Publikationen Gesamtkatalog

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Die neue Ausgabe blickt auf die Krise des öffentlichen Rundfunks als Demokratie-Instrument, auf den Umgang der Kunst mit den gesellschaftlichen Herausforderungen Künstlicher Intelligenz und auf die sich wandelnde Rolle der (Kunst-)Kritik. Weitere Schwerpunkte: die aktuelle Archiv-Ausstellung „Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken“, Fotografien von Nan Goldin und Aleš Šteger über künstlerische Freiheit in Europa.

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Eine Hommage an Nele Hertling mit künstlerischen Widmungen, Essays und ausführlichen Interviews zu ihrer Kindheit im Nationalsozialismus, ihrer Sozialisierung  zwischen Ost- und Westdeutschland sowie in der Akademie der Künste. Der Band dokumentiert eine einzigartige Erfolgsgeschichte internationaler Programmarbeit, die Neugründung des Hebbel-Theaters, die Erfindung von Festivals und die Etablierung kulturpolitischer Netzwerke: ein unermüdliches Engagement für die Künste in über 60 Jahren.


Hans Scharoun gehört zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegszeit in Deutschland. Im Mittelpunkt dieser Publikation stehen seine freien, nicht an konkrete Bauprojekte gebundenen Skizzen und Zeichnungen, die zwischen 1909 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden sind. Bislang nicht ausgewertete Quellen unterstützen die Einordnung dieser visionären Arbeiten, die sich zum großen Teil im Baukunstarchiv der Akademie der Künste befinden.


Der wissenschaftliche Katalog begleitet die Ausstellung mit Gemälden und Pastellen des „Weddinger Klassikers“ Otto Nagel aus der Kunstsammlung der Akademie der Künste im Regionalmuseum Eberswalde. Auf der Basis von Recherchen vor allem im Archiv Bildende Kunst der Akademie entdecken die Autor*innen verblüffende neue Seiten im Leben und Werk dieses herausragenden Realisten des 20. Jahrhunderts.


Welchen Einfluss hatten die nationalsozialistische Diktatur, der Zweite Weltkrieg oder die deutsch-deutsche Teilung auf die Besitzgeschichte von Kulturobjekten? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Spurensicherung“. Sie identifiziert NS-Raubgut, veranschaulicht die Suche nach den im Zweiten Weltkrieg verlorenen Akademie-Sammlungen oder die kritische Auseinandersetzung mit den Bemühungen der DDR, in den Besitz verwertbarer Kunstgüter zu gelangen.


Die Briefe zwischen dem Maler Hans Grundig (1901–1958) und der Grafikerin Lea Grundig (1906–1977) erzählen von einem jüdischen Schicksal, Kunst und Liebe, aber auch von Gefangenschaft und Flucht während der Zeit des Nationalsozialismus, schließlich von der Rückkehr in das zerstörte Dresden. Der vorliegende Aufsatzband eröffnet die enorme Dimension der Korrespondenz und bildet den Auftakt für die in Arbeit befindliche Edition der privaten Korrespondenz.


Mit schönstem DDR-Design der 1950er-Jahre aus der hauseigenen Plakatsammlung der Akademie der Künste kommen Sie gut gelaunt durch 2023. 12 Motive bieten vielfältige Einblicke in eine kunterbunte Werbewelt: Unter dem Motto „mollig wollig warm“ wird in Konsum-Klamotten gegen Alltagssorgen angekuschelt, Glanz ins Haar bringt Wellaform und eine lachende Wurst sorgt für „Guten Appetit!“


1955 in einem Armenviertel in São Paulo geboren, wurde Ismael Ivo zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Tänzer weltweit. Künstlerisch ging er enge Verbindungen mit Johann Kresnik, Marcia Haydée, Ushio Amagatsu, George Tabori, Koffi Kôkô und vielen anderen ein. Der Band Ismael Ivo. Ich glaube an den Körper versammelt Interviews aus verschiedenen Epochen seines Schaffens, Erinnerungen von Wegbegleiter*innen in Brasilien und Europa, Bildessays von Anno Wilms und Dieter Blum sowie ein umfassendes Werkverzeichnis. So zeichnet die Publikation erstmals das Leben und Wirken eines Ausnahmekünstlers und -menschen nach.


1977 brachte der Solotänzer und Choreograph Gerhard Bohner (1936–1992) sämtliche Kostüme des legendären Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer detailgetreu rekonstruiert auf die Bühne. Der Bildkatalog reiht die historischen Bilder mit der Neufassung zur triadischen Kostümgeschichte.


soлomiya wurde im April 2022 als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine von Künstler*innen aus Kiew und Berlin gegründet. Mit langen Fotostrecken und Berichten aus dem Kriegsalltag zielt das Magazin darauf ab, die Sichtbarkeit gemeinsam geteilter demokratischer Werte zu fördern. Als Plattform für eine junge Generation von Kreativen aus der Ukraine ist soлomiya sowohl eine wandernde Gruppenausstellung als auch ein Kunstobjekt an sich.


„Die Klänge sind nicht die Klänge! Sie sind da, um den Intellekt abzulenken und die Sinne zu besänftigen.“ Der 1959 in Österreich geborene Peter Ablinger, der seit 1982 in Berlin lebt und Mitglied der Sektion Musik ist, gilt nicht nur als ein innovativer Komponist, sondern auch als brillanter Essayist. Seine Schriften wurden 2016 auf Deutsch veröffentlicht und liegen nun in englischer Übersetzung vor.


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Bilder aus der Ukraine von Mila Teshaieva und Johanna-Maria Fritz eröffnen Heft 18. Schwerpunkt der Ausgabe ist die globale ökologische Krise: u.a. mit Beiträgen zur japanischen Edo-Zeit als Vorbild einer Kunst der Nachhaltigkeit, zur problematischen Rolle von Kupfer und zum Umgang mit Klimaschutzfragen mittels musikalischer Interventionen, und mehr. Außerdem: Ein Reisetagebuch von Jeanine Meerapfel auf den Spuren Walter Benjamins, ein Interview mit Berlin Biennale-Kurator Kader Attia, Zeichnungen von Milein Cosman und ein Blick ins neu eröffnete Gerhard-Leo-Archiv.

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In seinen monumentalen Textcollagen sucht Walter Kempowski die politische und ästhetische Mitte. Er bringt Erzähltradition und Avantgarde zusammen. Die Beiträger*innen fragen nach den literarischen und ideengeschichtlichen Konstellationen des großen Prosaisten. Der Band entstand in Kooperation mit der Akademie der Künste, die das umfangreiche Kempowski-Archiv bewahrt.


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Neben einem Essay von Wilfried Wang zur Bodenfrage, Stephan Suschkes Vorstellung der neuen Ausstellung zu Erich Wonders Bühnenbildern für Heiner Müller und Gedichten von Meena Kandasamy stehen Dialoge im Zentrum der 17. Ausgabe: Kathrin Röggla spricht mit dem Schriftsteller Mohamed Mbougar Sarr über Sprache und Widerstand, eine Gesprächsrunde diskutiert das Vermächtnis von Paul und Eslanda Robeson, Mark Gergis erzählt im Interview von Kassettenkiosken in Damaskus und seiner Sammlung syrischer Musik. Im Fokus stehen auch die Eröffnung des Roger-Willemsen-Archivs und eine Fotoserie von Ute Mahler und Werner Mahler. Die Carte Blanche geht an den Junge Akademie-Stipendiaten und Bildenden Künstler Sasha Kurmaz.

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