Jaco Seelenbinder
Joshua Jaco Seelenbinder, © Lisa Winter

O.E. Hasse-Preis 2016 Verleihung an Joshua Jaco Seelenbinder

Theateraufführung und Preisverleihung

O.E. Hasse-Preisträger des Jahres 2016 ist Joshua Jaco Seelenbinder von der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Die von der Akademie der Künste betreute O.E. Hasse-Stiftung vergibt diese mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung im jährlichen Wechsel an Schauspielstudierende der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, um herausragende Begabungen zu fördern.

Joshua Jaco Seelenbinder wurde 1990 in Achim bei Bremen geboren und wuchs im ostfriesischen Leer auf. An der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ studiert er im 3. Studienjahr. Den Preis erhält er für die Rolle des Kaljajew in der Studioinszenierung „Die Gerechten/Das fahle Pferd“ von Albert Camus/Boris Sawinkow (Regie: Marcel Kohler) und für die, wie es in der Begründung des Jurors Klaus Völker heißt, „bewegende, eisklare und an Verzweiflung implodierende Darstellung“ des Woyzeck in mehreren Szenen des Büchnerschen Stückes mit Marie (Regie: Angelika Waller). Insgesamt sei seinen Rollenverkörperungen „eine ausgeprägte Kunst der Beobachtung“ anzumerken, seine Ausdrucksenergie sei „auffallend von einem sozialen Gestus geprägt.“

Die Preisverleihung im bat-Studiotheater in der Parkstraße in Berlin-Weißensee findet im Anschluss an Szenen aus „Die Gerechten/Das fahle Pferd“ und dem Rollenstudium zu Büchners „Woyzeck“ statt. Akademie-Mitglied Klaus Völker hält die Laudatio.

Samstag, 4.6.2016

19 Uhr

bat-Studiotheater
Parkstraße 16
13086 Berlin

Laudatio: Klaus Völker.
Eintritt frei

Kartenreservierung

Platzreservierungen unter karten@bat-berlin.de

Dokumentation

Verleihung des O.E. Hasse-Preises 2016

Joshua Jaco Seelenbinder und Laudator Klaus Völker

Der Preisträger

Marcel Kohler (O.E. Hasse-Preisträger 2014 und Regisseur von „Die Gerechten/Das fahle Pferd“), Angelika Waller (Regisseurin des Szenenstudiums „Woyzeck“), Joshua Jaco Seelenbinder und Klaus Völker (v.l.n.r.)