Musik – Mitglieder

Bernhard Lang

Komponist, Improvisator, Programmierer

Am 24. Februar 1957 in Linz/Österreich geboren, lebt in Wien.
Seit 2014 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Musik.

Biographie

Musikstudium am Brucknerkonservatorium, Linz.
Ab 1975 Studium der Philosophie, Germanistik, Jazztheorie, von Klavier, Harmonielehre und Komposition in Graz.
1977-1981 Arbeit mit diversen Jazzgruppen als Komponist, Arrangeur und Pianist.
Auseinandersetzung mit elektronischer Musik und Computertechnologie am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) Graz. Entwicklung der Software CADMUS für computergestützte Komposition.
Seit 2003 Außerordentlicher Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz.
Intensive Beschäftigung mit Tanz. Zusammenarbeit mit Xavier Le Roy, Willi Dorner, Christine Gaigg.
2007/08 Composer-in-Residence am Theater Basel.
2008/09 Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
2013 Gastdozent für Komposition an der Hochschule Luzern.

Werk

(Auswahl):
1985 Neue Tänze für Violine und Klavier
1988 Hexagrammatikon für 6 computergesteuerte Synthesizer
1992 Küstenlinien für zwei Klaviere und doppeltes Schlagwerk
1993 Rondell-Remise für mobiles Kammerensemble, Mezzosopran und Viola
1996 60 for G. für Saxophonquartett
2000 DW 3 für Flöte, Violoncello und Akkordeon
2003 DW15 Songs/Preludes für Zither und Mezzosopran
2004 Retro, Rauminstallation für Wagner-Loops und einen Tänzer
2004 DW16 Songbook I für Stimme, Saxophon, Keyboards und Schlagzeug nach Texten von Bob Dylan, Peter Hammill, Amon Düül 2, Dieter Sperl und Robert Creeley
2005 Schwarze Bänder. Hartmann-Studien, Klanginstallation
2006 I hate Mozart, Musiktheater in zwei Akten
2007 Der Alte vom Berge, Musiktheater für 6 Stimmen und verstärktes Ensemble
2008 Die Gläserne Kapelle, interaktive Klanginstallation in der Gläsernen Manufaktur anlässlich des 460. Geburtstages der Sächsischen Staatskapelle Dresden
2009 Monadologie VIII, Robotika II for Big Band
2010 TablesAreTurned für Turntable und verstärktes Ensemble nach einem Lied von Amon Düül 2
2010 Maschinenhalle#1 für 12 Klangplatten, player pianos und 12 TänzerInnen
2011 Hermetica V, Fremde Sprachen für Bassklarinette und 7 Stimmen
2012 Der Reigen, Musiktheater für 23 Instrumente
2012 Silke Grabinger Moving Architecture New York, Tanztheater
2013 Songbook 3 für Sopran und Klavier nach Texten aus dem West-Östlichen Divan
2013 The Stoned Guest, Musiktheater
2013 Monadologie XXVIII, Seven für Flöte, Violine, Cello, Keyboard und Klavier nach Beethovens VII. Sinfonie
2014 Der Golem nach Gustav Meyrinck, Musiktheater für Großes Orchester, Chor und Stimmen
2014 Hemma, Musiktheater
2014 Der Reigen, Musiktheater

Auszeichnungen

2008 Musikpreis der Stadt Wien
2009 Erste Bank Kompositionspreis, Österreich