3.6.2019

„Erlesene Bibliotheken – Artists’ Libraries“
Ausstellung bis 19. Juni in der Akademie der Künste, Pariser Platz
Begleitveranstaltung am 13. Juni mit Maren Eggert, Friedrich Forssman, Kerstin Hensel, Thomas Lehr und Angela Winkler

Die persönliche Bibliothek als bevorzugte Werkstatt von Kunstschaffenden steht im Fokus der Ausstellung „Erlesene Bibliotheken – Artists' Libraries“, die noch bis zum 19. Juni am Pariser Platz gezeigt wird. Ausgewählt aus über 300 persönlichen Bibliotheken, die sich im Besitz der Akademie befinden, werden wertvolle Bücher, Unikate und Rara, unter anderem aus dem Nachlass von Heinrich Mann, George Grosz, Bernhard Minetti und Christa Wolf, ausgestellt. Wie sieht die Arbeitsbibliothek der Zukunft aus? Hat das analoge Buch in der digitalen Welt noch eine Zukunft? Akademie-Mitglieder geben in Interviewfilmen Auskunft darüber, wie sich die Bedeutung der eigenen Bibliothek im digitalen Zeitalter verändert.

Begleitend zur Bibliotheksausstellung findet am 13. Juni eine Veranstaltung unter dem Titel „Close Reading: Eine Expedition in die Nachlassbibliotheken“ statt. Wie lernte Anna Seghers schreiben? Was packte Walter Benjamin aus und ein? Von den realen und imaginären, den verlorenen und den erhaltenen Bibliotheken literarischer Autorinnen und Autoren geht eine große Faszination aus. Wem gehören die Bücher, wer hinterlässt in ihnen Spuren? Es lesen Maren Eggert und Angela Winkler. Das Gespräch mit Friedrich Forssman, Kerstin Hensel und Thomas Lehr moderiert Marcel Lepper.

Ausstellungsdaten
„Erlesene Bibliotheken – Artists' Libraries“ Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin Bis 19. Juni 2019, Di–So 11–19 Uhr, Eintritt frei '
Weitere Informationen unter www.adk.de

Veranstaltungshinweis
Close Reading: Eine Expedition in die Nachlassbibliotheken
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Donnerstag, 13. Juni 2019, 19 Uhr, Eintritt: € 6/4
Pressekarten unter presse@adk.de

Vgl. Pressemeldung vom 26. April 2019

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