Festival au Désert im Exil Publikumsgespräch, Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion
Vom 8. bis 10. Januar wird das „Festival au Désert“, eines der größten Musikfestivals Afrikas, auf Einladung des Operndorf Afrika und der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. in Berlin zu Gast sein. Das „Festival au Désert“ gastiert 2014 aufgrund der prekären Sicherheitslage in Mali erstmals im „Exil“, in dem von Christoph Schlingensief gegründeten Operndorf in Burkina Faso.
Die Veranstaltung präsentiert Künstler des diesjährigen Festivals im kreativen Austausch mit hiesigen kulturellen Akteuren.
Ab 18 Uhr bietet sich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den malischen Gruppen Orchestre Amanar und Khaira Arby. Um 19 Uhr findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Kultur statt. Das Thema dieser Veranstaltung nimmt den deutsch-afrikanischen Kulturdialog in den Fokus.
Partnerveranstaltung mit dem Operndorf Afrika. Weitere Informationen unter www.operndorf-afrika.com
Donnerstag, 9.1.2014

18 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

18 Uhr Publikumsgespräch mit Musikern
19 Uhr Podiumsdiskussion
Eintritt frei

Dokumentation

Workshop Operndorf Afrika

Die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V., Schlingensiefs Operndorf Afrika und die Akademie der Künste hatten im Rahmen des „Festival au Désert im Exil“ interessierte Musikstudierende zu einem Workshop gemeinsam mit Musikern und Musikerinnen aus Mali eingeladen. Der Workshop fand am Donnerstag, den 9. Januar von 16-18 Uhr in der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, in Berlin statt.

Die Teilnehmer hatten die einmalige Gelegenheit, sich mit dem renommierten Orchestre Amanar de Kidal und der Sängerin Khaïra Arby über den „Desert Blues“ und musikalische Anknüpfungspunkte auszutauschen. Moderne malische Musiktraditionen und Touareg-Guitar trafen auf jungen Berliner Jazz. Der Workshop wurde geleitet von Prof. Peter Weniger vom Jazz-Institut Berlin.

Khaïra Arby, die „Queen of Desert Blues“, ist zweifelsfrei eine der bekanntesten Stimmen ihres Landes. Zum Instrumentarium ihrer Band gehören neben Gitarre, Schlagzeug und Bass malische Instrumente wie die Gitarren-ähnliche Ngoni, die Calabash – ein aus dem Flaschenkürbis („Calabash“) hergestelltes Schlag-Instrument – oder eine traditionelle Violinen-Art. Inhaltlich treten sowohl Amanar als auch Arby für ein geeintes, ethnisch vielfältiges Mali ein, das dem offenen Geist eines Landes mit langer Handelstradition entspricht. Die Musik-Szene der Oasenstadt Timbuktu im Zentrum des Transsaharahandels gilt als experimentierfreudig und avantgardistisch.

Mehr Informationen zum „Festival au Desert im Exil“ vom 8. bis 10. Januar 2014 in Berlin erhalten Sie hier sowie unter operndorf-afrika.de.

Fotos vom Nachmittagsworkshop von Hans-Jörg Schirmbeck

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