Kunstsammlung

George Grosz

George Grosz, Ecce Homo, 1921, Akademie der Künste, Kunstsammlung; © VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Mit der Gründung der Akademie im Jahr 1696 beginnt auch die Geschichte der Kunstsammlung. Im 18. und 19. Jahrhundert gelangten Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken als Nachweis künstlerischen Leistungsvermögens, als Kauf, als Schenkung oder Vermächtnis der Mitglieder in die Sammlung, insbesondere zu Lehrzwecken und zur repräsentativen Ausgestaltung der Akademieräume. Die Kunstsammlung erlitt mehrmals Verluste, am schmerzlichsten durch den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen. Diese sind dokumentiert in der Publikation  "Kriegsverluste der Preußischen Akademie der Künste", Berlin 2005 (Pdf-Datei und Liste der Kriegsverluste von Carl Blechen).

Die Mitglieder der 1950 neu gegründeten Akademie der Künste der DDR bekannten sich erneut zu einer Kunstsammlung, die nun vor allem durch die Belegdrucke der Werkstätten wuchs. Sie gaben ihr ein Profil, das sich am Werk der Mitglieder, Meisterschüler und Akademie-Preisträger orientierte und retrospektiv Beispiele deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts einschloß. Der besondere Bezug zu den Akademiemitgliedern und Preisträgern wird auch künftig das Sammlungsprofil bestimmen.

Die Kunstsammlung betreut auch Werke der bildenden Kunst, die aus Nachlässen anderer Disziplinen stammen. Sie umfasst etwa 70.000 Arbeiten auf Papier, Gemälde, Plastiken und Objekte sowie ca. 40.000 Plakate. Die Liste der Bestände auf dieser Website gibt lediglich einen Überblick über die in der Kunstsammlung vertretenen Künstler und Künstlerinnen und zeigt deren Werke in Auswahl an. Der konventionell inventarisierte Gesamtbestand ist bisher nur in Teilen elektronisch erfasst.

Mehr Infomationen zur Kunstsammlung:

(Stand 17.08.2012)


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