INITIAL 2 – Neue Kooperationen
Sonderstipendium der Akademie der Künste

Für das Sonderstipendium INITIAL 2 – Neue Kooperationen können keine weiteren Anträge mehr eingereicht werden, da die Grenze von 1.600 Anträgen erreicht wurde.

Die Akademie der Künste vergibt im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgelegten Programms NEUSTART KULTUR im Jahr 2022 das Sonderstipendium INITIAL 2 – Neue Kooperationen zur Recherche und Entwicklung künstlerischer Arbeiten, die in der Kooperation zwischen Künstler*innen entstehen. Das Stipendium soll zudem die Vernetzungen zwischen Kunst, Bildung und Zivilgesellschaft fördern und neue künstlerische Praxis mit gesellschaftlicher Wirkung unterstützen.

Das Stipendium wird für den Förderzeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2022 vergeben.

In einem Antrag können sich ein bis maximal vier Künstler*innen mit einem Kooperationsvorhaben bewerben.

Ausdrücklich erwünscht sind Kooperationsvorhaben, auf die ein oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen, also Vorhaben die:

  • spartenübergreifend entwickelt werden,
  • neue kollektive Formen der künstlerischen Praxis erproben,
  • an Schnittstellen von Kunst und Bildung entstehen, ob in der künstlerischen Forschung oder in der Kulturellen Vermittlung,
  • in zivilgesellschaftlichen Kontexten geplant sind, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften, soziokulturellen Zentren, gemeinnützigen Vereinen,
  • jenseits eingespielter Erfahrungen in Zusammenarbeit mit institutionellen Partnern entstehen.

Antragsberechtig sind professionell arbeitende Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Darstellende Kunst, Baukunst, Bildende Kunst, Literatur sowie Film- und Medienkunst/Hörspiel, die in Deutschland ansässig sind. Alle an dem Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen müssen den Nachweis der Professionalität erfüllen.
Inhaltlich am Kooperationsvorhaben beteiligte Partner, die keine professionell arbeitenden Künstler*innen und/oder nicht in Deutschland ansässig sind (z. B. öffentliche Einrichtungen, soziokulturelle Zentren, Vereine, natürliche und juristische Personen) können keine Förderung erhalten.

Jede*r an dem Kooperationsvorhaben beteiligte Künstler*in erhält ein Stipendium in Höhe von 9.000 Euro.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Fachjury aus Künstler*innen, Kurator*innen und Mitgliedern der Akademie der Künste.

Ausschlaggebende Kriterien für die Vergabe des Stipendiums sind:

  • der zukunftsweisende und nachhaltige Entwurf des Kooperationsvorhabens,
  • die künstlerische Konsequenz und Entwicklungsfähigkeit,
  • das Potential einer gesellschaftlichen Relevanz.

Die Gleichstellung aller Geschlechter ist Teil der Auswahlkriterien.

Die Antragstellung war ab 1. April 2022, 8 Uhr ausschließlich online über das Bewerbungsportal initial2.adk.de möglich.
Es werden maximal 1.600 Anträge nach Reihenfolge des Eingangs angenommen. Danach wird das Bewerbungsportal geschlossen, spätestens am 30. April 2022, 23:59 Uhr.

Der Antrag muss von einem*einer der am Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen unter Mitwirkung aller am Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen gestellt werden.

Bitte beachten Sie: Die zeitgleiche Förderung aus Mitteln des Bundes (einschließlich anderer NEUSTART KULTUR Programme), der Länder und Kommunen und des Sonderstipendiums INITIAL 2 ist ausgeschlossen. Dies gilt für alle an einem Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den FAQ.

FAQ – Fragen und Antworten zum Sonderstipendium INITIAL 2

Ziel von INITIAL 2 – Neue Kooperationen ist die Förderung der Recherche und Entwicklung künstlerischer Arbeiten, die in der Kooperation zwischen Künstler*innen entstehen. Das Stipendium soll zudem die Vernetzungen zwischen Kunst, Bildung und Zivilgesellschaft fördern und neue künstlerische Praxis mit gesellschaftlicher Wirkung unterstützen.

Ausdrücklich erwünscht sind Kooperationsvorhaben, auf die ein oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen, also Vorhaben die:

  • spartenübergreifend entwickelt werden,
  • neue kollektive Formen der künstlerischen Praxis erproben,
  • an Schnittstellen von Kunst und Bildung entstehen, ob in der künstlerischen Forschung oder in der Kulturellen Vermittlung,
  • in zivilgesellschaftlichen Kontexten geplant sind, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften, soziokulturellen Zentren, gemeinnützigen Vereinen,
  • jenseits eingespielter Erfahrungen in Zusammenarbeit mit institutionellen Partnern entstehen.
  • Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Darstellende Kunst, Baukunst, Bildende Kunst, Literatur sowie Film- und Medienkunst/Hörspiel, die in Deutschland ansässig sind.
  • In einem Antrag können sich ein bis maximal vier Künstler*innen mit einem Kooperationsvorhaben bewerben.
  • Alle an dem Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen müssen den Nachweis der Professionalität erfüllen.
  • Inhaltlich am Kooperationsvorhaben beteiligte Partner, die keine professionell arbeitenden Künstler*innen und/oder nicht in Deutschland ansässig sind (z.B. öffentliche Einrichtungen, soziokulturelle Zentren, Vereine, natürliche und juristische Personen) können keine Förderung erhalten.

Professionalität ist gegeben, wenn entweder

  • der Nachweis über eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband für Künstler*innen der o. g. Kunstsparten oder in der Künstlersozialkasse vorliegt oder
  • eine Ausbildung an einer deutschen Universität oder Kunsthochschule oder einer vergleichbaren ausländischen Einrichtung (gemäß anabin-Liste) abgeschlossen wurde oder
  • eine mehrjährige professionelle künstlerische Praxis auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst nachgewiesen werden kann.

Das Stipendium zielt auf die Förderung der Recherche und Entwicklung künstlerischer Arbeiten, die in der Kooperation zwischen Künstler*innen bzw. in der Zusammenarbeit mit Partnern entstehen. Die Bewerbung von Einzelkünstler*innen ist jedoch möglich.

Jedes Stipendium ist mit 9.000 Euro pro Künstler*in dotiert.

Jede*r der maximal vier an einem Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen erhält ein Stipendium in Höhe von 9.000 Euro. 

Die Laufzeit des Stipendiums (Förderzeitraum) ist vom 1.7.2022 bis zum 31.12.2022.

Das Stipendium wird an maximal 352 Künstler*innen vergeben.

Die zeitgleiche Förderung aus Mitteln des Bundes (einschließlich anderer NEUSTART KULTUR Programme), der Länder und Kommunen und des Sonderstipendiums INITIAL 2 ist ausgeschlossen.

Dies gilt nicht für Stipendien privater Förderer oder wenn die monatliche Fördersumme in einem anderen Stipendienprogramm weniger als 750 Euro (50% der monatlichen Fördersumme des Stipendiums aus INITIAL 2) beträgt; in diesen Fällen ist eine Kumulierung unabhängig von den Förderzeiträumen zulässig.

Eine Inanspruchnahme von Fördermitteln aus dem Sonderstipendium schließt die Inanspruchnahme von Leistungen des Bundes zur Abmilderung von Folgen der COVID-19-Pandemie, die einem anderen Zweck dienen (wie zum Beispiel die Überbrückungshilfe), nicht aus.

Ergeht vor der Bescheidung des Antrags des Sonderstipendiums INITIAL 2 – Neue Kooperationen ein positiver Bescheid einer anderen Förderung, muss der Antrag auf das Sonderstipendium INITIAL 2 – Neue Kooperationen im Falle einer Zeitüberschneidung unverzüglich zurückgenommen werden. Wird das Sonderstipendium INITIAL 2 – Neue Kooperationen gewährt, so müssen im Falle einer Zeitüberschneidung etwaige weitere Anträge in anderen Stipendienprogrammen unverzüglich zurückgenommen bzw. dürfen nicht eingereicht werden.

Die Stipendien sind an das zu fördernde Kooperationsvorhaben und alle am Antrag beteiligten Künstler*innen gebunden. Können ein oder mehrere Künstler*innen nach Eingang des Antrags auf Grund einer ausschließenden Doppelförderung oder eines anderen Grundes nicht weiter Teil des Antrags sein, muss das komplette Kooperationsvorhaben zurückgezogen werden.

Wird im Nachgang festgestellt, dass anhand der in den Fördergrundsätzen genannten Bestimmungen zur Vereinbarkeit mit anderen Förderprogrammen zuwidergehandelt wurde, ist das Stipendium von INITIAL 2 – Neue Kooperationen vollumfänglich zurückzuzahlen. Es wird darauf hingewiesen, dass falsche oder unvollständige Angaben über Tatsachen, die für die Förderentscheidung von Bedeutung sind, eine Betrugsstrafbarkeit begründen (§§ 263, 264 StGB) können, sofern diese Angaben in der Absicht erfolgen, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Ja. Die Stipendien sind an das zu fördernde Kooperationsvorhaben und alle am Antrag beteiligten Künstler*innen gebunden. Können ein oder mehrere Künstler*innen nach Eingang des Antrags auf Grund einer ausschließenden Doppelförderung oder eines anderen Grundes nicht weiter Teil des Antrags sein, muss das komplette Kooperationsvorhaben zurückgezogen werden.

Nein, jede*r Künstler*in kann nur einen Antrag stellen bzw. nur an einem Kooperationsvorhaben beteiligt sein.

Die Antragstellung erfolgt ab dem 1.4.2022 ausschließlich online: initial2.adk.de

Der Antrag muss von einem*einer der am Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen gestellt werden. Der*die Hauptantragsstellende ist für die Einreichung des Antrags im Bewerbungsportal verantwortlich.

Er*Sie wird während der Antragstellung aufgefordert, die weiteren am Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen per E-Mail einzuladen, am Online-Antrag mitzuarbeiten. Erst wenn diese ihre Angaben und Unterlagen eingereicht haben kann der*die Hauptantragsstellende den Antrag verbindlich absenden.

Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte ab dem 1.4.2022 dem Bewerbungsportal.

Das Stipendium wird im Zeitraum vom 1.4. bis zum 30.4.2022 offen ausgeschrieben. Es werden maximal 1.600 Anträge nach Reihenfolge des Eingangs angenommen. Danach wird das Bewerbungsportal geschlossen, spätestens am 30.4.2022 um 23:59 Uhr.

Um die deutsche Seite des Bewerberportals angezeigt zu bekommen, gehen Sie bitte oben rechts auf den Sprachschalter. Für eine Ansicht in deutscher Sprache stellen Sie den Sprachschalter bitte auf EN-GB –  English (British).

Im Bewerbungsportal sind personenbezogene Angaben zu allen beteiligten Künstler*innen sowie folgende Unterlagen einzureichen:

Nur vom Hauptantragsstellenden einzutragen sind (direkt im Bewerbungsportal):

  • Anzahl und Namen der am Kooperationsvorhaben beteiligten Künstler*innen
  • Titel und inhaltliche Beschreibung des Kooperationsvorhabens (maximal 450 Wörter)
  • Zuordnung des Kooperationsvorhabens zu einer der folgende Kunstsparten: Baukunst, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst/ Hörspiel, Literatur, Musik, Interdisziplinär
  • Beschreibung des Kooperationsformats (Bitte beschreiben Sie die spezifische Form der Kooperation zwischen den beteiligten Künstler*innen sowie die (optionale) Zusammenarbeit mit Partnern; maximal 450 Wörter).

Von jedem*r beteiligten Künstler*in einzureichen sind:

  • Portfolio bzw. Dokumentations-/ Informationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit (keine Kataloge)
    Pro Künstler*in:
    1 PDF-Datei max. 5 Seiten, max. Dateigröße: 50 MB
    Sowie optional
    1 Audio- oder Videofile (mp3, mp4, wav, mov) (max. 10 min.) oder 1 Vimeo bzw. Youtube Link (max. 10 min.)
  • Künstlerische Vita, 1 Dokument, max. Dateigröße: 50 MB (pdf, png, jpg, jpeg)
  • Nachweis der künstlerischen Professionalität, max. 5 Dokumente, max. Dateigröße: 50 MB (pdf, png, jpg, jpeg) (weitere Informationen siehe FAQ 4).

Der Antrag kann in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden.

Es müssen keine Bestätigungen für eine geplante Zusammenarbeit mit Partnern, die keine professionell arbeitenden Künstler*innen und/oder nicht in Deutschland ansässig sind (z.B. öffentliche Einrichtungen, soziokulturelle Zentren, Vereine, natürliche und juristische Personen) bei der Antragstellung eingereicht werden. Bitte legen Sie die Art der Zusammenarbeit in der Beschreibung des Kooperationsformats dar.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Fachjury aus Künstler*innen, Kurator*innen und Mitgliedern der Akademie der Künste.

Ausschlaggebende Kriterien für eine Förderung sind:

  • der zukunftsweisende und nachhaltige Entwurf des Kooperationsvorhabens,
  • die künstlerische Konsequenz und Entwicklungsfähigkeit
  • sowie das Potential einer gesellschaftlichen Relevanz. 

Die Gleichstellung aller Geschlechter gehört zu den Grundsätzen des Auswahlverfahrens.

Über eine Zu- bzw. Absage werden Sie ab Mitte Juni 2022 per E-Mail informiert.

Grundlage für die Bewilligung des Stipendiums, Auszahlung und Abrechnung der Mittel ist ein Zuwendungsbescheid an die Künstler*innen, der per Post zugestellt wird. Die Auszahlung des Stipendiums erfolgt in zwei Raten: 7.500 Euro im Juli 2022 und 1.500 Euro nach Eingang des Zwischenberichts im Dezember 2022 auf ein deutsches Girokonto. Vor der Auszahlung ist eine Überprüfung der Personenidentität notwendig.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Zuwendungsbescheid.

Eine Umsetzung ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Das Stipendium kann auch für vorbereitende Arbeiten genutzt werden.

Der*Die Hauptantragstellende verpflichtet sich, das durch das Stipendium ermöglichte Kooperationsvorhaben in Form eines Zwischenberichts sowie eines Sachberichts zu dokumentieren. 

Bitte beachten Sie, dass bei Nichteinreichung oder unvollständiger Einreichung des Zwischenberichts und des Sachberichts das Stipendium vollständig zurückgezahlt werden muss.

Im Zwischenbericht ist darzustellen, wie sich das Kooperationsvorhaben konkretisiert hat, welche Schritte bereits erfolgt sind und welche Perspektive sich mit der Kooperation abzeichnet.

Der Zwischenbericht ist in deutscher oder englischer Sprache zwischen dem 10.10.2022 und 1.11.2022 online über initial2.adk.de einzureichen. Hierzu erhält der*die Antragsstellende erneut Zugang zum Portal. Genauere Informationen erhalten Sie per E-Mail.

Mit Abschluss des Stipendienzeitraumes ist pro Antragstellung ein Sachbericht in deutscher oder englischer Sprache zu erstellen. Der Zwischenbericht kann Teil des Sachberichtes sein.

Im Sachbericht ist darzustellen, wie das Stipendium zur Recherche und Entwicklung des künstlerischen Kooperationsvorhabens genutzt wurde. Der Abschluss des Projektes wird nicht gefordert. Über die konkrete Mittelverwendung muss kein Nachweis erbracht werden.

Der Sachbericht ist bis zum 15.1.2023 online über initial2.adk.de einzureichen. Hierzu erhält der*die Antragstellende zum Ende des Stipendienzeitraumes erneuten Zugang zum Portal. Genauere Informationen erhalten Sie per E-Mail.

In allen zuwendungsbezogenen Publikationen/ Veröffentlichungen ist auf die Förderung unter Verwendung des Logos der Akademie der Künste und NEUSTART KULTUR hinzuweisen und folgende Formulierung aufzunehmen:

„Gefördert durch die Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR“.

Die Bereitstellung der Logos zum Download erfolgt auf dieser Website.

Nein, dem Antrag müssen keine Belege über Honorarausfälle, Kontoauszüge, Kostenkalkulationen etc. beigelegt werden.

Da es sich um ein Stipendium handelt, verzichten wir auf einen zahlenmäßigen Nachweis und bitten lediglich um die Vorlage des o.g. Zwischenberichts und des Sachberichts, aus dem die ordnungsgemäße Verwendung hervorgeht. 

Die Akademie der Künste kann die Verwendung des Stipendiums bei Vermutung zweckfremder Nutzung prüfen und bei Feststellung einer zweckfremden Verwendung die gewährten Zuwendungen ganz oder teilweise zurückfordern (§ 49 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VwVfG). Dasselbe gilt bei Nichteinreichen von Zwischenbericht und Sachbericht.

Ja, das Stipendium steht allen oben genannten Personen offen. Weiterführende Informationen zum Thema SGB II und Grundsicherung finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Grundsätzlich ist es möglich, das Stipendium zu beantragen und gleichzeitig Arbeitslosengeld I zu beziehen. Wichtig ist hier, dass Ihre Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt durch die Arbeit an Ihrem Projekt nicht beeinträchtigt wird. Auch dürfen Sie keine Einnahmen aus dem Projekt generieren bzw. müssen diese Ihrer zuständigen Arbeitsagentur mitteilen. Falls weitere Fragen zu der Kombinierbarkeit bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihre*n zuständige*n Sachbearbeiter*in bei der Arbeitsagentur.

Nein, Aufstockungsanträge sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Nein, das Stipendium wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Weiterführende Informationen zum Thema Grundsicherung finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Die Stipendien dienen nicht der Absicherung des Lebensunterhalts. Sie verfolgen einen darüber hinausgehenden Zweck. Wie sie eingesetzt wurden, beschreibt der*die Antragstellende im Zwischenbericht und im Sachbericht.

Bei zweckmäßiger Verwendung müssen die Mittel nicht zurückgezahlt werden.

Das Stipendium wird allerdings zurückgenommen, wenn Angaben nicht wahrheitsgemäß gemacht wurden und die Vergabe des Stipendiums somit zu Unrecht erfolgte. Auch kann eine Rückforderung erfolgen, wenn der Hauptwohnsitz vor dem 31.12.2022 in einen Ort außerhalb Deutschlands verlegt wird oder wenn kein fristgerechter Eingang des Zwischenberichts und des Sachberichts erfolgt. Die Mittel sind dann unverzüglich in voller Höhe zurückzuzahlen.

Subventionsbetrug begeht, wer vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben macht, um eine zweckgebundene Förderung der öffentlichen Hand (Subvention) zu erhalten, oder wer es vorsätzlich oder leichtfertig unterlässt, Änderungen zu diesen Angaben zu machen. Es wird darauf hingewiesen, dass falsche oder unvollständige Angaben über Tatsachen, die für die Förderentscheidung von Bedeutung sind, eine Betrugsstrafbarkeit begründen (§§ 263, 264 StGB) können, sofern diese Angaben in der Absicht erfolgen, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Zahlungen aus dem nach § 3 Nr. 11 EStG steuerfreien Künstlerstipendium sind in Zeile 15 der Anlage EÜR einzutragen. Die mit dem Stipendium beglichenen Betriebsausgaben sind – je nach Verwendung – in die entsprechende Betriebsausgabenzeile einzutragen.

Da die Einnahmen steuerfrei sind und die damit in Zusammenhang stehenden Ausgaben steuerlich nicht abgezogen werden dürfen, müssen die Einnahmen zusätzlich in Zeile 92 und die Ausgaben zusätzlich in Zeile 95 eingetragen werden. Die Gewinnermittlung wird dadurch für steuerliche Zwecke korrigiert.

Ausdrücklich weisen wir Sie darauf hin, dass es sich beim Stipendium INITIAL 2 – Neue Kooperationen um eine steuerfreie Zahlung handelt. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt.

Wir behalten uns vor, die ordnungsgemäße Mittelverwendung zu prüfen. Sollten Sie innerhalb von sechs Monaten nach Abgabe des Sachberichts keine weitere Nachricht von uns erhalten, gilt Ihr Fördervorgang bei uns als abgeschlossen.

Haben Sie noch Fragen?
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an initial2@adk.de.

Logos zum Download

In allen zuwendungsbezogenen Publikationen/Veröffentlichungen ist auf die Förderung unter Verwendung des Logos der Akademie der Künste und NEUSTART KULTUR hinzuweisen und folgende Formulierung aufzunehmen:

„Gefördert durch die Akademie der Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR.“

Logo Akademie der Künste im Format .eps
Logo Akademie der Künste im Format .jpg

Logo Neustart Kultur im Format .eps
Logo Neustart Kultur im Format .jpg


Zur korrekten Verwendung der Logodateien stehen Ihnen bei Bedarf die folgenden Informationen bereit:

PDF zur Verwendung des Logos der Akademie der Künste
PDF zur Verwendung des Logos des Förderprogramms Neustart Kultur