Publikationen Gesamtkatalog

Jahresauswahl:

Das Journal der Künste 11 mit folgenden Beiträgen: Gedanken zu einer europäischen Allianz der Akademien von Jeanine Meerapfel; Carte Blanche für Doris Dörrie; Kathrin Röggla mit Spaltpilz über Zensur und Verfolgung in der Kunst; Heidi Specker über Helga Paris sowie Beiträge von Ramy Al-Asheq und Cemile Sahin aus der JUNGEN AKADEMIE. Aus dem Archiv: Präzision und Pathos – Zur Neuausgabe der Sonate pour piano von Jean Barraqué; ein Brief von Theodor Fontane an Carl Hauptmann als Fundstück; u. v. m.

Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Tanzes. Unter dieser zugespitzten These werden Aufbrüche, Emanzipationsbewegungen und ästhetische Transformationen des modernen und zeitgenössischen Tanzes in 100 Fotografien und Selbstaussagen von Tänzerinnen, Tänzern, Choreografinnen und Choreografen von Isadora Duncan über Mary Wigman, Merce Cunningham und Pina Bausch bis zu Anne Teresa De Keersmaeker und Xavier Le Roy u. a. zusammengetragen. Mit begleitenden Essays von Gabriele Brandstetter, Franz-Anton Cramer, Johannes Odenthal und Madeline Ritter.

Als wohl frühester Versuch, das Idiom des integralen Serialismus mit einer monumentalen Form zu vereinbaren, genießt die Sonate pour piano (1950–1952) von Jean Barraqué (1928–1973) legendären Ruf. Das Werk erscheint nun in einer kritischen Neuausgabe, für die erstmals sämtliche handschriftlichen und gedruckten Quellen einer eingehenden Analyse und Bewertung unterzogen wurden.

Werner Grünzweig interviewte die Akademie-Mitglieder Peter Ablinger, Georg Friedrich Haas, Hanspeter Kyburz, Bernhard Lang, Isabel Mundry und Enno Poppe sowie den Komponisten Orm Finnendahl. Sie studierten zwar bei unterschiedlichen Lehrern, erhielten aber allesamt wesentliche Impulse durch den Komponisten Gösta Neuwirth. Aus der Innenperspektive der Befragten wird deutlich, was es bedeuten kann, Komposition zu studieren.

Zwischen 1917 und 1940 wechselte Thomas Mann ausführliche Briefe mit Bernhard Diebold, einem der entscheidenden Literatur- und Theaterkritiker der Weimarer Republik. Dirk Heißerer hat die bislang unbekannte Korrespondenz aus dem Archiv ediert und kommentiert. Der Band bietet eine faszinierende Rekonstruktion, angereichert durch Bernhard Diebolds Besprechungen – vom Zauberberg bis zu den Josephs-Romanen.

Die Publikation vermittelt facettenreich Einsichten in die Vielfalt der Aufgaben der JUNGEN AKADEMIE. In diesem wie im vergangenen Jahr widmete sie sich dem zentralen Thema  "RetroProSpekt MODERNE". Der revolutionäre Aufbruch der Gesellschaft und insbesondere der Künste sowie die daraus folgenden übergreifend notwendigen Reformen im Jahr 1918 boten den Anlass, diese Umbruchszeit erneut in den Blick zu nehmen. Zahlreiche Akademie-Mitglieder waren in ihrer Jugend als Pioniere der Moderne maßgeblich an diesen Entweicklungen beteiligt.

Zur Online-Ausgabe: https://issuu.com/journalderkuenste

Das Journal der Künste 10 mit folgenden Themenschwerpunkten: Zwischen Kunst und Politik – Das Haus am Pariser Platz, Zur Aktualität des Tanzerbes – Von Mary Wigman bis Johann Kresnik sowie die Vorstellung der diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten der JUNGEN AKADEMIE, u.v.m.

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Darf's ein bisschen mehr sein? Die DEWAG betrieb in der DDR sowohl politische als auch Produktwerbung. Zwölf neue Motive der 1950er und 1960erJahre aus der Plakatsammlung der Akademie der Künste sowie Kurztexte von Matthias Biskupek informieren über Erntefeste, vollwertige Ernährung, Feinstrumpfhosen und die „kokette Sommersandalette“.

Vier Zeitungen zum Projekt "Wo kommen wir hin"

Die Fernsehfilme von Karl Fruchtmann gehen den Grundthemen Unterdrückung, Ausgrenzung und Gewalt des Menschen gegen seine Mitmenschen nach. Sie sind wesentlich beeinflusst durch Fruchtmanns Erfahrung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und Zeugnisse eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen der Shoah.
Mit DVD Kaddisch nach einem Lebenden

Dieser Band ist das Ergebnis eines ungewöhnlichen Projekts: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, schlossen sich mit den Autorinnen und Autoren Shida Bazyar, Larissa Boehning, Henning Fritsch, Ralph Hammerthaler, Kerstin Hensel, Sabine Peters, Katerina Poladjan und Senthuran Varatharajah zu "Erzähltandems" zusammen. Aus diesen intensiven, über ein Jahr dauernden Begegnungen entstanden 17 literarische Erzählungen über die Flucht nach und durch Europa, über das Ankommen mit seinen Mühen, Erleichterungen und Enttäuschungen, über Träume und die Suche nach Normalität, über den Verlust von Heimat und Familie, aber auch über die Erinnerung an das Grauen von Krieg, Verfolgung und Folter.

In seinem Essay nimmt der Kunsthistoriker Florian Ebner den künstlerischen Diskurs von Hito Steyerl auf und reflektiert über die materielle und politische Natur ihrer Bilder in einer digitalen und globalisierten Welt. Dabei berührt er generelle Fragen zum Stellenwert einer Fotografie, die fortwährend neu berechnet und optimiert wird und sich in diesem Prozess von der sichtbaren Wirklichkeit entfernt.

Im April 2018 trafen sich in der Akademie der Künste Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Kritiker, Übersetzer und Wegbegleiter des 2016 verstorbenen Literaturnobelpreisträgers zu einer ersten internationalen Konferenz über Imre Kertész, der auch Akademie-Mitglied war. Die Vorträge von Dietmar Ebert, Peter Gülke, Irene Heidelberger-Leonard, Katalin Madácsi-Laube, Lothar Müller, Iris Radisch, Christina Viragh u. a. sind in dieser Publikation dokumentiert. Mit einem Vorwort von Irene Heidelberger-Leonard, Jörg Feßmann und Ingo Schulze.

Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer ist eines der eigenartigsten Bühnenwerke des 20. Jahrhunderts. Die Werkdokumentation beschreibt die Entwicklung der Kostüme von der Uraufführung 1922 über die Rekonstruktion durch den Tänzer und Choreografen Gerhard Bohner 1977 bis zu ihrem Auftritt im triadischen Raum der Gegenwart. Eine hundertjährige Geschichte, die trotz historischer Hindernisse zu einem außergewöhnlichen Erfolg führte.

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Das Journal der Künste 9 mit folgenden Beiträgen: Carte Blanche für Klaus Staeck, Einblicke in The Walk von Jochen Gerz, Durs Grünbein und Matthias Weichelt im Gespräch zum 70-jährigen Jubiläum von Sinn und Form, Wilfried Wang über den Mythos Bauhaus, das Hörspielmanuskript Der Rechtsruck von Georg Seeßlen, Wolfgang Kaleck über (Post-)Koloniales Unrecht und juristische Interventionen. Aus dem Archiv: als Neuerwerbung die Ehrenmitgliedsurkunde für Otto von Bismarck, Hanns-Eisler-Partituren als Fundstücke u. v. m.

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