Neues aus dem Archiv

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13.4.2022, 09 Uhr

„Das kleine alltägliche Erlebnis“ – Unbekannte Werkkarteien von Heinrich Zille und Hans Baluschek entdeckt

Kartei zu künstlerischen Werken Heinrich Zilles gruppiert nach Besitzer*innen

Karteien genießen in Archiven oft ein Schattendasein, insbesondere wenn sie nicht mehr in der Benutzung sind, ihr Entstehungszweck schlecht dokumentiert ist und sie an versteckter Stelle aufbewahrt werden. Im Depot der Kunstsammlung wurden vor kurzem zwei umfangreiche Werkkarteien der Künstler Hans Baluschek und Heinrich Zille wiederentdeckt, die wichtige Provenienzangaben sowie ein unbekanntes Zille-Autograf enthalten. Diese bedeutenden Quellen zur Provenienzforschung werden künftig vom Historischen Archiv verwaltet und sind über die Archivdatenbank zugänglich.

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5.2.2022, 11 Uhr

Der junge Mohwinkel und die Hustenmary – zum 100. Geburtstag des Berliner Schriftstellers Rudolf Lorenzen

Rudolf Lorenzen, 1999

Der Schriftsteller und Journalist Rudolf Lorenzen (1922–2013), dessen Geburtstag sich am 5. Februar 2022 zum 100. Mal jährt, ist heute der größeren Öffentlichkeit kein Begriff mehr. Jahrzehntelang gehörte er aber zu den wichtigen Vertretern der schreibenden Zunft Berlins, seit er sich 1955 in der Stadt niedergelassen hatte.

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28.1.2022, 17 Uhr

Gegen das klappernd mechanische Denken – Theodor W. Adornos Vorlesung Fragen der Dialektik ist erschienen

Stichworte Adornos zur Dialektik-Vorlesung

Im Wintersemester 1963/64 hielt Theodor W. Adorno (1903–1969) ein Kolleg über Fragen der Dialektik. Das Adorno Archiv bewahrt seine Stichworte auf, die er sich zur Vorbereitung der Vorlesungen machte. Nun sind die Vorlesungen im Suhrkamp Verlag erschienen.

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13.1.2022, 15 Uhr

„Mich hat Ihr Band außerordentlich beeindruckt“ – Franz Fühmann hilft Wolfgang Hilbig

Franz Fühmann

Franz Fühmann war nicht nur ein bedeutender Schriftsteller, sondern auch ein hartnäckiger Förderer jüngerer Autoren, die von der DDR-Kulturpolitik in ihrer Entfaltung behindert wurden. Eine Erinnerung anlässlich seines 100. Geburtstags.

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4.1.2022, 13 Uhr

Akademie der Künste übernimmt Archiv von Ursula Krechel

Die Schriftstellerin Ursula Krechel hat den ersten Teil ihres künstlerischen Vorlasses an das Archiv der Akademie der Künste übergeben. Er umfasst Werkmanuskripte, Materialsammlungen und umfangreiche Korrespondenzen sowie Belegdrucke ihrer Publikationen.

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21.12.2021, 17 Uhr

Wie Walter Benjamin 1937 nicht Pariser Theaterreferent wurde – negative Konturen eines Werkes

Schreiben von Bernhard Reich, Moskau, 20.3.1937

Anfang 1937 erhielt Walter Benjamin die Einladung, an einer Moskauer Theaterzeitschrift mitzuarbeiten. Es ging darum, über aktuelle Theaterereignisse in Frankreich zu schreiben. Der neu erschienene Band 14 der Edition „Walter Benjamin: Werke und Nachlaß“ gibt Aufschluss darüber, wie wenig Möglichkeiten zu publizistischen Gelegenheitsarbeiten sich dem Autor im französischen Exil boten. Einige bisher kaum beachtete Briefe des Regisseurs und Schriftstellers Bernhard Reich aus Moskau, die das Walter Benjamin Archiv aufbewahrt, zeigen, welcher Art diese Möglichkeiten sein konnten.

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30.11.2021, 11 Uhr

„Ich habe gesehen, wie ein Theaterstück entsteht“ – Nachlass des Theaterfotografen Percy Paukschta erschlossen

Stephan Hermlin, Bertolt Brecht und Helene Weigel bei der Veranstaltung anlässlich des Jahrestages der Oktoberrevolution im Berliner Ensemble, 7. November 1954

Im November 2020 erhielt das Bertolt-Brecht-Archiv den Nachlass des Theaterfotografen Percy Paukschta. Mehr als 30 Jahre war Paukschta im Fotolabor des Berliner Ensembles tätig. Übernommen wurden nun persönliche Dokumente, darunter auch Korrespondenzen mit Elisabeth Hauptmann, Ernst Busch, Ruth Berlau, Barbara Brecht-Schall, Karl-Heinz Drescher und Manfred Grund.

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17.11.2021, 09 Uhr

„… ein tiefes Glück des Schreibens“ – Insa Wilke im Gespräch mit Gabriele Radecke anlässlich der Archiveröffnung Roger Willemsens

Roger Willemsen in Afghanistan, Kabul 2015

Insa Wilke gehörte zu den engsten Vertrauten Roger Willemsens, eines der bekanntesten und vielseitigsten Intellektuellen der Gegenwart. Bis heute kümmert sie sich um Willemsens umfangreichen und vielfältigen Nachlass, den sie 2019 der Akademie der Künste übergeben hat.

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6.10.2021, 15 Uhr

Krise als Chance – kalligrafische Interpretationen in Zeiten der Pandemie

Anja Lüdtke, Chance, 2020, Mixed Media on paper

Ist die Aufforderung, die Krise als Chance zu begreifen, mehr als nur ein Gemeinplatz? Zumindest schriftlich lässt sich die Ambivalenz des Begriffes fassen. Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus zwei Teilen: Gefahr und Gelegenheit. Anlässlich des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 wurden vier Kalligraf*innen eingeladen, den Begriff grafisch zu interpretieren.

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20.7.2021, 16 Uhr

„Landschaft der Wörter“ – Helmut-Heißenbüttel-Archiv vollständig erschlossen

Helmut Heißenbüttel, eTymo logisch, Stempeldruck/Grafik aus: Bilderbuch. Gedichte in denen nichts zu lesen ist, undatiert.

Der Schriftsteller, Kritiker, Essayist und bildende Künstler Helmut Heißenbüttel (1921–1996) wurde als prominenter Vertreter der „Konkreten Poesie“ in Deutschland bekannt. Das Helmut-Heißenbüttel-Archiv ist im Jahr seines 100. Geburtstages nunmehr vollständig geordnet und verzeichnet und für die Öffentlichkeit zugänglich.

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