Publikationen Gesamtkatalog

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Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert des Tanzes. Unter dieser zugespitzten These werden Aufbrüche, Emanzipationsbewegungen und ästhetische Transformationen des modernen und zeitgenössischen Tanzes in 100 Fotografien und Selbstaussagen von Tänzerinnen, Tänzern, Choreografinnen und Choreografen von Isadora Duncan über Mary Wigman, Merce Cunningham und Pina Bausch bis zu Anne Teresa De Keersmaeker und Xavier Le Roy u. a. zusammengetragen. Mit begleitenden Essays von Gabriele Brandstetter, Franz-Anton Cramer, Johannes Odenthal und Madeline Ritter.

Als wohl frühester Versuch, das Idiom des integralen Serialismus mit einer monumentalen Form zu vereinbaren, genießt die Sonate pour piano (1950–1952) von Jean Barraqué (1928–1973) legendären Ruf. Das Werk erscheint nun in einer kritischen Neuausgabe, für die erstmals sämtliche handschriftlichen und gedruckten Quellen einer eingehenden Analyse und Bewertung unterzogen wurden.

Werner Grünzweig interviewte die Akademie-Mitglieder Peter Ablinger, Georg Friedrich Haas, Hanspeter Kyburz, Bernhard Lang, Isabel Mundry und Enno Poppe sowie den Komponisten Orm Finnendahl. Sie studierten zwar bei unterschiedlichen Lehrern, erhielten aber allesamt wesentliche Impulse durch den Komponisten Gösta Neuwirth. Aus der Innenperspektive der Befragten wird deutlich, was es bedeuten kann, Komposition zu studieren.

Zwischen 1917 und 1940 wechselte Thomas Mann ausführliche Briefe mit Bernhard Diebold, einem der entscheidenden Literatur- und Theaterkritiker der Weimarer Republik. Dirk Heißerer hat die bislang unbekannte Korrespondenz aus dem Archiv ediert und kommentiert. Der Band bietet eine faszinierende Rekonstruktion, angereichert durch Bernhard Diebolds Besprechungen – vom Zauberberg bis zu den Josephs-Romanen.

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Das Journal der Künste 10 mit folgenden Themenschwerpunkten: Zwischen Kunst und Politik – Das Haus am Pariser Platz, Zur Aktualität des Tanzerbes – Von Mary Wigman bis Johann Kresnik sowie die Vorstellung der diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten der JUNGEN AKADEMIE, u.v.m.

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Die Fernsehfilme von Karl Fruchtmann gehen den Grundthemen Unterdrückung, Ausgrenzung und Gewalt des Menschen gegen seine Mitmenschen nach. Sie sind wesentlich beeinflusst durch Fruchtmanns Erfahrung in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und Zeugnisse eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen der Shoah.
Mit DVD Kaddisch nach einem Lebenden

Im April 2018 trafen sich in der Akademie der Künste Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Kritiker, Übersetzer und Wegbegleiter des 2016 verstorbenen Literaturnobelpreisträgers zu einer ersten internationalen Konferenz über Imre Kertész, der auch Akademie-Mitglied war. Die Vorträge von Dietmar Ebert, Peter Gülke, Irene Heidelberger-Leonard, Katalin Madácsi-Laube, Lothar Müller, Iris Radisch, Christina Viragh u. a. sind in dieser Publikation dokumentiert. Mit einem Vorwort von Irene Heidelberger-Leonard, Jörg Feßmann und Ingo Schulze.

Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer ist eines der eigenartigsten Bühnenwerke des 20. Jahrhunderts. Die Werkdokumentation beschreibt die Entwicklung der Kostüme von der Uraufführung 1922 über die Rekonstruktion durch den Tänzer und Choreografen Gerhard Bohner 1977 bis zu ihrem Auftritt im triadischen Raum der Gegenwart. Eine hundertjährige Geschichte, die trotz historischer Hindernisse zu einem außergewöhnlichen Erfolg führte.

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Das Journal der Künste 9 mit folgenden Beiträgen: Carte Blanche für Klaus Staeck, Einblicke in The Walk von Jochen Gerz, Durs Grünbein und Matthias Weichelt im Gespräch zum 70-jährigen Jubiläum von Sinn und Form, Wilfried Wang über den Mythos Bauhaus, das Hörspielmanuskript Der Rechtsruck von Georg Seeßlen, Wolfgang Kaleck über (Post-)Koloniales Unrecht und juristische Interventionen. Aus dem Archiv: als Neuerwerbung die Ehrenmitgliedsurkunde für Otto von Bismarck, Hanns-Eisler-Partituren als Fundstücke u. v. m.

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