Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Das diesjährige Sonderheft des Journals der Künste stellt das Archiv der Akademie der Künste in seiner Vielfalt vor und gibt Einblicke in Unentdecktes und Verborgenes. Unter dem Leitthema „Was bleibt" erzählen Akademie-Mitglieder, Forschende, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Geschichten vom Loslassen und Erkunden, vom Erschließen und Bewahren. Mit Beiträgen und Glossen u. a. von den Akademie-Mitgliedern Kerstin Hensel, Alexander Kluge, Ursula Krechel, Katja Lange-Müller, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Ingo Schulze und Hanns Zischler.

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© Mareike Maage
© Mareike Maage

VISION RADIO.
Ich höre was, was du nicht siehst

17.11.2018

Hörspiel und Gespräch

Die Hörspiel-Künstler Hermann Bohlen und Oliver Sturm haben eine Radio-Gala aus live inszenierten Szenen, kurzen Hörspiel-Performances, einer Installation und intensiven Gesprächen entworfen. Sie moderieren und verdichten den Abend mit Audioschnipseln aus 100 Jahren Hörspiel-Geschichte und -Gegenwart. Mit Kathrin Angerer, Dunja Arnaszus, Heiner Goebbels, Thomas Heise, Susann Maria Hempel, Felix Kubin, Christina Kubisch, Ulrich Matthes, Paul Plamper, Kathrin Röggla und Andres Veiel. In deutscher Sprache.

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Lettern vom Gebäude Robert-Koch-Platz 7, Sitz der Akademie der Künste zu Berlin bis 1992 © Foto: Erik-Jan Ouwerkerk, 2017
Lettern vom Gebäude Robert-Koch-Platz 7, Sitz der Akademie der Künste zu Berlin bis 1992 © Foto: Erik-Jan Ouwerkerk, 2017

Vor 25 Jahren vereinigten sich die Künstlergemeinschaften in beiden Teilen Deutschlands zu einer gesamtdeutschen Akademie der Künste. Das Jubiläum ist für die Akademie Anlass, einen Blick zurückzuwerfen. Katharina Wackernagel und Charly Hübner lesen Texte aus dem Vereinigungsprozess. In einer Podiumsdiskussion setzen sich Katharina Thalbach, Christoph Hein, Jürgen Becker, Ulrich Roloff-Momin und Klaus Staeck mit der Entwicklung der Künstlersozietät in den letzten 25 Jahren auseinander. Moderation: Alfred Eichhorn. In deutscher Sprache.

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Foto: Brigitte Feldtmann
Foto: Brigitte Feldtmann

Winter Music 2018
7. + 8.12.2018

Konzerte

Eine Halle, zwei Abende, ein bis dreizehn Schlagzeuger – das ist das Setting der von Manos Tsangaris und Enno Poppe kuratierten ersten Ausgabe der neuen Festivalreihe Winter Music. Präsentiert werden in zwei großen Konzerten Werke von aktuellen Mitgliedern der Sektion Musik der Akademie: von Carola Bauckholt, Vinko Globokar, Nicolaus A. Huber, Younghi Pagh-Paan, Enno Poppe, Rebecca Saunders, Dieter Schnebel, Mathias Spahlinger und Manos Tsangaris. Mit dem Schlagquartett Köln, Johannes Fischer und Gästen.

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Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl
Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl

Vorschau:
100 Jahre Bauhaus

16. – 24.1.2019

Eröffnungsfestival

2019 jährt sich der Geburtstag des Bauhauses zum 100. Mal. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird er mit Ausstellungen, Festivals, Forschungsprojekten und Symposien gefeiert. Das internationale Eröffnungsfestival, das vom 16. bis zum 24.1.2019 in der Akademie der Künste stattfindet, konzentriert sich auf die Produktion und Präsentation von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, in denen die ästhetischen Fragestellungen und Experiment-Anordnungen der Bauhaus-Künstler weiter virulent sind.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 6/2018mehr

Gedenkveranstaltung „Pogrom 1938": Begrüßungsansprache der Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel und Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeiermehr

Berliner Erklärung der Vielenmehr

La Serra, 2017. Elektromagnetische Klanginstallation. Ausstellung „SIlenzi d'Alberi", Treviso, Italien. Foto: Christina Kubisch
15. – 18.11.
Installation

Hanseatenweg

Halle 1

Christina Kubisch PLAY – Zwölf Hörwege
2018

Hörspiele werden nach den ersten Sendungen – anders als Kompositionen, Theaterstücke, Lesungen etc. – oft nicht mehr wiederholt und liegen still in den Radioarchiven. PLAY ist eine Klanginstallation, in der alte und neue Hörspiele der Mitglieder der Akademie der Künste in einem nicht radiophonen Kontext akustisch erfahrbar werden. Die Installation läuft vom 15. bis zum 18.11.2018, an den Tagen rund um die Mitgliederversammlung. In deutscher Sprache.

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Anne Lacaton. Foto © Philippe Ruault
Mittwoch, 21.11.
Vortrag

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Anne Lacaton

Seit 1985 arbeitet die in Paris lebende Architektin Anne Lacaton mit Jean Philippe Vassal im Architekturbüro Lacaton & Vassal. Bekanntheit erlangten sie mit zahlreichen Gebäuden und Studien, die einen sozialen und nachhaltigen Ansatz in der Architektursprache eröffnen sowie konzeptionelle Alternativen in der Debatte um den sozialen Wohnungsbau aufzeigen. Matthias Sauerbruch, Direktor der Sektion Baukunst, begrüßt und moderiert das anschließende Gespräch. In englischer Sprache.

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Lettern vom Gebäude Robert-Koch-Platz 7, Sitz der Akademie der Künste zu Berlin bis 1992 © Foto: Erik-Jan Ouwerkerk, 2017
Donnerstag, 22.11.
Lesung und Diskussion

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

25 Jahre Vereinigung der Akademie der Künste Ost und West

Vor 25 Jahren vereinigten sich die Künstlergemeinschaften in beiden Teilen Deutschlands zu einer gesamtdeutschen Akademie der Künste. Das Jubiläum ist für die Akademie Anlass, einen Blick zurückzuwerfen. Katharina Wackernagel und Charly Hübner lesen Texte aus dem Vereinigungsprozess. In einer Podiumsdiskussion setzen sich Katharina Thalbach, Christoph Hein, Jürgen Becker, Ulrich Roloff-Momin und Klaus Staeck mit der Entwicklung der Künstlersozietät in den letzten 25 Jahren auseinander. Moderation: Alfred Eichhorn. In deutscher Sprache.

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Manja Präkels, Foto © Nane Diehl. Julián Fuks, Foto: privat
Freitag, 23.11.
Preisverleihung

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Anna Seghers-Preis 2018 Julián Fuks – Manja Präkels

Der mit je 8.000 € dotierte Anna Seghers-Preis 2018 geht an den brasilianischen Autor Julián Fuks und die Berliner Autorin Manja Präkels. Er wird an Autorinnnen und Autoren verliehen, deren Werk im Sinne von Anna Seghers zu einer gerechteren Gesellschaft beiträgt. Julián Fuks schreibt in A resistência über Zwangsadoptionen und Exil während der argentinischen Militärdiktatur; Manja Präkels schildert in Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß ein rechtsextremes Milieu in Brandenburg. In deutscher Sprache.

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Georg Kaiser, Ende der 1920er Jahre. Foto: Riess
29.11. – 30.6.
Ausstellung

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7
39104 Magdeburg

Kunst und Leben. Georg Kaiser – Dramatiker der Moderne

Georg Kaiser, einer der vielseitigsten und bedeutendsten expressionistischen Dramatiker, hat mit seinen Stücken, die noch heute frappierende Aktualität besitzen, Gedanken und Bilder der Moderne vorweggenommen. Aus seinem literarischen Nachlass in der Akademie der Künste und weiteren Archiv-Beständen wurden Fotos, Manuskripte, Briefe und Bühnenblätter, darunter selten gezeigtes Material, zu einer Künstlerbiografie des 20. Jahrhunderts arrangiert. Ausstellungseröffnung am 29.11.2018 um 19 Uhr.

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Foto: Body Symphony bei KONTAKTE '17, Gregorio García Karman
Donnerstag, 29.11.
Konzert

20 Uhr

Sala Teatro del Museo Nacional de Bellas Artes
Havanna
Kuba

Body Symphony

Das Konzert des Studios für Elektroakustische Musik mit Werken von Mitgliedern, Stipendiaten und Preisträgern der Akademie, aufgeführt von Ernst Surberg (Klavier, Keyboards) und Gregorio García Karman (Klangregie), umfasst Kompositionen für Klavier und Keyboard mit Fixed Media, Live-Elektronik und Video von renommierten und aufstrebenden Künstlern, welche in Kuba erstmalig aufgeführt werden. In Zusammenarbeit mit dem Laboratorio Nacional de Música Electroacústica de Cuba.

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Vorschau

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr