John Heartfield, Zum Krisen-Parteitag der SPD, Seite aus der AIZ, 1931 © The Heartfield Community of Heirs / VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Akademie der Künste, Berlin

Abschied von der Fotomontage?

Online-Symposium

Hier geht es zur Einführung des Online-Symposiums

Im Rahmen des Programms „Montage oder Fake News?“ zur Ausstellung „John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“ veranstaltet die Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste Berlin in Kooperation mit dem Centre Georges Pompidou aus Paris und der Humboldt-Universität zu Berlin das Online-Symposium „Abschied von der Fotomontage?“.

Ursprünglich als öffentliche zweitägige Veranstaltung am Pariser Platz mit dialogisch strukturierten Impulse-Lectures, Diskussionen, Interviews, Filmscreenings, Musikperformances und künstlerischen Statements geplant, findet das interdisziplinär konzipierte Projekt aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich online statt. Die drei Panels setzen an Fragestellungen an, die sich aus der Neubefragung ausgewählter Aspekte von John Heartfields Werk heute stellen.

Mit Beiträgen von:

Panel I: Arbeitsprozesse – Revolutionäre Schönheit
Peter Chametzky
(Columbia, South Carolina) – Sabine Kriebel (Cork), Margarita Tupitsyn (New York/Paris) – Damarice Amao (Paris), Volker Pantenburg (Berlin) – Azadeh Akhlaghi (Teheran/Melbourne), Christian Marclay (London)

Panel II: Dekonstruktion – Digitale Welt
Virginia McBride
(New York/New Brunswick) – Adam Broomberg (London/Berlin), Doreen Mende (Berlin) – Alexander Schwarz (München), Boaz Levin (Berlin) – Kolja Reichert (Berlin), Anda Kryeziu (Kosovo/Berlin)

Panel III: Konstruktion – Terrorbilder. Wenn Bilder zu Waffen werden
Verena Straub
(Berlin) – Klaus Speidel (Wien), Philipp Müller (Hamburg) – Anette Vowinckel (Potsdam), Kristina Jaspers (Berlin), Gerd Kroske (Berlin), Rithy Panh (Paris/Phnom Penh)

Zur Ausstellung „John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“ befasst sich ein Online-Symposium mit der Neubefragung ausgewählter Aspekte von John Heartfields Werk heute. 

Konzipiert von Angela Lammert in Zusammenarbeit mit Ute Eskildsen, Florian Ebner und Charlotte Klonk