Grosz und Borchardt (im Ledermantel seines Schwagers). Foto © Borchardt-Erben

Aus dem Briefwechsel von Hermann Borchardt und George Grosz

Buchpräsentation

Der Maler George Grosz war mit dem Schriftsteller Hermann Borchardt befreundet. Beide mussten mit Machtantritt der Nationalsozialisten ihre Heimat verlassen. Ihnen gelang die Flucht in die USA: Grosz sogleich, Borchardt erst nach Umwegen und KZ-Haft in Deutschland. Die Korrespondenz gibt Einblicke ins Exil und die politischen Debatten der Zeit. Sie bezeugt eine Freundschaft, die widrigsten Bedingungen standhielt, weil beide den Unbilden des Exils ihren sarkastischen Humor entgegenzusetzen wussten.

Einführung: Hermann Haarmann

Sonntag, 1.12.

11 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Begrüßung: Werner Heegewaldt

Lesung: Kirsten Block, Hermann Beyer

In deutscher Sprache

€ 6/4