Sektion Film- und Medienkunst

Die Sektion Film- und Medienkunst wurde 1984 auf Initiative von Günter Grass als sechste Abteilung der Akademie der Künste gegründet. Ihre Mitglieder sind Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautoren und Szenografen für Spiel- und Dokumentarfilme in Film und Fernsehen, Fotografen, Hörspielautoren, Medienkünstler, Filmhistoriker und Filmwissenschaftler.
Schwerpunkt der Arbeit der Sektion ist die Beschäftigung mit dem gegenwärtigen Stand und der Zukunft der Medienkultur. Die Sektion beschäftigt sich in Einzelveranstaltungen und Reihen mit medialen Kunstwerken, deren gedanklichem Umfeld und gesellschaftlichen Kontexten. Sie veranstaltet Foren zu aktuellen Problemen der Medien und begreift sich als Ort der Begegnung zwischen den medialen Künsten und anderen Bereichen des wissenschaftlichen Nachdenkens.
Die Veranstaltungen der Sektion sind sowohl intern wie öffentlich. Sie haben die Form von Filmvorführungen, Gesprächen, Diskussionsforen, Lectures, Workshops, Colloquien und Ausstellungen.
Veranstaltungen der Sektion sind unter anderen die Reihen Mitglieder stellen vor, Filmgespräche und und das Forum Zukunft Kino sowie Programme im Rahmen der Akademie-Themenschwerpunkte. Viele Jahre veranstaltete sie die Woche des Hörspiels und PLOPP, den Wettbewerb unabhängiger Hörkunst. Sie beteiligt sich an den Programmen der Jungen Akademie und an Probelauf, der Präsentation aktueller Filme der Filmhochschulen dffb und HFF sowie jeweils einer Gasthochschule aus dem Ausland.


Veranstaltungsdokumentationen
14.10.2011
Laudatio von Ulrich Gregor auf Béla Tarr zur Preisverleihung des Konrad-Wolf-Preises 2011
zum Text   zur Veranstaltung

29.08.2010
Lust auf Kunst - Künstler über Kunst: Wolfgang Kohlhaase über "Gigante" von Adrián Biniez
zum Video

09.05.2010
Mitgliedersalon: Hans Helmut Prinzler im Gespräch mit Kazimierz Karabasz
zum Video


Mitglieder
 

Direktoren
seit 2009 Jutta Brückner
2000-2009 Hans Helmut Prinzler
1997-2000 Volker Koepp
1996 Erwin Leiser
1984-1996 Peter Lilienthal

Stellvertretende Direktoren
seit 2009                 Hans Helmut Prinzler
2000-2009                 Jutta Brückner
2000-2003                 Volker Koepp
1997-2000                 Hans Helmut Prinzler
1996                 Heiner Carow
1992-1996                 Reinhard Hauff

(Stand 10.11.11)


Ausstellung

Max Frisch in seiner Wohnung im Lochergut, Zürich 1967
© Barnabas Bosshart / Fotostiftung Schweiz

100 Jahre Max Frisch - Eine Ausstellung

14. Januar - 11. März

Akademie der Künste, Hanseatenweg

"Was dabei herauskommt, aus unserer Berlin-Station, meine ich, ist ungewiss; vorläufig geniesse ich die Ungewissheit", schreibt Max Frisch im März 1973 an Jörg Steiner, kurz nach dem Einzug in die Sarrazinstraße in Friedenau. In den folgenden Jahren entstand das bisher unveröffentlichte "Berliner Journal", das nun erstmals in Auszügen im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre Max Frisch" zu sehen ist.