Baukunst – Mitglieder

Peter Kulka

Architekt

Am 20. Juli 1937 in Dresden geboren, lebt in Köln.
Seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

peterkulka.de

Biographie

1954 Abschluss der Maurerlehre
1958 Ingenieurabschluss, Fachrichtung Architektur
1964 Abschluss des Studiums der Architektur an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weissensee
1964 Mitarbeiter von Hermann Henselmann am Institut für Typenprojektierung, Berlin
1965-1968 Mitarbeiter im Büro von Hans Scharoun, Berlin
Seit 1969 freier Architekt, 1970-1979 Partner in der Architektengemeinschaft Herzog, Köpke, Kulka, Siepmann und Töpper, Bielefeld, seit 1979 Büro in Köln
1986-1992 Professor an der RWTH in Aachen, 1991 zweites Büro in Dresden.
Seit 1995 Mitglied der Kunstkommission der Stadt Dresden
Seit 1996 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste (Gründungsmitglied)

Werk

Bauten (Auswahl):
1970-1976 Universität Bielefeld (mit Köpke, Töpper, Herzog, Siepmann)
1979-1983 Maternushaus, Köln (mit Hans Schilling)
1984-1987 Neugestaltung und Erweiterung der Benediktinerabtei "Königsmünster", Meschede
1989 Hauptstadtausstellung, Bonn: Zentren, Residenzen, Metropolen in der deutschen Geschichte
1991-1993 Sächsischer Landtag, Dresden
1991-1995 Neubauten Siemens AG, Düsseldorf
1992-1996 NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus, Köln
1994-1997 Multifuntionale Halle für Sport und Kultur, Meiningen
1994-1997 Wohnbebauung "Hollerborn/Kleinfeldchen", Wiesbaden
1994-1997 Neubau Fakultätsgebäude der TU, Magdeburg
1994-2000 Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
2003 Otto-Werner-Saal im Konzerthaus Berlin

Ausstellungen (Auswahl):
Identità e differenze, la XIX Espositione Internazionale, 1996, Gruppenausstellung
Sportstadion Chemnitz 2002, Aedes East, Berlin, 1996
Kunstpalast Düsseldorf im Ehrenhof - Planungsideen, Galerie Aedes, Berlin 1995
par exemple - Abbilder zeitgenössischer Architektur in Deutschland und Frankreich, Projekt des Kultur-Netzwerks der Goethe-Institute in Frankreich und des Institut Français in Deutschland, Gruppen- und Wanderausstellung, Institut Français d'Architecture, Paris 1995, Stadtmuseum Tübingen, 1995
Mies van der Rohe Pavilion - Award for European Architects 1994, Gruppen- und Wanderausstellung
Ideen Orte Entwürfe. Architektur und Städtebau in der Bundesrepublik Deutschland 1949-1990, Gruppen und Wanderausstellung 1990
Universität Bielefeld - Bauen in der industriellen Welt, Kunsthalle Bielefeld, 1975

Publikationen (Auswahl):
"Eine "ideale" Lösung ist eine realistische Lösung": DA/DALOS Nr. 10, 1983
"Meinungen zu Bofill", Baumeister Nr. 11, 1983
"Baukonzept und Detail, Neugestaltung und Erweiterung der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede und der Kath. Kirche St. Marien in Hamm", arch + Nr. 87, 1986
"Neugestaltung der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede - ein Beispiel kirchlichen Bauens", architektur + wettbewerbe Nr. 133, 1988
"Die Kirche als Bauherr - ein Beispiel - die Neugestaltung der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede" (mit Werner Strodthoff), Kunst und Kirche Nr. 2, 1989
"Bereit zum Umbau", Der Architekt Nr. 1, 1989
"Bauten des Sächsischen Landtages", Dresden, Neizke + Steckeweh, "Centrum, Jahrbuch Architektur und Stadt", 1994
"Bauen im historischen Kontext - der neue Sächsische Landtag in Dresden", Deutscher Werkbund Sachsen, Werkbericht 2, 1996
"Sportstadion Chemnitz 2002", Bauwelt Nr. 12, 1996

Auszeichnungen

1979 BDA-Preis Nordrhein-Westfalen
1982 Poroton-Preis
1985 Kölner Architekturpreis
1989 Anerkennung - Vorbildliches Bauwerk im Lande Nordrhein-Westfalen
1994 Deutscher Stahlbaupreis
1995 Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis
1996 Heinrich-Tessenow-Medaille
2004 BDA-Preis Arnsberg-Süd sowie Architekturpreis Beton für "Haus der Stille", Benediktinerabtei Königsmünster, Meschede
2006 Hugo-Häring-Preis, Bund Deutscher Architekten, Bosch Haus Heidehof in Stuttgart
2006 Ehrendoktorwürde, Technische Universität Dresden

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