachsen und schau in den Schnee. 77 Gedichte. Auswahl. Frankfurt am Main 1998
Am Wegrand steht Apollo. Wiepersdorfer Tagebuch. Gedichte. Frankfurt am Main 2001
Liebst Du mich ich liebe Dich. Geschichten zum Vorlesen. Frankfurt am Main 2002
Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand. Zwei Dresdner Erzählungen. Frankfurt am Main 2005
Friedrich Schiller: Schöne Welt, wo bist du? Gedichte. Auswahl und Nachwort. Frankfurt am Main 2005
Das langgestreckte Wunder. Kinderbuch. Mit Illustrationen von Jacky Gleich. Rostock 2006.
Das Flockenkarussell. Blüten-Engel-Schnee-Gedichte. Frankfurt am Main, Leipzig 2007
Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubt. Mit Bildern von Maja Bohn. Rostock 2007
Paul Fleming, Ich habe satt gelebt. Gedichte. Thomas Rosenlöcher (Hg.). Berlin 2009
Der Mann, der lieber tot sein wollte. Illustrationen von Jacky Gleich. Kinderbuch. Rostock 2010
Poesiealbum 286. Gedichte. Wilhelmshorst 2010
Hirngefunkel. Gedichte. Berlin 2012

Auszeichnungen

1989 Georg-Maurer-Preis
1990 Märkisches Stipendium für Literatur
1991 Förderpreis des Hugo-Ball-Preises
1991 F.-C.-Weiskopf-Preis
1993 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen
1996 Erwin-Strittmatter-Preis
1998 Kulturpreis der Stadt Vellmar
1999 Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen
2000 Kulturpreis Harz
2000 Werkpreis der LiteraTour Nord
2000 Werkpreis der DG-Bank
2002 Kunstpreis der Stadt Dresden
2004 Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
2005 Villa-Massimo-Stipendium
2006 Künstlerhof Schreyahn-Stipendium
2008 Hölty-Preis für Lyrik
2010 Stadtschreiber von Bergen
2012 Stipendium des Freundeskreises Schloss Wiepersdorf