Friedrich Christian Delius: "Als die Bücher noch geholfen haben. Biographische Skizzen"

Buchpremiere
Welches war der verrückteste Moment in der Literaturgeschichte seit 1945? Wie veränderten die Schüsse der sechziger Jahre die Sprache? Warum klagte ein Konzern wie Siemens gegen eine Satire? Wie wurde Literatur durch die Mauer geschmuggelt? Seit fast fünf Jahrzehnten ist Friedrich Christian Delius Akteur und Beobachter des deutschen Geisteslebens. Schon mit einundzwanzig las er vor der Gruppe 47, wenige Jahre später wurde er Lektor bei Wagenbach, dann bei Rotbuch.

In seinen „Biographischen Skizzen“ erinnert sich der Büchner-Preisträger an die tiefen politischen Spaltungen von den Sechzigern bis zur Wendezeit und zeichnet eindringliche Porträts von Weggefährten wie Wolf Biermann, Heiner Müller, Günter Kunert, Nicolas Born, Thomas Brasch und Herta Müller.

Einführung und Gespräch mit Helmut Böttiger.
Freitag, 9.3.2012

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Lesung Friedrich Christian Delius, Einführung Helmut Böttiger, Begrüßung Ingo Schulze
€ 5/3
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