Otto Bartning, Stahlkirche auf der Ausstellung Pressa, Köln, 1928, Foto: Hugo Schmölz © Otto-Bartning-Archiv TU Darmstadt

Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne

Ausstellung

Architekt, Inspirator und Organisator – Otto Bartning war eine außergewöhnlich vielschichtige Persönlichkeit. Er zählt zu den Protagonisten des Expressionismus sowie der Neuen Sachlichkeit in der Weimarer Republik. Später wichtiger Impulsgeber des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders als Berater der Stadt Berlin, vertrat er stets eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte soziale Moderne. Er schuf qualitätsvolle Sozial- und Wohnbauten und gilt zudem als maßgeblicher Reformer des protestantischen Kirchenbaus. Mit seinem Entwurf der Sternkirche (1922) und der Stahlkirche (1928) schuf er Leitbauten. Gezeigt wird auch sein Notkirchenprogramm, in dem ab 1946 seriell vorgefertigte Typenkirchen in 43 Städten entstanden. Als Gründungsmitglied der Akademie der Künste bestimmte er Leitlinien der Architekturentwicklung mit. Die Interbau 1957 in Berlin bildete einen weiteren Höhepunkt seines Lebenswerks. Das OEuvre Bartnings und seine Vernetzungen in Kunst, Kultur und Politik werden erstmals in der umfassenden Retrospektive anhand von Zeichnungen, Fotografien und Architekturmodellen vorgestellt. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung, gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin.

31.3. — 18.6.

Di 11 – 20 Uhr, Mi – So 11 – 19 Uhr

Auch am Pfingstmontag geöffnet – mit Führungen um 12 Uhr.

€ 6/4, bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei

Führungen: Di 18 Uhr, So 12 Uhr, € 2 zuzüglich Ausstellungsticket

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
E-Mail: ticket@adk.de

Weitere Informationen

www.adk.de/bartning