Lassaad Jamoussi, Foto: Mashid Mohadjerin

Uncertain States Meriam Bousselmi
„Was der Diktator nicht gesagt hat“

Theateraufführung und Gespräch

Oder eine Rede über Manipulation lautet der Untertitel des Stückes, das die tunesische Dramatikerin, Regisseurin und Juristin Meriam Bousselmi als Stipendiatin der Akademie der Künste 2013/14 geschrieben hat. Sie lässt darin einen fiktiven Diktator zu Wort kommen, der seine Strategien der Beeinflussung und des Machtmissbrauchs erläutert, wobei stets deutlich wird, dass er damit nichts anderes tut als die Leerstelle zu besetzen, die das Volk ihm zu Füßen legt. Der Monolog ist eine Reflexion über Verführung und Verantwortung sowie die Nützlichkeit von Hierarchien, die von Napoleon über das Tierreich bis zum Arabischen Frühling reicht.

Gemeinsam mit dem tunesischen Schauspieler und Theaterwissenschaftler Lassaad Jamoussi, der auch Direktor der Theatertage Karthago ist, hat Meriam Bousselmi ihr Stück dieses Jahr als tunesische Produktion in Belgien herausgebracht. Es wird in französischer Sprache mit Übertiteln der deutschen Übersetzung von Frank Weigand aufgeführt.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit Meriam Bousselmi und Lassaad Jamoussi über eine Erklärung zum Schutz von Künstlern in gefährdeten Situationen statt, die beide in Tunis initiiert haben und vor die UNO bringen wollen.

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

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Samstag, 22.10.2016

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Tunesischer Theatermonolog mit Lassaad Jamoussi (Frz. mit Übertiteln der dt. Übersetzung)

Im Anschluss Gespräch (in englischer Sprache)

€ 15/10

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
E-Mail: ticket@adk.de

Weitere Informationen

www.adk.de/uncertain-states

Dokumentation

Lassaad Jamoussi

Lassaad Jamoussi

Lassaad Jamoussi

Lassaad Jamoussi

Lassaad Jamoussi

Lassaad Jamoussi

Beim Applaus

Reserviert für die Freunde des Diktators

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