Filmgespräche. »Harlan«

Filmgespräch
Kein anderer Name ist mit der Propaganda des Dritten Reiches so eng verbunden wie der von Veit Harlan, besonders mit »Jud Süß«, dem einflussreichsten antisemitischen Spielfilm der NS-Zeit. Als ebenso besessener wie begabter Künstler ist Veit Harlan neben Leni Riefenstahl die schillerndste Figur des Nazi-Films. Ein Spezialist für nationalen Kitsch und Todesverklärung, ein Melodramatiker und verblendeter wie talentierter Vorzeige-Künstler. Selbst heute noch sind viele von der Ästhetik und düster-verführerischen Kraft der Harlan-Filme fasziniert. Der Dokumentarfilm von Felix Moeller erzählt die Geschichte dieses Regisseurs, dessen Filme die Mentalität unzähliger Zuschauer prägten und der auch nach dem Zweiten Weltkrieg seine Karriere fortsetzen konnte. Anschließend Gespräch mit Felix Moeller, Jessica Jacoby, Claudia Lenssen und Hans Helmut Prinzler
Mittwoch, 27.5.2009

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Dokumentarfilm von Felix Moeller
Mit Thomas Harlan, Jessica Jacoby u.a. 100 Min. D 2008
Anschließend Gespräch mit Felix Moeller, Jessica Jacoby, Claudia Lenssen und Hans Helmut Prinzler
€ 6/4
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