30.7.2019

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes
Ausstellung, Aufführungen, Diskurse
24. August bis 21. September 2019

Einladung zu Pressevorbesichtigung und -gespräch:
Donnerstag, 22. August 2019, 11 Uhr

Ausstellungshalle ab 10 Uhr geöffnet
Im Anschluss Presserundgang mit den Kuratorinnen und Kuratoren
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Um Anmeldung zum Pressetermin wird gebeten: Tel. 030 200 57-1514 oder presse@adk.de

Mit
Nele Hertling, Kuratorin und Direktorin der Sektion Darstellende Kunst, Akademie der Künste
Madeline Ritter, Kuratorin Tanzfonds Erbe
Stephan Dörschel, Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste
Xavier Le Roy, Künstler
Ong Keng Sen, Theaterregisseur, Kurator
Heike Albrecht, Kuratorin
Einführung und Moderation Johannes Odenthal, Programmbeauftragter der Akademie der Künste

Das Programm „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“ reflektiert das immaterielle Erbe der Tanzkunst. Die Akademie der Künste widmet der reichen und kraftvollen Geschichte des modernen Tanzes eine Ausstellung, ein Festival, einen internationalen Campus für Tanz-Studierende und Alumni sowie eine Publikation.

Um 1900 entsteht eine neue Kunstform: der moderne, zeitgenössische Tanz. Wie der Film prägt er das 20. Jahrhundert. Die Ausstellung „Das Jahrhundert des Tanzes“ nähert sich dieser körperbasierten Bewegungskunst mit Archivobjekten, Fotografien und Filmausschnitten an. Erstmals stellen die Tanzarchive aus Köln, Leipzig, Bremen und Berlin einzigartige Herzstücke aus ihren Sammlungen gemeinsam aus. Die Hexentanz-Maske von Mary Wigman, die von Valeska Gert selbst gefalteten und bearbeiteten Porträtfotografien, die Zugangskarten von Gret Palucca zu den Olympischen Spielen 1936, die Schminkanweisungen Oskar Schlemmers zum Triadischen Ballett, die Werk- und Regiebücher von Dore Hoyer und Johann Kresnik oder die Notationen zu Der Grüne Tisch von Kurt Jooss zeigen, wie der Tanz in den Archiven bewahrt und für die Zukunft als unschätzbare Quelle erhalten wird.

Ein Festival aus 21 zeitgenössischen Tanzproduktionen setzt sich mit dem Erbe von Choreographinnen und Choreographen wie Tatsumi Hijikata, Merce Cunningham, Yvonne Rainer, Valeska Gert, Anita Berber, Gerhard Bohner und vielen anderen auseinander.

Vorträge und Diskussionen u.a. mit Aleida und Jan Assmann, Irene Sieben, Scott deLahunta, Ong Keng Sen, Susan Manning sowie Volker Schlöndorff komplettieren das Festivalprogramm.

Eine Veranstaltungsreihe der Akademie der Künste, Berlin.
In Kooperation mit DIEHL+RITTER und der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Institut Français. In Zusammenarbeit mit Tanz im August und dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Der Campus wird gefördert im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres – SHARING HERITAGE.

Ausführliche Informationen zum Gesamtprogramm unter: www.adk.de/tanzerbe

Veranstaltungsdaten
Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes
Ausstellung, Aufführungen, Diskurse
Ausstellungseröffnung „Das Jahrhundert des Tanzes“: Samstag, 24.8., 18 Uhr, Eintritt frei
Mit Nele Hertling, Johannes Odenthal, Madeline Ritter u.a.
Anschließend Empfang auf Einladung der Generaldirektion der Regierung Flanderns
20 Uhr Anne Teresa De Keersmaeker: Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, anschließend Gespräch mit Anne Teresa De Keersmaeker und Gabriele Brandstetter, € 28/18

Ausstellung: 25. August – 21. September 2019, täglich 15–22 Uhr,
Eintritt € 8/5, bis 18 Jahre und dienstags Eintritt frei
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Tel. 030 20057-2000, info@adk.de

Pressefotos unter www.adk.de/de/presse/pressematerial.htm
Pressekarten unter presse@adk.de, Tel. 030 20057-1514

Pressekontakt im Auftrag der Akademie der Künste:
ARTEFAKT Kulturkonzepte, Damaris Schmitz und Stefan Hirtz
Tel. 030 440 10 686, mail@artefakt-berlin.de

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