Gad Granach Eine Sternstunde der Kleinkunst

Filmvorführung, Vortrag und Diskussion

Gad Granach, 1915 in Rheinsberg bei Berlin geboren, bekam den Namen Gerhard und sollte eigentlich Ofenbauer werden. Seinen Vater, Alexander Granach, lernte er erst im Alter von vier Jahren kennen und begrüßte ihn mit den Worten „Wat denn, wat denn, dat soll mein Vater sein?“ So wurde es später in der Familie kolportiert. Der junge Granach wäre gewiss in die Fußstapfen des großen Schauspielers Alexander Granach getreten – hätte die Geschichte ihm nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. 1936 emigrierte er nach Palästina, wo man keine Unterhaltungskünstler, sondern Arbeiter brauchte. Erst im fortgeschrittenen Alter wurde Gad Granach das, was er immer werden wollte: Ein Entertainer und Sprechsteller. Zu seinem 100. Geburtstag zeigen wir einen Film von seinem ersten unvergesslichen Auftritt 1997 vor einem großen Publikum im Centrum Judaicum, Berlin. Es war eine Sternstunde der Kleinkunst.
Im Rahmenprogramm: Annette Postel mit Granachs Lieblingsliedern aus den dreißiger Jahren. Durch den Abend führt Henryk M. Broder.

L
Dienstag, 5.5.2015

19 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Film D 2015, ca. 60 Min. Annette Postel singt Lieder aus den 1930er Jahren, Klavier Jo Roloff. Durch den Abend führt Henryk M. Broder. € 5/3

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
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