Paul Strecker »Alle Erkenntnisse werden zunächst über die Augen geleitet«

Archiveröffnung

Im Zentrum seines Archivs stehen 1700 Tagebuchseiten, in denen der Maler, Schriftsteller und Bühnenbildner Paul Strecker (1898-1950) in den Jahren 1917 bis 1950 seine künstlerische Entwicklung reflektiert sowie Ausstellungen, Reisen und Atelierbesuche beschrieben hat. Der Mainzer Musikverlegerfamilie entstammend, studierte er in München Malerei und verlegte nach zwei Jahren in Berlin seinen Lebensmittelpunkt von 1924 bis 1944 nach Paris. Nach Kriegsende war er in Berlin auch als Bühnen- und Kostümbildner tätig.

Zur Eröffnung des Paul-Strecker-Archivs liest der Schauspieler Hanns Zischler aus Paul Streckers Tagebüchern.

In den Vitrinen des „Archivfensters“ geben Dokumente einen Einblick in Streckers Tätigkeit als Maler, Schriftsteller und Bühnenbildner (25. August -  31. Oktober 2008).

Mittwoch, 10.9.2008

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Archiveröffnung mit Wolfgang Trautwein und Felicitas Reusch. Einführung Karin Kiwus. Lesung Hanns Zischler. € 5/3
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