Politische Körper Arila Siegert

Tanz-Performance
14.3. Ausstellungseröffnung und Solotanzabend / 15.3. Lectures / 29.3. Werkstattperfomance
Die Tänzerin, Choreographin und Opernregisseurin Arila Siegert steht als Künstlerin wie kaum eine andere für einen experimentellen und kritischen Umgang mit dem Ausdruckstanz der Dresdener Palucca Schule. Gret Palucca (1902-1993), Gründerin der Schule mit dem »Neuen künstlerischen Tanz«, und die Regisseurin Ruth Berghaus (1927-1996), wie Arila Siegert auch aus dieser Schule hervorgegangen, haben eine künstlerische Arbeitsweise begründet, die – ausgehend vom persönlichen Denken und Fühlen, über die Improvisation – eine Bewegungsform kreiert, die dann in einen szenischen Vorgang mündet. Im Austausch mit dieser lebendigen Tradition und mit anderen Künstlerpersönlichkeiten und Künsten fand Arila Siegert ihre Theatersprache, die die Fragen von Individuum und Gesellschaft im Konflikt mit der Realität formuliert. In der Reihe »Politische Körper« zeigt Arila Siegert in einer Ausstellung und in Veranstaltungen einige ihrer Rekonstruktionen von Meisterwerken des Ausdruckstanzes und daraus entwickelte eigene Stücke. Begleitet wird sie von Weggefährten ihrer experimentellen Suche. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
Sonntag, 15.3.2009

17 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

17 Uhr »Querlinien – Choreografie und Opernregie«
Filmlecture von Norbert Servos
Eintritt frei

19 Uhr Lectureperformance über das Solo »Präludien« von Marianne Vogelsang (1973), Musik aus »Das Wohltemperierten Klavier«
Tanz Arila Siegert

Flyer zum Programm (pdf-Datei)

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