Und ewig singen die Wälder 41. Akademie-Gespräch

Akademie-Gespräche

Was bedeutet uns der Wald? Wie haben uns Sagen und Märchen geprägt, die vom Wald handeln, in dem man „sich irre gehen“ kann? Was bewirken diese Grundfiguren bei uns? Und was wissen wir über den realen Wald? Aus Anlass des „Internationalen Jahres der Wälder“ widmet sich die Akademie dem Zustand des Waldes hier und anderswo und knüpft damit an die öffentliche Debatte um das Waldsterben vor gut 25 Jahren an, die in der Akademie zu einem viel beachteten Ausstellungsprojekt führte, das Günter Grass angeregt hatte. Noch immer werden in Regionen Europas und anderer Weltteile Wälder gerodet und vernichtet, die für den Klimaschutz und die Artenvielfalt dringend benötigt werden. In den Gesprächen und Berichten geht es um die vielen Facetten des Waldes, der mehr ist als ein Ökosystem, Jagdrevier, Erholungsraum und Produktionsforst, und um die besondere Beziehung der Deutschen zu „ihrem Wald“.
 
Es diskutieren:
Martin Kaiser Greenpeace, Leiter der Internationalen Klimapolitik
Hubertus Kraut Direktor des Landesbetriebs Forst Brandenburg
Elmar Lakenberg Leiter der Berliner Forsten
Ira Mazzoni Journalistin
Josef H. Reichholf  Evolutionsbiologe
Thomas Rosenlöcher Schriftsteller, Mitglied der Akademie der Künste
Otto Sander Schauspieler, Mitglied der Akademie der Künste
Constanze Simon  Försterin aus Eberswalde
Klaus Staeck Präsident der Akademie der Künste
Jagdhornbläser „Hubertusstock“ aus Eberswalde

Montag, 30.5.2011

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Ira Mazzoni im Gespräch mit Martin Kaiser, Hubertus Kraut, Elmar Lakenberg, Josef H. Reichholf, Thomas Rosenlöcher, Constanze Simon und Klaus Staeck. Otto Sander liest Texte über den Wald. Mit der Jagdhornbläsergruppe „Hubertusstock“ und einem Waldbufett
€ 5/3. Eintritt frei gegen Abgabe eines alten Handys
 

Dokumentation

Aufzeichnung des Gesprächs aus dem Plenarsaal der Akademie der Künste, Pariser Platz
in Koproduktion mit ZEITZEUGEN-TV
Das 41. Akademiegesprächs wurde auch in ALEX-TV, Offener Kanal Berlin, gesendet.

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Kamera: James-A. Wehse, Uwe Ziegenhagen, Stefan Gräfe. Schnitt: James-A. Wehse. Leitung: Thomas Grimm

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