Doppelgedächtnis - Debatten für Europa Juri Andruchowytsch und Adolf Muschg im Gespräch mit Gerhard Gnauck

Gespräch

Anlässlich 20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre europäische Freiheit lädt die Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa über zwei Jahre hinweg Politiker, Historiker, Journalisten und Intellektuelle aus Europa nach Berlin, um über die Konsequenzen des Umgangs mit Diktaturen und mit der neu gewonnenen europäischen Freiheit zu diskutieren. Jeweils zwei Redner, einer aus dem Osten und einer aus dem Westen, widmen sich der Frage, was die Länder Europas aus ihrer Geschichte für die Zukunft mitnehmen.
Juri Andruchowytsch wurde in der Ukraine geboren, studierte Journalistik in Lemberg und Literatur in Moskau. Seit den neunziger Jahren veröffentlicht er Essays und Romane. 2000 erschien in Polen Mein Europa (mit Andrzej Stasiuk), Ergebnis einer gemeinsamen Reise durch den europäischen Osten. Im März 2006 erhielt er für seinen Roman Zwölf Ringe den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Völkerverständigung.
Adolf Muschg ist in der Schweiz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie an der Universität Zürich und in Cambridge. Von 1970 bis 1999 bekleidete er eine Germanistik- Professur in Zürich, 2003 bis 2005 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Für literarische und essayistische Publikationen vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hermann Hesse-Preis (1974), dem Georg-Büchner-Preis (1994), dem Grimmelshausen-Preis (2001) und dem Deutschen Verdienstorden für seine überragenden Verdienste um die deutsche Nachkriegsliteratur (2004).

Wir danken für die freundliche Unterstützung der Akademie der
Künste und dem Studienkolleg zu Berlin.
Die Veranstaltung wurde möglich durch die Förderung von Stiftung Aufarbeitung und eon.

www.kultur-in-europa.de

Kartenbestellung nur über anmeldung@kultur-in-europa.de oder per Fax: 030 80 48 20 83

Donnerstag, 19.3.2009

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa
Kartenbestellung nur über anmeldung@kultur-in-europa.de oder per Fax: 030 80 48 20 83
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