Baukunstarchiv

Hans Scharoun

Hans Scharoun, Musikhalle, um 1922, Baukunstarchiv der Akademie der Künste

Das Baukunstarchiv hat seinen Sammlungsschwerpunkt im 20. Jahrhundert, obwohl es auch vereinzelte Bestände aus früheren Jahrhunderten betreut, so einige Zeichnungen Friedrich Gillys und den zeichnerischen Nachlass Martin Friedrich Rabes. Mit den Nachlässen Hugo Härings, Hans Scharouns, der Gebrüder Luckhardt und ihres Partner Alfons Anker und nicht zuletzt der Brüder Bruno und Max Taut dokumentiert das Archiv wie keine zweite Architektursammlung die Berliner Moderne seit 1900 bis in die Wirtschaftswunderzeit der alten Bundesrepublik. Nach der Wende von 1989 wurden zum einen wichtige Bestände aus dem Gebiet der DDR akquiriert, zum anderen die Nachlässe von Emigranten erworben. In neuerer Zeit kommen zunehmend Bürounterlagen und Materialien von Mitgliedern der Akademie und anderen Architekten der Gegenwart hinzu. Zu den Beständen gehören auch Archive von Architektur-Fotografen und -Theoretikern.

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Das Baukunstarchiv wird nach einer längeren Schließung am 1. Juli 2016 am bisherigen Standort  Spandauer Damm 19, 14059 Berlin wieder eröffnet.

(Stand 06.06.2016)


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