Begegnung mit Maya Plisetskaya

Gespräch zur Ausstellung

Maya Plisetskaya verkörpert die große internationale Tradition des Klassischen Balletts. 1934 begann sie ihre Tanzausbildung am Bolschoi-Theater, dem sie von 1943-1990 als Ensemblemitglied angehörte. Ihr Vater starb 1938 im Zuge der stalinistischen Säuberungen, was für viele Jahre ihre Karriere beeinflusste. Ihre berühmteste Partie, Saint-Saëns’ Sterbenden Schwan, tanzte sie erstmals 1942 in der Evakuierung weitab von Moskau. Seitdem haben sie Millionen in dieser Rolle gesehen. 1958 heiratete sie den Komponisten Rodion Shchedrin, der ihr 1967 mit der »Carmen-Suite« nach der Bizet-Oper eine Wunschrolle schrieb. Die Zusammenarbeit mit Maurice Béjart in Ravels »Bolero« führte Maya Plisetskaya weit über die Grenzen des Klassischen Balletts hinaus.
Ausgehend von diesen drei Tänzen vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das Leben und Werk der berühmten Ballerina. Im Mittelpunkt stehen ihre handschriftlichen Manuskripte. Zahlreiche Fotos, Programmhefte, ihre internationalen Ehrungen, aber auch ihr Schwanentutu sowie zwei Kostüme, die der berühmte Modeschöpfer Pierre Cardin für sie schneiderte, sind zu sehen.

Dienstag, 31.3.2009

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Begrüßung: Nele Hertling
Laudatio: Martin Puttke
Maya Plisetskaya im Gespräch mit Martin Puttke
Filmausschnitte
Die Ausstellung „Maya Plisetskaya – eine Révérence“ ist am 31. 3. bis 23 Uhr geöffnet
Eintritt für Veranstaltung und Ausstellung: 5.- und 3.-
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