Wo kommen wir hin. Die Hütte

Gespräch

Die Hütte oder das Zelt werden oft als anthropologische Urszenen für Gemeinschaft, Stabilität und Tradition begriffen. Bei Henry Thoreau sind sie Zeichen des produktiven Rückzugs, bei Ted Kaczynski stehen sie für Radikalismus. Beides scheint im krassen Gegensatz zu vorläufigen, instabilen künstlerischen Konstruktionsprinzipien zu stehen. Aber stimmt das überhaupt?

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Karin Krauthausen und der Komponist und Schlagzeuger Manos Tsangaris unterhalten sich mit der Schriftstellerin Kathrin Röggla über die Frage, warum kulturelle Praktiken der Vorläufigkeit und der Flüchtigkeit derzeit unbedingt nötig sind und was sie mit der Idee der „Hütte“ verbindet. Eine Intervention des Künstlers Mark Lammert folgt darauf.

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Wo kommen wir hin“.

Sonntag, 19.5.2019

19 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

Gespräch und künstlerische Intervention mit Karin Krauthausen, Mark Lammert, Kathrin Röggla und Manos Tsangaris

In deutscher Sprache

€ 5/3

Weitere Informationen

www.wokommenwirhin.de

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